Dr. Martin von Hören

Chefärzte sind die Spitzenverdiener in Krankenhäusern

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Kienbaum veröffentlicht Studie zur Vergütung in Krankenhäusern

  • Ärzte verdienen auf gleicher Hierarchieebene mehr als Verwaltungsmitarbeiter
  • Größe der Einrichtung hat großen Einfluss auf das Gehalt
  • Je nach medizinischem Fachgebiet verdienen Ärzte sehr unterschiedlich

Chefärzte sind in Deutschland nach wie vor mit großem Abstand die Spitzenverdiener im Krankenhaus: Im Durchschnitt verdient ein Chefarzt derzeit 285.000 Euro und damit knapp 50 Prozent mehr als das Topmanagement eines Krankenhauses mit durchschnittlich 194.000 Euro, so das Ergebnis einer aktuellen Studie der Personal- und Managementberatung Kienbaum.

Chef-Gehälter in öffentlichen Unternehmen steigen um 3,4 Prozent

Dr. Martin von Hören (Foto: Roland Fischer)
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Kienbaum-Studie zur Geschäftsführer-Vergütung in öffentlichen Unternehmen

Geschäftsführer und Vorstände von öffentlichen Unternehmen erhalten mehr Gehalt als im Vorjahr: Die Grundbezüge steigen um durchschnittlich 2,4 Prozent, die Gesamtbezüge inklusive Bonuszahlungen sogar um durchschnittlich 3,4 Prozent. Das ergab eine aktuelle Studie der Beratungsgesellschaft Kienbaum zu den Vorstands- und Geschäftsführerbezügen in öffentlichen Unternehmen. Die Studie basiert auf Daten von 2.447 Geschäftsführern und Vorständen aus 1.197 öffentlichen Unternehmen in Deutschland und bezieht sich auf das Jahr 2015.

Politik- und Wirtschaftsverbände zahlen am besten

Dr. Martin von Hören (Foto: Roland Fischer)
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Kienbaum-Studie zur Vergütung in Verbänden und Organisationen

  • Verbandsgeschäftsführer verdienen im Schnitt knapp 200.000 Euro
  • Frauenanteil in Verbänden ist höher als in der Privatwirtschaft
  • Mitarbeiter in Verbänden werden immer häufiger nach Leistung und Erfolg bezahlt

Politik- und Wirtschaftsverbände zahlen ihren Mitarbeitern die höchsten Gehälter: Der Geschäftsführer eines Verbandes, der in Gesellschaft und Politik tätig ist, verdient im Schnitt 175.000 Euro im Jahr, sein Kollege in einem Wirtschaftsverband durchschnittlich 146.000 Euro. Das geht aus einer soeben erschienen Studie der Beratungsgesellschaft Kienbaum hervor. Das Gehalt von Geschäftsführern von Verbänden aus Gesundheit, Soziales und Wohlfahrt beträgt hingegen im Schnitt nur 98.000 Euro.

Chefs in öffentlichen Unternehmen verdienen rund zwei Prozent mehr

Dr. Martin von Hören (Foto: Roland Fischer)
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Kienbaum-Studie zur Vergütung in öffentlichen Unternehmen

Öffentliche Unternehmen erhöhen die Gehälter ihrer Geschäftsführer und Vorstände um rund zwei Prozent: Die Grundbezüge steigen im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich 1,8 Prozent, die Gesamtbezüge inklusive Bonuszahlungen sogar um 2,4 Prozent. Das ergab eine aktuelle Studie der Beratungsgesellschaft Kienbaum zu den Vorstands- und Geschäftsführerbezügen in öffentlichen Unternehmen. Die Studie basiert auf Daten von 2.309 Geschäftsführern und Vorständen aus 1.117 öffentlichen Unternehmen in Deutschland.

Chefärzte verdienen deutlich mehr als Krankenhaus-Chefs

Kienbaum-Studie zur Vergütung von Führungs- und Fachkräften in Krankenhäusern

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Gummersbach. Chefärzte sind die Top-Verdiener in deutschen Krankenhäusern und verdienen deutlich mehr als ein Krankenhaus-Geschäftsführer: Durchschnittlich 279.000 Euro beträgt das Jahressalär eines Chefarztes in Deutschland. Geschäftsführer oder Vorstände von Krankenhäusern erhalten eine jährliche Vergütung in Höhe von durchschnittlich 157.000 Euro, bei Oberärzten sind es 114.000 Euro. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Kienbaum-Studie zur Vergütung von Führungs- und Fachkräften in deutschen Krankenhäusern, für die die Managementberatung mehr als 2.500 Positionen in knapp 150 Krankenhäusern analysiert hat.

Kienbaum-Studie: Chefgehälter in öffentlichen Unternehmen sind deutlich geringer als in der Privatwirtschaft

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Gummersbach. Manager an der Spitze öffentlicher Unternehmen verdienen weit weniger als Vorstände und Geschäftsführer in Firmen in privater Hand: Die durchschnittlichen Jahresgesamtbezüge der Führungsspitze von öffentlichen Unternehmen betragen 203.000 Euro und sind damit zwischen einem Viertel und der Hälfte geringer als in vergleichbar großen Privatunternehmen. Das ergab die in diesem Jahr erstmals erscheinende Vergütungsstudie „Vorstands- und Geschäftsführerbezüge in öffentlichen Unternehmen“ der Managementberatung Kienbaum, für die Datensätze von 885 Unternehmen aus 19 Branchen mit mehr als 2.000 Positionen ausgewertet wurden.