Digitalisierung

Regierungen müssen mehr tun, um Menschen die Kompetenzen für die digitale Welt zu vermitteln

Regierungen müssen mehr in Bildung und Weiterbildung investieren und sie so gestalten, dass jede und jeder von der Digitalisierung profitieren kann. Zu diesem Schluss kommt eine neue OECD-Studie, die heute vorgestellt wurde.

Der OECD Skills Outlook 2019 ist Teil der OECD-Kampagne „I am the Future of Work“ zur Gestaltung der Arbeitswelt von morgen. Die Studie plädiert dafür, aus traditionellen Bildungssystemen Systeme lebenslangen Lernens zu machen.

swiss-image.ch/Photo by Sebastian Derungs

So viel New Work steckt in deutschen Teams 

Ob virtuelle Teams oder agiles Arbeiten – die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt und die Art, wie Fachkräfte zusammenarbeiten. Doch wie läuft Teamarbeit in Deutschland heute wirklich ab? Haben sich unsere Arbeitsweisen bereits drastisch verändert? Eher nicht, zeigt eine neue Studie der Online-Jobplattform StepStone, für die rund 14.000 Fach- und Führungskräfte in Deutschland zum Thema Teamarbeit befragt wurden. Demnach bleiben klassische Kernkompetenzen wie Pünktlichkeit, Organisationsstärke und Sorgfalt am wichtigsten für eine erfolgreiche Arbeit im Team.

 

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Dr. Sebastian Dettmers

Mitarbeiter-Hemmschwellen bei der Digitalisierung abbauen

So profitiert ein Konzern von Automatisierung und nimmt seine Mitarbeiter mit.

  • Wer sich bewusst ist, welche Vorteile die Digitalisierung im Privaten bringt, der sieht Automatisierung in der Arbeitswelt auch positiver.
  • Auswahl der Prozesse ist entscheidend – am besten eignen sich Arbeiten, die als Pflichtaufgabe angesehen werden.
  • Unternehmen kalkulieren bei wachsendem Geschäft oft mit weniger Personal – Software-Bots können für einen Kapazitätenausgleich sorgen.
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Marc Ennemann, Partner, Head of Value Chain Transformation

Digitalisierung kommt in den deutschen Unternehmen an

  • Unternehmen stellen steigenden Wettbewerbsdruck fest und passen Produkte und Dienstleistungen an
  • Aber nur jedes fünfte Unternehmen investiert 2019 in digitale Geschäftsmodelle
  • Großer Nachholbedarf beim Einsatz neuer Technologien

Die Digitalisierung kommt in aller Breite in der Wirtschaft an. Deutlich mehr Unternehmen stellen einen steigenden Wettbewerbsdruck durch die Digitalisierung fest und passen Produkte und Dienstleistungen an. So sagen zwei Drittel (65 Prozent) der Unternehmen ab 20 Mitarbeiter aus allen Branchen, dass IT- und Internet-Unternehmen in ihren Markt drängen, im vergangenen Jahr waren es erst 57 Prozent. Aber auch Unternehmen anderer Branchen werden durch die Digitalisierung plötzlich zu direkten Wettbewerbern – das erleben 60 Prozent der Unternehmen (2018: 53 Prozent).

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Achim Berg

New Work: Wie gut sind Deutschlands Unternehmen aufgestellt?

Gastbeitrag von Elena Geiger

Moderne Büros, Home-Office und Obstkorb – immer mehr Unternehmen erhoffen sich durch nach „New Work“ klingende Benefits auch beim Recruiting einen entscheidenden Vorteil. In Zeiten des Fachkräftemangels und des „War for Talents“ muss qualifizierten Bewerbern schließlich vor Augen geführt werden, was das Unternehmen ihnen bieten kann. Aber wie viel New Work steckt tatsächlich in Deutschlands Unternehmen?

Eine neue Infografik des OTTO Newsroom zeigt den Status Quo anhand von vier Faktoren, die für die „neue Arbeitswelt“ von Bedeutung sind: Flexibilität, flache Hierarchien, Agilität und Digitalisierung. Die Bilanz: Viele Unternehmen sind von der Arbeitswelt der Zukunft noch weit entfernt. Es gibt außerdem große Unterschiede zwischen einzelnen Branchen.

