Digitalisierung

Professorin der ESMT Berlin erhält 1,5 Millionen Euro Förderung für Forschung zu digitalen Märkten

Özlem Bedre-Defolie, Associate Professor of Economics an der ESMT Berlin, wurde mit dem renommierten Starting Grant des European Research Council (ERC) ausgezeichnet. Bedre-Defolies Projekt „Digital Platforms: Pricing, Variety, and Quality Provision“ (DIPVAR) wird zwischen 2020 und 2024 mit insgesamt rund 1,49 Millionen Euro gefördert. Dazu gehört die Schaffung mehrerer neuer Stellen für Postdoktorandinnen und PhD-Kandidaten.

Özlem Bedre-Defolie

LinkedIn: Zukunft Personal Trends

„Leading in permanent beta“ lautet das Motto der diesjährigen Zukunft Personal. Damit wird Bezug genommen auf den anhaltenden Wandel, der unsere Arbeitswelt prägt. In den Augen von Barbara Wittmann, Head of Talent Solutions und Mitglied der Geschäftsleitung bei LinkedIn DACH, sind im Kontext dieser dynamischen Entwicklung besonders die folgenden Trends von Bedeutung:

Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten bleibt der Fachkräftemangel eine Herausforderung

Selbst in Zeiten, in denen die deutsche Wirtschaft kaum noch wächst, ist der Arbeitsmarkt in den meisten Branchen und Regionen noch relativ stabil. Der demografische Wandel, die Digitalisierung und die immer kürzer werdende Halbwertszeit unserer Fähigkeiten führen dazu, dass die Verfügbarkeit von qualifizierten Arbeitskräften auch in Zukunft einen sehr wichtigen Parameter für den Erfolg deutscher Unternehmen darstellt. Unternehmen tun deshalb gut daran, weiterhin ganzheitlich und langfristig zu denken. Dazu gehört es, eine attraktive Arbeitgebermarke aufzubauen und Mitarbeiter, denen Qualifikationen fehlen, durch entsprechende Weiterbildungsmaßnahmen gerade jetzt zu fördern.

Barbara Wittmann

Bank 2.0: Welche Herausforderungen birgt die Digitalisierung für den Finanzsektor?

Digitalisierung bedeutet nicht automatisch Stellenabbau. Vielmehr ist sie eine Chance für neue Jobs, neue Qualifizierungen und persönliche Weiterentwicklung.

Interessante Zahlen in Sachen Digitalisierung

Die Digitalisierung ist neben dem Gesundheitsmanagement eines der wichtigsten Themen im Geschäftsleben, insbesondere im Finanz- und Rechnungswesen. Führend in Sachen digitaler Transformation sind die Banken und Versicherungen. Einen Digitalisierungsindex von 63 Punkten erreicht diese Branche, bei allen Branchen sind es durchschnittlich 54 Punkte. Gemäß der zweiten Auflage der repräsentativen Benchmark-Studie „Digitalisierungsindex Mittelstand“, die von techconsult im Auftrag der Deutschen Telekom durchgeführt wurde, gibt es heute kein Finanzunternehmen mehr, das sich nicht mit der Digitalisierung befasst hat. Zu 69 Prozent ist die Transformation bei Finanzdienstleistern bereits ein fester Bestandteil der Geschäftsstrategie.

Pixabay.com © Free-Photos CCO Public Domain Digitalisierung bedeutet nicht automatisch Stellenabbau. Vielmehr ist sie eine Chance für neue Jobs, neue Qualifizierungen und persönliche Weiterentwicklung.

Bank 2.0: Welche Herausforderungen birgt die Digitalisierung für den Finanzsektor?

Diana Himmel

Digitalisierung bedeutet nicht automatisch Stellenabbau. Vielmehr ist sie eine Chance für neue Jobs, neue Qualifizierungen und persönliche Weiterentwicklung.

Interessante Zahlen in Sachen Digitalisierung

Die Digitalisierung ist neben dem Gesundheitsmanagement eines der wichtigsten Themen im Geschäftsleben, insbesondere im Finanz- und Rechnungswesen. Führend in Sachen digitaler Transformation sind die Banken und Versicherungen. Einen Digitalisierungsindex von 63 Punkten erreicht diese Branche, bei allen Branchen sind es durchschnittlich 54 Punkte. Gemäß der zweiten Auflage der repräsentativen Benchmark-Studie „Digitalisierungsindex Mittelstand“, die von techconsult im Auftrag der Deutschen Telekom durchgeführt wurde, gibt es heute kein Finanzunternehmen mehr, das sich nicht mit der Digitalisierung befasst hat. Zu 69 Prozent ist die Transformation bei Finanzdienstleistern bereits ein fester Bestandteil der Geschäftsstrategie.

