Christoph Niewerth

HAYS-FACHKRÄFTE-INDEX Q2/2019: RUN AUF FACHKRÄFTE GESTOPPT

Die schwächelnde Konjunktur wirkt sich nun – zeitlich verzögert – auf den Arbeitsmarkt für Fachkräfte aus. Der Hays-Fachkräfte-Index sank im 2. Quartal 2019 um 6 Punkte auf den neuen Wert von 155. Für den Rückgang verantwortlich ist vor allem die deutlich geringere Nachfrage nach Ingenieuren. Sie fiel um 20 Indexpunkte. Auch IT-Spezialisten wurden im letzten Quartal weniger gesucht, der Index war mit 4 Punkten leicht rückläufig. Gegen den allgemeinen Trend positiv entwickelte sich die Zahl der Stellenangebote für Finanz-Fachkräfte (von 164 auf 173 Indexpunkte).

Christoph Niewerth

Wissensarbeiter zu stark mit Routinetätigkeiten beschäftigt

Christoph Niewerth

HAYS-WISSENSARBEITERSTUDIE 2017

Mehr als ein Drittel ihrer Arbeitszeit (36 %) verbringen Wissensarbeiter im Durchschnitt mit Routineaufgaben. Für die Lösung komplexer Probleme sind es dagegen nur 29 Prozent und für wissensbasierte Tätigkeiten 36 Prozent. Im Vergleich zum Jahr 2013 hat sich an dieser Aufteilung kaum etwas verändert. Dies zeigt die aktuelle Wissensarbeiterstudie der Gesellschaft für Wissensmanagement (GfWM), der Hays AG und des Beratungsunternehmens PAC auf, für die 1.215 Wissensarbeiter und Führungskräfte befragt worden sind.

Manager sind wenig veränderungsbereit

Christoph Niewerth
Christoph Niewerth

Hays HR-Report 2015/2016

Laut des aktuellen HR-Reports 2015/2016 bestehen die größten Herausforderungen für Führungskräfte im Managen von Veränderungen (80%), im Umgang mit wachsender Komplexität in ihrem Führungsbereich (68%) und in der Wahrnehmung ihrer Vorbildfunktion (56%). Zu diesen Ergebnissen kamen über 500 Führungskräfte, die das Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) im Auftrag des Personaldienstleisters Hays befragt hat.

Studienprojekt: Wissensarbeiter und Unternehmen im Spannungsfeld

Christoph Niewerth
Christoph Niewerth

Wissensarbeiter werden noch zu sehr kontrolliert

Mannheim. Wissensarbeiter gelten für die Manager in Unternehmen als kostbares Gut. Die Praxis zeigt allerdings ein anderes Bild: Nur 43 Prozent der befragten Manager meinen, dass die Führung von Wissensarbeiter sich stark von der Führung anderer Mitarbeiter unterscheide. In zentralen Punkten nehmen die 432 befragten Führungskräfte ihre eigene Managementpraxis deutlich positiver wahr als die Wissensarbeiter. Zu diesen Ergebnissen kommt das Studienprojekt des Personaldienstleisters Hays in Kooperation mit der Gesellschaft für Wissensmanagement und PAC.

Wissensarbeiter wollen raus aus der Routine

Studienprojekt: Wissensarbeiter und Unternehmen im Spannungsfeld

Christoph Niewerth
Christoph Niewerth

Mannheim. Wissensarbeit hat für Unternehmen einen strategischen Stellenwert und wird auch entsprechend umgesetzt, darin sind sich 71 Prozent der fest angestellten Wissensarbeiter und ihre Führungskräfte einig. Bei konkreter Nachfrage stellt sich allerdings heraus, dass für die Hälfte aller Befragten die Wissensarbeit stark von Routineaufgaben überlagert wird. Zu diesem zentralen Ergebnis kommt die Studie „Wissensarbeiter und Unternehmen im Spannungsfeld“ des Personaldienstleisters Hays in Zusammenarbeit mit PAC und der Deutschen Gesellschaft für Wissensmanagement. Befragt wurden insgesamt 309 Festangestellte, 272 Freiberufler sowie 432 Führungskräfte aus deutschen Unternehmen.