Deloitte

Der Kunde ist König – aber was ist der Mitarbeiter?

Was Top-Employer von guten Employern unterscheidet

  • Jörg Seufert

    Unternehmen machen fast alles für ihre Kunden, die Employee Experience hinkt jedoch meist hinterher

  • Zufriedene Mitarbeiter „zahlen“ ihren Arbeitgebern Engagement, Effektivität und Innovationskraft zurück
  • Maßgeblicher Akteur ist Human Resources mit dem Impuls, stärker in Marketingdimensionen zu denken

Zum Kaffee ein personalisierter Becher mit Smiley, im Laden eine virtuelle Ankleidekabine, vor dem Flug sämtliche Infos in Echtzeit aufs Handy – große Marken begeistern und binden ihre Kunden längst durch besonders effektive Customer-Experience-Strategien. Doch der Blick nach innen spiegelt dieses Bemühen nicht immer im gleichen Maße wider, wie das aktuelle Whitepaper von Deloitte zeigt.

KI- und Analytics-Kapazitäten auf dem nächsten Level: Deloitte verstärkt sich mit Trufa-Team und innovativer Softwarelösung

  • Trufa-Gründer und -Team verstärken seit 13. Juli 2018 Deloitte.
  • Deloitte erweitert damit das Produktportfolio in den Bereichen künstliche Intelligenz und Analytics.
  • Die intelligente Softwarelösung analysiert Unternehmensprozesse und -Performance – und liefert automatisiert neue Ideen und konkrete Handlungsvorschläge.

Mit dem Teamhire und der Erweiterung des Produktportfolios durch Trufa Software hat Deloitte einen wichtigen Schritt beim Ausbau der KI- und Analytics-Kompetenz realisiert und die Kapazitäten im Asset-basierten Beratungsgeschäft entscheidend erhöht.

Crosswater Job Guide, Deloitte, Trufa, Ralph Treitz, Andreas Mielke
Trufa-Gründer Ralph Treitz und Prof. Dr. Andreas Mielke

BEST RECRUITERS 2017/18: Österreichische Unternehmen dominieren im D-A-CH-Ranking

BEST RECRUITERS, die größte Recruiting-Studie im deutschsprachigen Raum, ermöglicht erneut einen internationalen Vergleich der Recruiting-Qualität in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Die Studie zeigt mehr als deutlich: Die Recruiting-Qualität von Österreichs Top-Arbeitgebern ist bereits in vielen Fällen hervorragend und verbessert sich stetig. Das D-A-CH-Ranking wird auch heuer wieder von heimischen Arbeitgebern dominiert: Innerhalb der Top 20 der Top- Arbeitgeber des D-A-CH-Raums finden sich immerhin stolze 16 österreichische Unternehmen wieder. Zusätzlich konnten alle drei Vorjahressieger Ihre Platzierung erfolgreich verteidigen: Erneut führt PwC Österreich als Sieger der 1.249 getesteten Arbeitgeber, gefolgt von BDO auf Rang 2 und ISS Facility Services auf dem dritten Rang.

5000 freie Berater und Experten im COMATCH-Netzwerk: Die Platform Economy erreicht die Beratungswelt 

  • In nur drei Jahren hat COMATCH ein internationales Netzwerk von 5000+ Beratern aufgebaut
  • Platform Economy in der Unternehmensberatung wächst schnell
  • Der Einsatz flexibler Projektteams wird Wettbewerbsvorteil für Firmen

In nur drei Jahren hat COMATCH ein Netzwerk von 5000 freiberuflichen Unternehmensberatern und Industrieexperten aufgebaut. Der Beratermarktplatz wuchs zuletzt um circa 140 Berater pro Monat. Dabei hält COMATCH die Qualitätsstandards weiterhin hoch: Weniger als 50% der Berater, die sich registrieren, durchlaufen erfolgreich den Auswahlprozess. Die 5000 Berater leben in 60 verschiedenen Ländern, sprechen 90 Sprachen und decken eine große Bandbreite funktioneller und industrieller Expertisen ab.

 

Red Bull und Google sind die beliebtesten Arbeitgeber Österreichs

Bernhard Vierhaus

Beratungen überzeugen die Bewerber + Mehr nationales Bewusstsein statt europäischer Gedanke bei der Arbeitgeberwahl + Erste Bank und Sparkassen werden für Frauen attraktiver + Techniker wollen in die Chemie- und Pharmaindustrie + Maschinenbau und Elektronik beliebter als IT-Dienstleister + Gute Führungskräfte müssen motivieren und organisieren + Arbeitswelt: flexible Arbeitszeiten ja, Freizeitangebote nein


Red Bull ist der beliebteste Arbeitgeber der Wirtschaftswissenschaftler in Österreich, Google belegt bei den Studierenden technischer Fächer Platz 1 im Ranking der Wunscharbeitgeber. Die BMW Group und das BMW Werk Steyr belegen Rang 2. Die beliebtesten Branchen für den ersten Job sind jedoch andere: Beratungen und die Chemie- und Pharmabranche überzeugen die Studierenden am meisten. Zu diesem Ergebnis kommt das Trendence Absolventenbarometer 2018. Im Rahmen der Studie haben 14.000 Studierende von 34 Hochschulen in ganz Österreich über ihre Wunscharbeitgeber und Karrierepläne abgestimmt. Erste Ergebnisse der Studie sind heute auf karriere.at erschienen.

Zukunft der Arbeit: Kommt die „Soziale Organisation“?

