Big Data

Talent Management: „Der Mensch muss wieder in den Fokus rücken“

Unternehmen haben zunehmend Schwierigkeiten passendes Personal zu finden. Der Grund dafür liegt auch an den HR-Abteilungen selbst, die selten einen Blick auf den Menschen hinter dem Lebenslauf setzen. Der Recruiting-Experte Henrik Zaborowski spricht sich für ein zeitgemäßes Recruiting aus, dass die Talente von Mitarbeitern besser nutzt. Am 8. November ist er als Speaker auf der TALENT THINKING zu Gast.

Henrik Zaborowski

Was hat sich mit der Digitalisierung der Arbeits- und Lebenswelt in den vergangenen Jahren in den Personalabteilungen deutscher Unternehmen geändert? 

Startups: Ohne KI und Datenanalyse kein wirtschaftlicher Erfolg

  • Gründer sehen herausragende Bedeutung der Technologietrends für die deutsche Wirtschaft
  • 4 von 10 deutschen Startups setzen bereits Künstliche Intelligenz ein

Die Startups sind sich einig: Ohne Künstliche Intelligenz und Datenanalysen ist der wirtschaftliche Erfolg deutscher Unternehmen bedroht. Jeweils 96 Prozent der deutschen Startups geben an, dass sowohl Künstliche Intelligenz als auch Big Data eine große Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen haben werden.

 

Mandelbrot Animation (Quelle: Wikipedia)

„Regiothek“: Spin-Off der Universität Passau beim Bayerischen Gründerpreis ausgezeichnet

Das junge Projekt „Regiothek“, das aus der Universität Passau heraus gegründet wurde, hat beim Bayerischen Gründerpreis den 3. Platz in der Kategorie Konzept erreicht. Die Auszeichnung wurde am 12. Juli im Rahmen der Unternehmerkonferenz der bayerischen Sparkassen in Nürnberg vergeben.

Der Bayerische Gründerpreis wird für vorbildhafte Leistungen in der Entwicklung von innovativen und tragfähigen Geschäftsideen und beim Aufbau neuer Unternehmen verliehen. Aus Sicht der Jury reichte die „Regiothek“ eines der drei besten Konzepte im Freistaat ein. Seit April 2018 ist das von Anton Kohlbauer, Bastian Kühnel, Simon Nestmeier und Alexander Treml gegründete Projekt im FLÜGGE-Programm für Existenzgründer des Bayerischen Wirtschaftsministeriums, um in Kooperation mit dem Passauer Lehrstuhl für Data Science die Plattform bis zur Verselbständigung im Herbst 2018 weiterzuentwickeln.

Simon Nestmeier (von links), Anton Kohlbauer, Alexander Treml und Bastian Kühnel sind die Köpfe hinter der „Regiothek“. Foto: Regiothek

Big Data steht bei sechs von zehn Unternehmen an erster Stelle

  • 57 Prozent planen Investitionen in Big Data oder sind bereits in der Umsetzung
  • Manager: Internet of Things, Big Data und Robotik haben große Bedeutung für Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen
  • Aber: Künstliche Intelligenz und Blockchain werden bislang nur selten genutzt

Von Internet of Things über Künstliche Intelligenz bis Blockchain: Neue digitale Technologien sind von großer Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft, kommen bislang aber noch nicht flächendeckend zum Einsatz. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von Managern in 604 deutschen Unternehmen ab 20 Mitarbeitern, die der Digitalverband Bitkom heute zur Eröffnung der Cebit (11. bis 15. Juni 2018) in Hannover vorgestellt hat.

Blockchain-Technology

Korn-Ferry-Untersuchung: Europa abgeschlagen – Big Data & KI in der Personalrekrutierung spielen bei einem Drittel der Unternehmen keine Rolle

Jan Müller

Drei von vier Unternehmen weltweit setzen heute Big Data und Künstliche Intelligenz (KI) bei der Rekrutierung von Fach- und Führungskräften ein. In Nordamerika ist nur jedes fünfte Unternehmen (22 Prozent) bei der Talentauswahl noch nicht digital, in Asien knapp jedes vierte (23 Prozent). Auf dem letzten Platz: Europa. 32 Prozent der Unternehmen nutzen Big Data und KI bei ihrer Suche nach Mitarbeitern bisher nicht. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Befragung von weltweit 770 Personalverantwortlichen weltweit durch die Executive-Search- und Organisationsberatung Korn Ferry Futurestep.

 

Crosswater Newsletter 13.4.2018 Wie weit geht die Optimierung der Stellenanzeigen?

