Demografiewandel

High-Tech-Land wird mit den Folgen der Digitalisierung konfrontiert

Singapur wird mit dem höchsten Anteil an Jobverlusten konfrontiert. Dieser Verlust ist die Folge der technologischen Disruption, die sich quer über die Länder in Südostasien hinwegzieht. Singapur hat dagegen energische Gegenmaßnahmen ergriffen. Dies ergibt sich aus einem Bericht von Justina Lee in Nikkei Asian Review Dezember 17-23, 2018.

Change in working population (15-64) between 2015 and 2030 in Asia-Pacific. Quelle: Brinknews

Fachkräftemangel und Demografiewandel: Worthülsen befeuern Diskussionen über Arbeitsmarktpolitik

Gerhard Kenk
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Alle Alarmglocken müssen läuten, wenn in den Medien Formulierungen wie „Angesichts des Fachkräftemangels und des Demografiewandels“ auftauchen. Was oft folgt, ist eine gnadenlose Verstärkung des aktuellen medialen Hypes gekoppelt mit einer fehlenden Begründungen und Nachweisen, weshalb das so ist. An dem Mythos Fachkräftemangel hat Personal-Experte und Buchautor Martin Gaedt stark gerüttelt und die Widersprüche zwischen Hype und Realität aufgedeckt. Doch wie sieht es aus mit dem zweiten Mantra, dem Demografiewandel? Könnte der Recruiting-Ansatz von Google und der Lake Wobegon-Effekt eine Alternative sein?

Deutsche Unternehmen müssen dem demografischen Wandel strategischer begegnen

  • Prof. Dr. Uwe Schirmer
    Prof. Dr. Uwe Schirmer

    Studie Demografie Exzellenz 2015 veröffentlicht

  • Knapp die Hälfte der Betriebe beklagt heute einen Fachkräftemangel
  • Demografieorientiertes Personalmanagement ist aber eher die Ausnahme

Die Folgen der demografischen Entwicklung sind in den deutschen Unternehmen bereits heute spürbar. Knapp die Hälfte der Betriebe beklagt aktuell einen deutlichen Mangel an Fachkräften. Und: In fast jedem zehnten Unternehmen (8,1%) sind mehr als 40 Prozent der Mitarbeiter älter als 55 Jahre. Vor diesem Hintergrund überrascht, dass nur knapp jedes dritte Unternehmen ein demografieorientiertes Personalmanagement als strategisches Ziel angibt und gerade einmal 4,2 Prozent ein eigenes Budget für Maßnahmen bereitstellen.

Das Ende der Demografiefalle? Mehr Krippen führen zu mehr Geburten

Prof. Dr. Stefan Bauernschuster
Prof. Dr. Stefan Bauernschuster

München – Mehr Krippenplätze führen zu mehr Geburten. Das ist das Resultat einer neuen Studie des ifo Instituts, die erstmalig den Ausbau der Krippenplätze in Westdeutschland darauf untersucht hat. Die Forscher fanden heraus, dass ein Anstieg der Betreuungsquote für unter dreijährige Kinder um zehn Prozentpunkte zu einem durchschnittlichen Anstieg der Geburtenrate um 2,8 Prozent führt. „Krippenplätze verbessern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, erläutert Stefan Bauernschuster von der Universität Passau.

Nicht nur in 2014: Die Jahre der Berufsorientierung

von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

CYQUEST kombiniert wissenschaftlich-fundiertes psychologisches Know-How mit State-of-the-Art Webdesign und Programmierung. Wir sind spezialisiert auf die unternehmens- und hochschulspezifi-sche Erstellung sowie Anpassung von Lösungen
Joachim Diercks

Das passt. Jo Diercks, Blogger des Recrutainment Blogs und Gründer-Geschäftsführer des HR-Consulting-Unternehmens Cyquest GmbH in Hamburg hat ein Thema losgetreten, welches kaum auf den Radarschirmen der Personalchefs, der Mainstream-Medien oder der institutionellen Arbeitsmarktforscher zu sehen ist. Fachkräftemangel? Ein bisschen davon. Demografiewandel? Gehört auch dazu. Zuwanderung? Muß berücksichtigt werden. Diversity? Na klar, darum kommen wir nicht drum rum.Doch wenn Jo Diercks das Jahr 2014 zum Jahr der Berufsorientierung deklariert, ist das – sportlich gesehn – eher wie ein Weitsprung aus dem Stand, ohne Anlauf. Was wirklich Not tut, ist ein Dreisprung mit Anlauf, wahrscheinlich eher ein Hindernislauf durch das Dickicht des Bildungs- und Arbeitsmarkts. Und das kann kaum in einem einzigen Jahr umgesetzt werden.

Die Thematik  dreht sich – zusammengefasst – um folgendes:

Demografiewandel für Gourmets

Dr. Rüdiger Grube
Dr. Rüdiger Grube

Das Thema „Demografiewandel“ ist eigentlich schon nach allen Regeln der Rethorik durchgekaut – und nur wenig neue Aspekte kommen hinzu. Nun offenbart Rüdiger Grube, der Chef der Deutschen Bahn im Interview mit der WELT am Sonntag, daß man sich durch einen solchen Klassiker der Personalpolitik doch überraschen lassen kann. Man sollte diesen Kommentar wie ein Gourmet ganz langsam kauen und in kleinen Häppchen herunterschlucken, um die Geschmacksnote dieses Teufelsbraten so lange wie möglich zu genießen. Die Personalsituation am Bahnhof Mainz eskalierte, als es infolge von Urlaubsabwesenheit und Krankmeldungen von insgesamt neun Fahrdienstleitern zum Fahrplan-Chaos kam.

Der Großteil der Betriebe kann seinen Fachkräftebedarf decken

Dr. Ute Leber, IAB
Dr. Ute Leber, IAB

Der Großteil der Betriebe konnte seinen Fachkräftebedarf auch 2011 vollständig decken, zeigt eine am Mittwoch veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Die Studie beruht auf dem IAB-Betriebspanel, einer jährlich durchgeführten repräsentativen Befragung von 16.000 Betrieben. Viele Betriebe reagieren aber bereits auf die drohende Verschärfung der Fachkräfteengpässe durch den demografischen Wandel.