Burnout

Karriere.at Umfrage: Jeder dritte Arbeitnehmer fühlt sich im Job unterfordert

Viele Unternehmen sehen Burnout-Vorsorge als Privatsache der Mitarbeiter

Jürgen Smid, Karriere.at

Sind Österreichs Arbeitnehmer im Job über- oder unterfordert? Diese Frage stellte [2]karriere.at, Österreichs reichweitenstärkste Online-Jobbörse, seinen Usern. Ergebnis: Jeder dritte Arbeitnehmer fühlt sich in seinem Job unterfordert. Fast ebenso viele Umfrage-Teilnehmer (29 Prozent) werden von ihren Aufgaben jedoch „extrem“ in Beschlag genommen und erleben Stress am Arbeitsplatz. Die  Jobbörse zeigt weiter auf, dass Arbeitgeber unterschiedlich mit dieser Belastung der Mitarbeiter umgehen: Während viele Unternehmen Stress und Burnout in Mitarbeitergesprächen thematisieren oder aktiv vorsorgen, sieht jeder zweite Unternehmensvertreter „Anti-Stress-Vorsorge“ als Privatsache.

Studie: Firmen kämpfen gegen Burnout

BWA Akademie stellt deutlichen Anstieg psychisch bedingter Krankenstände fest

Harald Müller, Geschäftsführer BWA
Harald Müller, Geschäftsführer BWA

Bonn  – Über drei Viertel aller Unternehmen in Deutschland (76 Prozent) haben die Notwendigkeit erkannt, Maßnahmen gegen den um sich greifenden Burnout-Effekt bei Arbeitnehmern zu ergreifen. Deutlich mehr als die Hälfte (57 Prozent) stufen Burnout & Co. als eine „anhaltende Entwicklung“ ein, der es entgegen zu treten gilt. Über 90 Prozent werten zudem die „psychische Konstitution“ der Beschäftigten als eine „große Herausforderung“ für die deutsche Wirtschaft. Dies geht aus der neuen Trendstudie „Arbeitsmarkt und berufliche Herausforderungen 2012“ hervor, den die BWA Akademie vorgestellt hat. Der Report basiert auf einer aktuellen Umfrage unter 150 Personalverantwortlichen aus mittelständischen und großen Unternehmen.

Neues Verfahren hilft, Burnout zu vermeiden

Jens-Peter Paulsen

Hamburg – Burnout ist eine der größten Herausforderungen der modernen Arbeitswelt. „Die ganze Welt spricht von der Volkskrankheit Burnout, ohne einen vernünftigen Lösungsvorschlag zu bieten“, kritisiert Jens-Peter Paulsen, Geschäftsführer der m.o.v.e. hr GmbH (www.move-hr.de). „Mit hr-metrics* bieten wir jetzt ein Verfahren an, dass das Problem an der Wurzel packt. Dazu stimmt das Analyse-Tool einfach die Persönlichkeit des Arbeitnehmers und die Anforderungen des Berufs ganz genau aufeinander ab, Stress und Überlastung können so gar nicht erst entstehen. Diese neue Test-Generation zeigt, wie einfach es sein kann“, ist Paulsen überzeugt.

Boreout statt Burnout: 39 Prozent der deutschen Manager fühlen sich unterfordert

Wolfgang Bruhn, StepStone AG
Wolfgang Bruhn, StepStone AG

Düsseldorf, Juni 2009. Vier von zehn Managern fühlen sich auf ihrer Arbeit unterfordert. Dies ergab eine Umfrage, des Online-Stellenportals www.stepstone.de, an der in Deutschland 5.467 Fach- und Führungskräfte teilnahmen. Demnach sagen 39 Prozent der Befragten, dass sie im Büro zwar den Eindruck erwecken, beschäftigt zu sein, sich aber tatsächlich unterbeschäftigt fühlen. Weitere 47 Prozent geben an, dass ihre Aufgaben sehr gut zu ihrem täglichen Pensum passen – eine Überlastung beklagen dagegen nur 14 Prozent der Befragten.