Bewerbungsprozess

Die „Big Failures“ in der Rekrutierung oder: Wie aus Fehlern Chancen werden

  • Marc Irmisch
    Marc Irmisch

    Aktuelle Studienreihe von Monster ermittelt die „Big Failures“ der Unternehmen auf dem Weg zum neuen Mitarbeiter

  • Für die befragten Jobsuchenden gehören zu den meistgenannten „Big Failures“ schlechte Unternehmenspräsentation (80 Prozent), falsche Ansprache der Kandidaten (75 Prozent), schlechtes Bewerbermanagement und unprofessionelles Auftreten im Bewerbungsgespräch (50 Prozent)

„Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten“, sagte schon Konfuzius. Jeder macht Fehler und auch Personaler sind im Rahmen des Recruitings nicht davor gefeit. Um den Prozess der Rekrutierung erfolgreicher für beide Seiten zu gestalten,  hat Monster bei Kandidaten und Unternehmen nachgefragt. So analysiert die aktuelle Studienreihe1 des Karriereportals Monster, die in Zusammenarbeit mit dem Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universität Bamberg durchgeführt wurde, wo genau die „Big Failures“ liegen.

Aktuelle Bewerberumfrage zeigt: Außerakademische Kandidaten kommen mit einseitigem Lebenslauf aus und wünschen sich mobile Bewerbung

Steffen Manes
Steffen Manes

Entscheidung für die richtige Seite

Bewerber im gewerblichen Arbeitsmarkt fassen sich in ihren Bewerbungen kürzer und wünschen sich mobile Wege dafür. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage von mobileJob.com unter mehr als 650 Kandidaten für den außerakademischen Arbeitsmarkt. Demnach gibt die Hälfte der befragten Jobsucher an, für ihren Lebenslauf maximal eine DinA4-Seite zu benötigen. Weitere 16 Prozent bleiben unter zwei Seiten. Darüber hinaus fühlen sie sich oft nicht ausreichend informiert, was die Standards einer Bewerbung betrifft. Jeder Fünfte beklagt ein Informationsdefizit in diesem Kontext. Weitere 57 Prozent sind sich zudem sehr unsicher, was Bewerbungsregeln betrifft. Zudem interessant: Wenn sich die Kandidaten etwas von den Arbeitgebern wünschen dürfen, würden sie vor allem mobile Bewerbungsmöglichkeiten präferieren.

Vive la France! In 19 Tagen zu Software-Entwicklern

Ivo Betke
Ivo Betke

Talent.io kommt nach Deutschland und hat große Ziele – ein Gespräch mit Ivo Betke

„Le jour de gloire est arrivé!“ „Der Tag des Ruhms ist gekommen!“ So heißt es in der zweiten Zeile der Marseillaise, der französischen Nationalhymne, die während der vergangenen Tage der Fußball Europameisterschaft genauso inbrünstig skandiert wurde, wie derzeit am Rande der Tour de France. Um den ganz eigenen Tag des Ruhms zu erleben, kommt nun die französische Recruiting-Plattform Talent.io auf den deutschen Markt. Sie richtet sich an eine der gefragtesten Kandidatengruppe überhaupt im „Guerre des Talents“ – an Software-Entwickler. Der Ansatz eroberte den französischen Markt in gerade einmal 15 Monaten und schickt sich nun an, nach guter französischer Sitte, den IT-Arbeitsmarkt auch in Deutschland zu revolutionieren.

Studienhinweis: Umfrage unter Bewerbern 4.0 zu Stellensuche und Bewerbungsprozessen

Umfrage jetzt starten – JobStairs befragt die Bewerber 4.0 zu ihren Vorstellungen und Wünschen im Bewerbungsprozess.

Die Digitalisierung hat den Bewerbungsprozess bereits nachhaltig verändert. Während schriftliche Bewerbungen in Papierform anscheinend vom Aussterben bedroht sind, wurden Bewerbungen über Online-Formulare das Maß aller Dinge.