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Elena Geiger

Recruiting Trends 2019: Digitalisierung der Human Resources

• Persönlichkeit vs. Digitalisierung: Schafft die HR-Branche den Spagat?
• Verdoppelung der Nutzung digitaler Auswahlsysteme durch Unternehmen
• Employer Branding stark verbessert – eine Schulnote besser seit letztem Jahr
• Diskrepanzen zwischen Trends und Realität in den Unternehmen

Human Resources ist die Branche, in der es auf Menschen und Persönlichkeit ankommt. Das sagt schon der Name. Doch wie passt das mit der zunehmenden Digitalisierung zusammen? Und welcher Punkt ist wichtiger: Menschlichkeit oder Digitalisierung?
Die 17. „Recruiting Trends“ Studie  des Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Erlangen-Nürnberg und des Karriereportals Monster belegt: Digitalisierung und Menschlichkeit gehen Hand in Hand und bringen die Branche weiter.

Tim Weitzel

Budget für digitale Weiterbildung wird nur selten bereitgestellt

  • Drei Viertel aller Unternehmen haben kein festes Budget für digitale Weiterbildung
  • Fehlendes Budget und fehlende Zeit sind große Hemmnisse

Die Digitalisierung bringt jede Menge Weiterbildungsbedarf mit sich, aber nur in den wenigsten Unternehmen wird entsprechendes Budget dafür zur Verfügung gestellt.

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Juliane Petrich

Mittelstand sieht sich bei Digitalisierung noch als Nachzügler

  • Nur jedes dritte kleine und mittlere Unternehmen hält sich für Digital-Vorreiter
  • Handel sieht sich sehr viel digitaler aufgestellt als die deutsche Industrie
  • hub.berlin zeigt die Chancen digitaler Technologien am 10./11. April in Berlin

Die Digitalisierung stellt vor allem kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland weiter vor große Herausforderungen. Mehr als die Hälfte sieht sich als Nachzügler, nur rund jedes Dritte als Vorreiter. Dagegen geben die größeren Unternehmen in ihrer Mehrheit an, bei der Digitalisierung vorne zu liegen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage unter 606 Unternehmen aus allen Branchen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. So sagen 56 Prozent der Unternehmen mit 20 bis 499 Mitarbeitern, dass sie digitale Nachzügler seien.

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Achim Berg

Kienbaum verstärkt sich bei Zukunftsthemen mit Experten-Team von Innogy

  • Andrea Kahlenberg neue Leiterin des Bereichs ‚Empowerment & Acceleration‘ bei Kienbaum
  • Experten-Team gestaltet Arbeitswelt der Zukunft für Organisationen

Die Personal- und Managementberatung Kienbaum verstärkt sich durch ein interdisziplinäres Beraterteam um Andrea Kahlenberg (46). Die erfahrene Change – und Organisationsberaterin beginnt zum 1. April 2019 als Managing Director mit einem vierköpfigen Team von Innogy Consulting GmbH, der Inhouse Beratung des Energiekonzerns Innogy SE. Dort war sie in verschiedenen leitenden Führungspositionen tätig und hat den Konzern bei der komplexen Transformation von RWE zu Innogy begleitet. Bei Kienbaum wird Andrea Kahlenberg den strategischen Geschäftsbereich Empowerment & Acceleration gemeinsam mit Henning Böhne und Jörg Sauer aufbauen und leiten, sowie den Standort Berlin weiterentwickeln.

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XING übernimmt Honeypot, die führende Jobplattform für IT-Fachkräfte im deutschsprachigen Raum

  • Größte Übernahme in der Firmengeschichte
  • Honeypot dreht klassisches Prinzip des Jobmarktplatzes um
  • XING-CEO Thomas Vollmoeller: „Produktangebot wächst um echten New Work Anbieter“

Die XING SE, Betreiberin des führenden beruflichen Netzwerks im deutschsprachigen Raum, übernimmt mit sofortiger Wirkung die Honeypot GmbH, eine innovative Jobplattform für IT-Experten mit Sitz in Berlin. Honeypot stellt das übliche Prinzip der Jobsuche auf den Kopf: Hier bewerben sich Unternehmen bei Arbeitnehmern – nicht umgekehrt. Der Basiskaufpreis beträgt 22 Mio. €. Bei Erreichung ambitionierter operativer Ziele innerhalb der nächsten drei Jahre erhöht er sich um Earn-out-Zahlungen in Höhe von bis zu 35 Mio. €. Das ist in der Geschichte von XING die bisher größte Übernahme und ein weiterer Meilenstein in der Umsetzung der Unternehmensvision, die Zukunft der Arbeitswelt zu einer besseren, menschlicheren zu machen – mit Produkten, die den Menschen helfen, einen Job zu finden, der in ihr Leben passt.

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Kaya Taner