Equal Pay Day

Equal Pay Day: Digitale Lösungen können ungleicher Bezahlung entgegenwirken

Harald Fortmann (Foto: Tina Dmetriades)

Laut dem Statistischen Bundesamt verfügen Frauen über ein Fünftel weniger Einkommen als Männer. Das liege unter anderem auch daran, dass Frauen öfter in Teilzeit und weniger lang in ihren Berufen arbeiten. Zum Equal Pay Day (www.equalpayday.de) am 18. März ruft BVDW-Vizepräsidentin Frederike Probert die deutsche Wirtschaft dazu auf, stärker in digitale Lösungen zu investieren, um Arbeitnehmern flexibleres Arbeiten zum Beispiel durch Homeoffice-Lösungen zu ermöglichen und damit gleiche Voraussetzungen für Männer und Frauen im Berufsleben zu schaffen.

Crosswater Newsletter 15.3.2018: Kampf um Lohngleichheit – Statistik siegt, Lohntüte verliert

Pünktlich wie das Christkind, der Osterhase oder die närrische Zeit des Karnevals wird am 18. März 2018 der Equal Pay Day zelebriert. Im Dauerkampf um Lohngerechtigkeit hat zwar die frühere Bundesministerin Andreas Nahles mit dem Entgelttransparenzgesetz einen Papiertiger auf die Lohnbüros des Landes losgelassen. Ob diese Gesetzesmaßnahme greift oder nur als Placebo wirkt, bleibt abzuwarten. Kurz nach dem Weltfrauentag wird nun mit dem Equal Pay Day an die nicht existente Welt der Gehaltsfairness erinnert. Fazit: Im Kampf um Gehaltsgerechtigkeit siegt die Statistik und die Lohntüte verliert.

Equal Pay Day: Frauen mit Personalverantwortung verdienen 15.000 Euro weniger als Chefs

Dr. Anastasia Hermann

Frauen mit Personalverantwortung verdienen im Schnitt 55.766 Euro brutto im Jahr und damit rund 27 Prozent weniger als männliche Führungskräfte. Das zeigt der StepStone Gehaltsreport 2018, für den die Online-Jobplattform 50.000 Fach- und Führungskräfte befragt hat. Die Auswertung zeigt auch: Je höher die Hierarchiestufe, desto größer die Gehaltlücke. Während Frauen im unteren Management (z.B. Teamleiter) 21 Prozent weniger verdienen, sind es im mittleren Management (z.B. Bereichsleitung) 27 Prozent. In der obersten Managementebene (z.B. Geschäftsführung) wächst der Gender Pay Gap schließlich auf 42 Prozent.

 

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Gleichberechtigte Lohntüte als Bewerbungsgrund

Indeed-Umfrage zum „Equal Pay Day“: Gleiche Gehälter von Männer und Frauen erhöhen die Attraktivität von Arbeitgebern

Am 18. März steht der „Equal Pay Day“ auf dem Kalender – ein internationaler Aktionstag für Lohngleichheit von Männern und Frauen. Für fast zwei Drittel der deutschen Arbeitnehmer (64 Prozent) wären Arbeitgeber, die eine solche Anpassung der Gehälter umsetzen besonders attraktiv. Das ist das Ergebnis einer Befragung der Job-Seite Indeed, für die in Kooperation mit dem Marktforschungsunternehmen respondi 1.035 Arbeitnehmer in Deutschland befragt wurden. Allerdings lohnt sich bei der Analyse ein genauerer Blick auf die Antworten – unterteilt nach Geschlechtern. Denn letztlich finden nur 53 Prozent der Männer, dass eine solche Lohngleichheit ein echter Bewerbungsgrund wäre, dagegen sehen 84 Prozent der Frauen das als wichtigen Mehrwert.

Experten-Interview zum Thema Gender Pay Gap mit Henrike von Platen

Henrike von Platen (c) Oliver Betke

 

Zu Beginn des Jahres 2018 geht das Entgelttransparenzgesetz in Kraft. Nicht für Alle. Nicht Jederzeit. Vielleicht. 

Das „Gesetz zur Förderung der Transparenz von Entgeltstrukturen“ soll vor allem Frauen dabei unterstützen, ihren Anspruch auf gleiches Entgelt bei gleicher oder gleichwertiger Arbeit künftig besser durchzusetzen. Dafür sieht es folgende Bausteine vor: Einen individuellen Auskunftsanspruch für Beschäftige, die Aufforderung von Arbeitgebern zur Durchführung betrieblicher Prüfverfahren sowie eine Berichtspflicht zu Gleichstellung und Entgeltgleichheit.

Henrike von Platen war bis 2016 Präsidentin des Frauennetzwerks Business and Professional Women Germany und gehört zu den Begründerinnen des Aktionstags Equal Pay Day. Mit ihrer frauenpolitischen Verbandstätigkeit setzte sie sich insbesondere für eine paritätische Besetzung von Frauen und Männern in Führungspositionen und Entgeltgleichheit ein.