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Studie zur Kandidatenansprache über Social Media: An der Zielgruppe vorbei?

Prof.Dr. Thorsten Petry
Prof.Dr. Thorsten Petry

Bereits zum vierten Mal vergleicht die Social Media Personalmarketing Studie Kandidaten- und Unternehmensseite. Die Ergebnisse zeigen, dass Studenten und Absolventen diese Kanäle weit weniger nutzen als Fach- und Führungskräfte. Und die Unternehmen sind aktiver, als die Kandidaten selbst. Dennoch zeigt die Candidate Experience – die Erfahrungen, die Kandidaten während ihres gesamten Bewerbungsprozesses sammeln – viel Optimierungspotenzial.

Zu kompliziert: 42 Prozent der Kandidaten brechen Bewerbungsprozess ab

Frank Hensgens
Frank Hensgens

Kompliziert, zeitaufwändig, nicht bewerberfreundlich – die Indeed Bewerbungsstudie 2016 offenbart gravierende Lücken zwischen den Wünschen von Bewerbern und den Erwartungen von HR-Verantwortlichen.  42 Prozent der befragten Kandidaten haben schon einmal einen Bewerbungsprozess abgebrochen, weil dieser zu kompliziert war. Fast jeder vierte Bewerber hat schon einmal eine Stelle ausgeschlagen, weil er sich im Bewerbungsprozess nicht genug wertgeschätzt fühlte.

Unternehmen schenken Absagen zu wenig Aufmerksamkeit

Thomas Gruhle
Thomas Gruhle

Analyse zeigt, wie wichtig ein umfassendes Candidate Experience Management ist

Abgelehnte Bewerber können dem Ruf eines Unternehmens schaden. Denn aus der Kritik eines Einzelnen wird durch die Verbreitung in sozialen Netzwerken und Online-Portalen schnell ein Risiko für die Arbeitgebermarke. Trotzdem unterschätzen Personalmanager noch immer die Bedeutung von positiven Bewerbererlebnissen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse der Unternehmensberatung Hay Group.

Arbeit, die man wirklich, wirklich will: feelgood@work zum Thema New Work

Christian Schrader
Christian Schrader

Flache Hierarchien statt Morgenappell, motiviertes Arbeiten statt Dienst nach Vorschrift und flexible Beschäftigungszeiten statt Stechuhr. Bei vielen Arbeitgebern herrscht heutzutage eine Unternehmenskultur, die weit weg ist vom Bild eines Konzernsoldaten. Schade bloß, dass diese wichtigen Einblicke potenziellen Mitarbeitern in regulären Stellenausschreibungen meist verborgen bleiben.

Next Generation Mobile Recruiting Video zeigt den Bewerbungsprozess der Zukunft

Prof. Dr. Stephan Böhm
Prof. Dr. Stephan Böhm

In Kooperation mit der Hochschule RheinMain (Herrn Prof. Dr. Stephan Böhm) hat der Recruiting-Experte d.vinci eine Studie zum Thema “Next Generation Mobile Recruiting” realisiert. Die Ergebnisse sind in einem professionell produzierten Video zusammengefasst, welches deutlich macht, wie die Bewerbungsprozesse von morgen aussehen könnten.

E-Recruiting: Unpersönlich war gestern

Oliver Back
Oliver Back

Hamburg. Zwei von drei Personalchefs sehen ihre Abteilung vor allem durch zu viele operative Arbeiten daran gehindert, sich noch stärker bei strategischen Themen in ihr Unternehmen einzubringen. Damit werden die Kernkompetenzen der Human-Resources-Experten, qualifizierte Mitarbeiter zu finden, zu entwickeln und an das Unternehmen zu binden, nicht optimal ausgeschöpft. Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels können sich Unternehmen diese unbefriedigende Ressourcennutzung nicht länger leisten. Um den Bewerbungsprozess sowohl effizienter als auch effektiver zu gestalten, setzen Unternehmen daher verstärkt auf E-Recruiting, so eine aktuelle Marktbeobachtung von Steria Mummert Consulting.