Die Optimierung der Stellenanzeigen schreitet weiter voran

Indeed treibt die Optimierung der Stellenanzeigen weiter voran. Im Mittelpunkt steht dabei die Funktion der Anzeigenvorschau. Welche Vorteile sich für Arbeitgeber und Bewerber daraus ergeben, erläutert Geschäftsführer Frank Hensgens im exklusiven Interview mit Crosswater Job Guide.

Frank Hensgens

 

 

 

 

 

Hensgens: „Der Recruiting-Markt entwickelt sich wie viele andere Internet-Segmente auch immer mehr zu einem Umfeld, in dem das Prinzip des „Earned Content“ eine zunehmend große Rolle spielt. Das soll heißen: Wer eine attraktive Arbeitgebermarke sein möchte, muss das nicht zuletzt auch durch die Zustimmung von Kandidaten beweisen können und die gilt es, sich im täglichen Arbeitsalltag zu verdienen. Erst so entsteht ein authentisches und wirklich umfassendes Arbeitgeber-Bild. “

Weiterlesen: http://bit.ly/2IRIY1I

Studie: Big Data treibt Nachfrage nach IT-Freelancern – EU-DSGVO erleichtert Projekte

Dr. Axel Pols
  • Vier von zehn Großunternehmen rechnen mit steigender Nachfrage nach IT-Freelancern für Big-Data-Projekte
  • Mehrheit geht von positiven Impulsen der EU-DSGVO für Big Data aus
  • Freiberufler leisten ein Viertel des Arbeitsvolumens in IT-Projekten 

Big Data ist in Zeiten des digitalen Wandels ein absolutes Trendthema und steigert den Bedarf an IT-Freelancern. Damit rechnen vier von zehn deutschen Großunternehmen (37 Prozent), mehr als die Hälfte (56 Prozent) geht zumindest von einer konstanten Entwicklung aus. Je größer das Unternehmen, desto wichtiger sind auch freiberufliche Big-Data-Experten: Von den Unternehmen mit mindestens 2.000 Mitarbeitern erwarten sogar 45 Prozent eine steigende Nachfrage.

Zukunft der HR-Analyse 2018: Die Top 5 der einflussreichsten Trends der Branche

Dank neuer Technologien und kontinuierlichen Entwicklungen ist wohl kein Feld in so stetigem Wandel wie Human Resources. In einer Zeit, in der so viele große Firmen und Organisationen Daten über Mitarbeiteraktivitäten und -leistungen sammeln, zeichnet sich ein klarer Trend zum sogenannten Data Mining ab. Je größer ein Unternehmen, desto schwieriger wird die Analyse von Einzelpersonen. In solch einem Fall sind die geeignete Software sowie strategisches Data Mining die Lösung.

Deutsche Unternehmen beim Einsatz neuer Technologien zurückhaltend

  • Achim Berg, BITKOM

    Vor allem beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz, 3D-Druck, Blockchain und Robotik sehen sich viele Unternehmen im Hintertreffen

  • Hindernisse beim Einsatz sind Datenschutz, Sicherheitsanforderungen und Fachkräftemangel

Die deutsche Wirtschaft muss sich anstrengen, um beim Einsatz neuer Technologien im internationalen Wettbewerb mithalten zu können. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 505 Unternehmen aller Branchen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. So sagen zwei Drittel (68 Prozent) der befragten Vorstände und Geschäftsführer, dass deutsche Unternehmen bei der Nutzung von Künstlicher Intelligenz nur zu den Nachzüglern gehören oder sogar weltweit abgeschlagen sind. Rund jeder Zweite meint, dies trifft auf 3D-Druck (48 Prozent), Blockchain (47 Prozent) und Robotik zu (45 Prozent), nur etwas weniger sind es bei den Themen Internet of Things (42 Prozent) und Virtual Reality (41 Prozent) sowie Big Data (37 Prozent) und Drohnen (31 Prozent).

Die Zukunft der Touristik ist digital – so sieht Elke Eller die Transformation bei der TUI Group

Frisch aus der Buchdruck-Presse erscheint ein lesenswertes Buch von Bettina Volkens und Kai Anderson „Digital+Human“. Der Mensch im Mittelpunkt der Digitalisierung“. Zum Schnuppern ein Beitrag von Dr. Elke Eller,  Mitglied des Vorstandes für das Ressort Personal sowie Arbeitsdirektorin der TUI Group.

Dr. Elke Eller

„Die Wege dahin mögen in verschiedenen Ländern unterschiedlich aussehen: Reisebüros werden in Deutschland noch lange zum Stadtbild gehören, während in Schweden die Mehrheit der Reisen bald per Smartphone gebucht wird. Doch unabhängig von diesen Entwicklungen wird die Digitalisierung grundlegend verändern, wie Touristikunternehmen operieren.