Im Interview mit Viking nimmt Henrike von Platen Stellung zu wichtigen Fragen rund um den Gender Pay Gap Stellung.

Equal Pay Day: Gleiche Bezahlung bei gleicher Arbeit allein kann die Lücke nicht schließen

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Simone Reif

Laut StepStone Gehaltsreport 2017 fällt der sogenannte Gender Pay Gap bei Fachkräften deutlich aus: Der Vergleich der Gehälter aller Branchen und Berufsgruppen zeigt, dass weibliche Vollzeitbeschäftigte im Schnitt 37 Prozent weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen. Die größten Unterschiede gibt es im Vertrieb, bei Finanzspezialisten und im Marketing. Die Gründe für die hohen Abweichungen sind aber vielschichtiger als oft angenommen – unterschiedliche Bezahlung aufgrund des Geschlechts allein spielt kaum eine Rolle. Das hat StepStone mit einer neuen Analyse der Einflussfaktoren von Gehaltsunterschieden herausgefunden.

Karrierestrategien und Gehaltspoker

Melanie Vogel
Melanie Vogel

women&work begleitet den Equal Pay Day erneut mit kostenfreien Webinaren

Dass das Gehalt für Frauen keine Rolle spielt, ist ein Mythos. Lohn- und Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen leider nicht. Das zeigt auch in diesem Jahr wieder der weltweite Aktionstag „Equal Pay Day“. Die Veranstalter der women&work, Europas größtem Messe-Kongress für Frauen, begleiten den Equal Pay Day daher auch in diesem Jahr wieder mit einer kostenfreien Webinarreihe, in der Gehaltsverhandlungs- und Karrieretipps an Frauen weiter gegeben werden.

Pimp your pay: Elite-Diskussion um Frauenführungsquote oder mehr soziale Gerechtigkeit durch Equal Pay?

Welche Prioritäten gelten in der Frauen-Politik? Kristina Schröder, Ursula von der Leyern, Angela Merkel

[To pimp, slang: Aufmotzen, aufdonnern]

Bei der Diskussion über Frauenquoten für Führungspositionen oder soziale Gerechtigkeit durch gleichen Lohn für gleiche Arbeit kann man sich schon einmal nach dem Jahreskalender der Welttage richten. Im März 2012 war es wieder einmal so weit. Das Thema Frauenführungsquote stand auf der Agenda – rasch gefolgt vom Equal Pay Day. In beiden Fällen geht es um mehr soziale Gerechtigkeit, einmal im Zusammenhang mit einer Elite-Diskussion über einen höheren Frauenanteil in Führungspositionen und Aufsichtsräten, ein anderes Mal um die Gleichberechtigung bei der Bezahlung von Frauen und Männern, die die gleiche Arbeit leisten, also um den Gender Pay Gap.

Entstehungsgeschichte des Equal Pay Day in Deutschland.

2008 wurde der Equal Pay Day, der internationale Aktionstag für Entgeltgleichheit zwischen Männern und Frauen, auf Initiative der Business and Professional Women (BPW) Germany erstmals in Deutschland durchgeführt. Entstanden ist der „Tag für gleiche Bezahlung“ in den USA. Initiatorinnen waren die amerikanischen Business and Professional Women (BPW/USA), die 1988 die „Red Purse Campaign“ ins Leben riefen, um auf die bestehende Lohnkluft hinzuweisen.

XING-Analyse zum Equal Pay Day: Frauen und berufliches Netzwerken

  • Jeder sechste Mann in Führungsposition – doch nur jede fünfzehnte Frau
  • Im Durchschnitt haben Frauen über 20% weniger Kontakte als Männer

Hamburg – Anlässlich des Equal Pay Day (23. März 2012) hat XING, Deutschlands führendes berufliches Netzwerk, analysiert, welche Spezifika weibliches Netzwerkverhalten aufweist. Das Ergebnis: Jeder sechste Mann auf XING bekleidet eine Führungsposition – aber nur jede fünfzehnte Frau. Zudem sind Frauen deutlich weniger aktive Karriere-Netzwerker als Männer.

Equal Pay: Webinar-Reihe zum Thema „Frauen und Gehalt – wie Frau bekommt, was sie verdient“

Bonn.  Frauen verdienen immer noch deutlich weniger als Männer – obwohl Unternehmen glaubhaft versichern, dass sie Frauen und Männer gleich entlohnen. Die Webinar-Reihe „Frauen und Gehalt – wie Frau bekommt, was sie verdient“, organisiert von den Veranstaltern der women&work, Deutschlands größten Messe-Kongress für Frauen, geht diesen Fragen nach. Anlässlich des diesjährigen Equal Pay Days am 25. März stehen Experten in der Zeit vom 21. – 24. März 2011 zu verschiedenen Themen in Webinaren Rede und Antwort und geben Frauen wertvolle Tipps, wie sie ihr Gehalt aufbessern und sich selbst erfolgreicher vermarkten können.