Big Data

Richtlinien für den Einsatz von KI in der Personalarbeit

Der Ethikbeirat HR-Tech, ein mit namhaften Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Gewerkschaft, Start-ups und etablierten Unternehmen besetztes Gremium, hat heute Richtlinien für den verantwortungsvollen praxisorientierten Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im HR-Management vorgelegt. Gleichzeitig wurde mit der Veröffentlichung eine umfassende Konsultationsphase gestartet, die alle Interessierten dazu einlädt, die Richtlinien zu kommentieren und durch fundierte Anregungen weiterzuentwickeln.

Dr. Elke Eller

IT-Professionals erwarten mehr Unterstützung durch ihre Arbeitgeber

In wenigen Bereichen ist es so wichtig wie in der IT, sich kontinuierlich weiterzubilden. Schließlich führen nicht nur ein rasches Innovationstempo,  sondern auch immer neue Bestimmungen, z.B. in Sachen Datenschutz dazu, dass nur die Fachkräfte mithalten können, die auf dem neuesten Wissensstand sind. Die GULP Umfrage unter 265 IT-Professionals zeigt, dass über 70 Prozent der Befragten mit ihrem Weiterbildungsniveau unzufrieden sind. Dabei geben mehr als 50 Prozent an, dass dies an mangelnder Unterstützung durch ihre Arbeitgeber liegt.

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Künstliche Intelligenz im Recruiting: Brauchen wir eine TÜV-Plakette?

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Wenn man dem Hype um die Künstliche Intelligenz glauben darf, könnte sie schon alsbald das Allheilmittel für die jahrzehntealte Nemesis im Recruiting gelten: Beschleunigung des Bewerbungsprozesses, Vermeidung von Vorurteilen und Diskriminierung, konsistente Auswahl von Bewerbern ohne lange Umwege. Doch das romantische Zeitalter von künstlicher Intelligenz im Recruiting geht bald zu Ende und weicht einer kritischen Betrachtungsweise. Ein Realitätscheck ist notwendig.

Es geht um die Analyse von Bewerberdaten, die mit Big Data, Machine Learning, Bias, ChatBots, AGG oder Social Media Background Check nur andeutungsweise umschrieben wird. Am Ende des Prozesses steht eine Entscheidung: Wird der Bewerber zum Jobinterview eingeladen, oder nicht? Eine brutale Weichenstellung mit möglichen gravierenden Auswirkungen auf den weiteren Karriereweg von Aspiranten oder eine Brot-und-Butter-Frage der normal sterblichen Arbeitsmarktteilnehmer.

Methodik der Bewertung

Talent Management: „Der Mensch muss wieder in den Fokus rücken“

Unternehmen haben zunehmend Schwierigkeiten passendes Personal zu finden. Der Grund dafür liegt auch an den HR-Abteilungen selbst, die selten einen Blick auf den Menschen hinter dem Lebenslauf setzen. Der Recruiting-Experte Henrik Zaborowski spricht sich für ein zeitgemäßes Recruiting aus, dass die Talente von Mitarbeitern besser nutzt. Am 8. November ist er als Speaker auf der TALENT THINKING zu Gast.

Henrik Zaborowski

Was hat sich mit der Digitalisierung der Arbeits- und Lebenswelt in den vergangenen Jahren in den Personalabteilungen deutscher Unternehmen geändert? 

Startups: Ohne KI und Datenanalyse kein wirtschaftlicher Erfolg

  • Gründer sehen herausragende Bedeutung der Technologietrends für die deutsche Wirtschaft
  • 4 von 10 deutschen Startups setzen bereits Künstliche Intelligenz ein

Die Startups sind sich einig: Ohne Künstliche Intelligenz und Datenanalysen ist der wirtschaftliche Erfolg deutscher Unternehmen bedroht. Jeweils 96 Prozent der deutschen Startups geben an, dass sowohl Künstliche Intelligenz als auch Big Data eine große Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen haben werden.