Human Capital Trends-Studie 2018: Unternehmen sollen das zunehmende Führungsvakuum in der Gesellschaft füllen

  • Druck auf Unternehmen steigt: Der Wirtschaft wird mehr Handlungssicherheit zugetraut als der Politik
  • Millennials hinterfragen die ökonomischen und sozialen Prinzipen ihrer Arbeitgeber: Sie legen hohen Wert auf den sozialen Fußabdruck der Organisation, für die sie arbeiten
  • Mensch und Maschine: KI und Robotik verändern Rollen und Kompetenzen; einzigartig menschliche Fähigkeiten rücken in den Fokus

Ist die Wirtschaft ein vertrauenswürdigerer Adressat als die Politik, wenn es um die Gestaltung unseres Zusammenlebens geht? Viele Menschen weltweit scheinen genau dieser Ansicht zu sein: Wie die Globale Human Capital Trends-Studie 2018 von Deloitte „Der Aufstieg der ‚Sozialen Organisation‘“ zeigt, messen sie den Unternehmen eine zentrale Funktion im Hinblick nicht nur auf Einkommenssicherheit, sondern auch auf Diversity oder Gesundheitsvorsorge zu.

Google ist beliebtester Arbeitgeber der Informatiker, Amazon steigt auf

Holger Koch
Holger Koch

Trendence Absolventenbarometer 2018 mit Rankings der Top-Arbeitgeber der Informatiker veröffentlicht + Gewinner des Jahres: Amazon + Automobilhersteller: Branche verliert, Arbeitgeber gewinnen + Jeder zehnte Informatiker will in den Öffentlichen Sektor + Beratungen steigen in der Gunst der Bewerber

Junge Talente verlieren Vertrauen in Deutschlands digitale Zukunft

  • Nicolai Andersen

    Sinkendes Vertrauen: Die Hälfte der Millennials vermisst gesellschaftliche Verantwortung bei Unternehmen

  • Hohe Jobwechselbereitschaft: Nur 37 % der Studienteilnehmer wollen länger als zwei Jahre beim selben Unternehmen bleiben
  • Fehlende Unterstützung: Nur 37 % der Befragten fühlen sich durch Arbeitgeber ausreichend auf Industrie 4.0 vorbereitet

Der Deloitte Millennial Survey 2018 zeigt eine durchwachsene bis wolkige Stimmung bei jungen Talenten: Die Generation der Millennials, also der zwischen 1980 und 1995 Geborenen, sowie die nachfolgende, sogenannte Generation Z sehen mit einiger Skepsis in die Zukunft. Nicht nur das Vertrauen in Politik und gesellschaftliche Kräfte ist gering, sondern auch dasjenige in Unternehmen und ihre Lenker, von denen die Millennials deutlich mehr erwarten als das reine Profitstreben. Im Jahr 2018 präsentieren sich die Vertreter beider Generationen so pessimistisch wie zuletzt vor über vier Jahren. Das gilt auch und gerade mit Blick auf die digitale Transformation und Industrie 4.0: Hier sehen sich die Befragten die maßgeblichen Organisationen aus Wirtschaft und Gesellschaft und auch sich selbst schlecht gerüstet.

Ohne Moos nix los: MINT-Studenten setzen aufs Gehalt

Nicolai Andersen

Deloitte-MINT-Talent Monitor: Generation Z bevorzugt sichere Verhältnisse bei der Arbeitgeberwahl/Ausland hochattraktiv

Differenzen zwischen den Generationen gab es schon immer. Das zeigt sich auch bei den sogenannten Generationen Y und Z. Hier gibt es deutliche Unterschiede in Bezug auf die Arbeitswelt, insbesondere bei Studenten mathematischer, naturwissenschaftlicher oder technischer Fächer. Wie der aktuelle Deloitte-MINT-Talent Monitor zeigt, legt die aktuelle Studentenschaft aus diesem Bereich neben dem Gehalt besonderen Wert auf Stabilität und Sicherheit im Berufsleben. Flexibilität spielt eine große Rolle, jedoch nur in Bezug auf die Arbeitszeiten, nicht aber hinsichtlich des physischen Arbeitsplatzes.

Crosswater Newsletter 15.3.2018: Kampf um Lohngleichheit – Statistik siegt, Lohntüte verliert

Pünktlich wie das Christkind, der Osterhase oder die närrische Zeit des Karnevals wird am 18. März 2018 der Equal Pay Day zelebriert. Im Dauerkampf um Lohngerechtigkeit hat zwar die frühere Bundesministerin Andreas Nahles mit dem Entgelttransparenzgesetz einen Papiertiger auf die Lohnbüros des Landes losgelassen. Ob diese Gesetzesmaßnahme greift oder nur als Placebo wirkt, bleibt abzuwarten. Kurz nach dem Weltfrauentag wird nun mit dem Equal Pay Day an die nicht existente Welt der Gehaltsfairness erinnert. Fazit: Im Kampf um Gehaltsgerechtigkeit siegt die Statistik und die Lohntüte verliert.

Equal Pay Day: Frauen mit Personalverantwortung verdienen 15.000 Euro weniger als Chefs

Dr. Anastasia Hermann

Frauen mit Personalverantwortung verdienen im Schnitt 55.766 Euro brutto im Jahr und damit rund 27 Prozent weniger als männliche Führungskräfte. Das zeigt der StepStone Gehaltsreport 2018, für den die Online-Jobplattform 50.000 Fach- und Führungskräfte befragt hat. Die Auswertung zeigt auch: Je höher die Hierarchiestufe, desto größer die Gehaltlücke. Während Frauen im unteren Management (z.B. Teamleiter) 21 Prozent weniger verdienen, sind es im mittleren Management (z.B. Bereichsleitung) 27 Prozent. In der obersten Managementebene (z.B. Geschäftsführung) wächst der Gender Pay Gap schließlich auf 42 Prozent.

 

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