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OECD und PISA: Lesekompetenz der Schülerinnen und Schüler in Deutschland verbessert; aber weiterhin großer Abstand zur Spitze und ungleiche Bildungschancen

Angel Gurría, OECD

Berlin. Deutschland ist es in den vergangenen Jahren gelungen, die Lesefähigkeiten seiner 15 jährigen Schülerinnen und Schüler spürbar zu verbesssern.  Allerdings liegt Deutschland damit international noch immer nur im OECD-Durchschnitt.  Die Verbesserung wurde erreicht, weil der Anteil der Schüler mit ungenügenden Resultaten deutlich verringert werden konnte.  Nach wie vor sind die Ergebnisse stark geprägt vom sozio-ökonomischen Hintergrund der Schulen.  Allerdings hat sich dieser Einfluss verringert.  Auch die Leistungsdefizite von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund konnten reduziert werden.