 

Mandelbrot Animation (Quelle: Wikipedia)

„Regiothek“: Spin-Off der Universität Passau beim Bayerischen Gründerpreis ausgezeichnet

Das junge Projekt „Regiothek“, das aus der Universität Passau heraus gegründet wurde, hat beim Bayerischen Gründerpreis den 3. Platz in der Kategorie Konzept erreicht. Die Auszeichnung wurde am 12. Juli im Rahmen der Unternehmerkonferenz der bayerischen Sparkassen in Nürnberg vergeben.

Der Bayerische Gründerpreis wird für vorbildhafte Leistungen in der Entwicklung von innovativen und tragfähigen Geschäftsideen und beim Aufbau neuer Unternehmen verliehen. Aus Sicht der Jury reichte die „Regiothek“ eines der drei besten Konzepte im Freistaat ein. Seit April 2018 ist das von Anton Kohlbauer, Bastian Kühnel, Simon Nestmeier und Alexander Treml gegründete Projekt im FLÜGGE-Programm für Existenzgründer des Bayerischen Wirtschaftsministeriums, um in Kooperation mit dem Passauer Lehrstuhl für Data Science die Plattform bis zur Verselbständigung im Herbst 2018 weiterzuentwickeln.

Simon Nestmeier (von links), Anton Kohlbauer, Alexander Treml und Bastian Kühnel sind die Köpfe hinter der „Regiothek“. Foto: Regiothek

Big Data steht bei sechs von zehn Unternehmen an erster Stelle

  • 57 Prozent planen Investitionen in Big Data oder sind bereits in der Umsetzung
  • Manager: Internet of Things, Big Data und Robotik haben große Bedeutung für Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen
  • Aber: Künstliche Intelligenz und Blockchain werden bislang nur selten genutzt

Von Internet of Things über Künstliche Intelligenz bis Blockchain: Neue digitale Technologien sind von großer Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft, kommen bislang aber noch nicht flächendeckend zum Einsatz. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von Managern in 604 deutschen Unternehmen ab 20 Mitarbeitern, die der Digitalverband Bitkom heute zur Eröffnung der Cebit (11. bis 15. Juni 2018) in Hannover vorgestellt hat.

Blockchain-Technology

Korn-Ferry-Untersuchung: Europa abgeschlagen – Big Data & KI in der Personalrekrutierung spielen bei einem Drittel der Unternehmen keine Rolle

Jan Müller

Drei von vier Unternehmen weltweit setzen heute Big Data und Künstliche Intelligenz (KI) bei der Rekrutierung von Fach- und Führungskräften ein. In Nordamerika ist nur jedes fünfte Unternehmen (22 Prozent) bei der Talentauswahl noch nicht digital, in Asien knapp jedes vierte (23 Prozent). Auf dem letzten Platz: Europa. 32 Prozent der Unternehmen nutzen Big Data und KI bei ihrer Suche nach Mitarbeitern bisher nicht. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Befragung von weltweit 770 Personalverantwortlichen weltweit durch die Executive-Search- und Organisationsberatung Korn Ferry Futurestep.

 

Crosswater Newsletter 13.4.2018 Wie weit geht die Optimierung der Stellenanzeigen?

Die Optimierung der Stellenanzeigen schreitet weiter voran

Indeed treibt die Optimierung der Stellenanzeigen weiter voran. Im Mittelpunkt steht dabei die Funktion der Anzeigenvorschau. Welche Vorteile sich für Arbeitgeber und Bewerber daraus ergeben, erläutert Geschäftsführer Frank Hensgens im exklusiven Interview mit Crosswater Job Guide.

Frank Hensgens

 

 

 

 

 

Hensgens: „Der Recruiting-Markt entwickelt sich wie viele andere Internet-Segmente auch immer mehr zu einem Umfeld, in dem das Prinzip des „Earned Content“ eine zunehmend große Rolle spielt. Das soll heißen: Wer eine attraktive Arbeitgebermarke sein möchte, muss das nicht zuletzt auch durch die Zustimmung von Kandidaten beweisen können und die gilt es, sich im täglichen Arbeitsalltag zu verdienen. Erst so entsteht ein authentisches und wirklich umfassendes Arbeitgeber-Bild. “

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