Bitkom-Branche zeigt stabiles Wachstum

  • Umsätze im ITK-Markt steigen 2019 um 2 Prozent auf 170,3 Milliarden Euro
  • Unternehmen schaffen bis Jahresende 42.000 zusätzliche Arbeitsplätze

Die Digitalbranche trotzt dem allgemeinen Trend und kann auch 2019 ihre Umsätze deutlich steigern. Die Rezession in der deutschen Industrie macht sich bei den Unternehmen der Informationstechnik und Telekommunikation (ITK) derzeit noch nicht bemerkbar, allerdings ist der Ausblick auf 2020 etwas verhaltener. Das sind die zentralen Ergebnisse der aktuellen Auswertung von Marktdaten und Konjunkturumfragen durch den Digitalverband Bitkom. Nach Bitkom-Berechnungen steigen die Branchenumsätze 2019 um 2,0 Prozent auf 170,3 Milliarden Euro.

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Digitale Führung: „Viel Altes im Neuen“ oder kommt es zu „My next boss may be a dashboard“?

Tweets wie dieser oder auch extreme Aussagen, wie „Your next boss may be a smart dashboard“ verdeutlichen die Bandbreite der Diskussion zu digitaler Führung. Sie machen mich unruhig und erinnern mich – einen typischen Digital Immigrant – an meine Überlegungen zur andauernden Digitalisierung und zu den Auswirkungen auf die Führung und Zusammenarbeit von Mitarbeitern.

Offensichtlich bin ich mit Überlegungen dieser Art nicht allein, denn die Meinungen zur digitalen Führung sind mittlerweile in ihrer Vielfalt unüberschaubar und stellenweise auch Ausdruck einer gewissen Ratlosigkeit. Trotzdem zeigt sich in der Anwendung digitaler Hilfsmittel bei der Führung von Mitarbeiter recht häufig, dass die betriebliche Praxis einer umfassenden wissenschaftlichen Betrachtung vorauseilt.

Digitalisierung macht Logistik schneller, sicherer und einfacher

Zwei Drittel der Unternehmen mit Logistik-Prozessen erwarten durch Digitalisierung eine Zeitersparnis

Unternehmen profitieren auf sehr unterschiedliche Weise durch digitale Anwendungen in der Logistik. Das zeigt eine Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, bei der 514 Unternehmen ab 50 Mitarbeitern, die Waren transportieren, gefragt wurden, was aus ihrer Sicht die größten Vorteile von digitalen Anwendungen in der Logistik sind. Eine deutliche Mehrheit von zwei Dritteln (68 Prozent) gibt an, dass die Digitalisierung zu einer Zeitersparnis führt. Auf Platz zwei liegt mit deutlichem Abstand die sinkende Fehler- und Ausfallanfälligkeit (43 Prozent).

Achim Berg

„Wenn ich noch einmal 18 wäre…“: Alle würden etwas Digitales studieren, nur die Deutschen nicht

„Wenn ich heute noch einmal 18 wäre…“ So fangen viele Tagträume an. Aber was würden die Deutschen bei ihrer Karriere anders machen? Das aktuelle Randstad Arbeitsbarometer zeigt: Nur die Hälfte würde es in die Wachstumsbereiche Online und Digital ziehen.
Für das aktuelle Randstad Arbeitsbarometer wurden Arbeitnehmer in 35 Ländern weltweit gefragt: Würden Sie eine Ausbildung mit Schwerpunkt Digital oder Online anfangen, wenn Sie heute noch einmal 18 wären? In Deutschland antworteten 52% auf dieses Gedankenexperiment mit „ja“. Das ist im internationalen Vergleich der zweitniedrigste Wert – nur in unserem Nachbarland Luxemburg sind es noch einmal 0,5% weniger.

Wo bleibt der Mensch? Zwei Drittel der Frauen empfinden die digitale Arbeitswelt als inhuman

Frauen glauben nicht daran, dass die Arbeitswelt durch die Digitalisierung menschlicher wird und nur etwas mehr als die Hälfte (52,9 Prozent) empfinden die derzeitige Arbeitswelt manchmal als human. Nur ein knappes Drittel (30,5 %) empfinden die derzeitige Arbeitswelt als human. Das ergab die women&work-Besucherinnenbefragung 2019, die im Rahmen der 9. women&work am 4. Mai in Frankfurt durchgeführt wurde.

Melanie Vogel