Facebook

Stirbt Twitter den langsamen Tod im Social Media Recruiting?

Mark Zuckerberg, Facebook

London (Crosswater Systems/ghk). Halten Sie bitte die Luft nicht an, wenn Sie die News-Meldungen über das Facebook-Patent für Newsfeed in Social Networks lesen.  Soeben hatte das US-Patentamt einen Antrag entschieden, wonach Facebook-Gründer Mark Zuckerberg und Führungskräfte dieser Social Community ein Patent auf eine Newsfeed-Technologie eingeräumt wird.  Es geht hier um automatische Benachrichtigungen innerhalb sozialer Netzwerke – eine Methode der Nachrichtenverteilung, die die Basis für viele Social Community wie Facebook, LinkedIn, XING, StudiVZ sowie für die Message-Plattform Twitter ist.

Dieses Patent könnte weitreichende Implikationen für Social Media Plattformen haben und deren Kommunikationsverfahren entsprechend beeinflussen.

Doch wie bei vielen anderen Patenten ist es auch in diesem Fall erforderlich, den genauen Wortlaut und die umfassenden bzw. einschränkenden Bedingungen zu analysieren und zu bewerten. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt erscheint es  wohl noch zu früh, das Ende des Hypes um Twitter im Social Media Recruiting einzuläuten.

Recruiting in Social Networks: Hype und Fakt

Martina Rebien, IAB

London (ghk). Es ist nicht immer leicht, in der gegenwärtigen Diskussion über das Thema „Recruiting in Social Networks“ einen kühlen Kopf zu bewahren. Zuviele Blender sind in diesem Thema unterwegs, zuviele Rauchkerzen werden gezündet und vernebeln den Blick auf das Wesentliche.

Und die häufigen Verweise auf steigende Nutzungshäufigkeiten bei Twitter, Facebook, StudiVZ, LinkedIn, Xing und Konsorten suggerieren einen Zusammenhang: Bei diesen imposanten Zahlen (Fakt) muss ja was Gutes für das Recruitng in Social Networks herausspringen (Hype). Auch im Elsaß, einem der seltenen Brutgebiete des Klapperstorches, berechnet man die Klapperstorch-Relation, das Verhältnis zwischen der menschlichen Geburtenrate und der Anzahl der Nistplätze dieses Zugvogels.

Recruiting im Web: Ohne Wikipedia, Facebook und Twitter?

Gerhard Kenk betreibt das Portal Crosswater-Systems.com

London, 7.2.2010. Von Gerhard Kenk (ghk)

Es waren schon sonderbare Zeiten, als am 7. Februar 2000 das Crosswater-Systems-Portal im Web startete: Eine Limited als Geschäftsform war schnell gegründet, die URL www.crosswater-systems.com wurde beantragt und ein Internet-Service-Provider sorgte für die Basis-Dienstleistung, um das Jobbörsen-Portal im Web zu betreiben. Die Vision war einfach und entsprach dem damaligen Zeitgeist des Internets: Mehr Transparenz im e-Recruiting. Doch damals war das World Wide Web noch etwas, was viele Berwerber nur noch vom Hörensagen kennen. Die Dot-Com-Euphorie und die Chance auf das schnelle Geld schwirrte in vielen sonst eigentlich seriösen Köpfen. Jimmy Wales brauchte noch ein Jahr um Wikipedia zu konzipieren, MySpace, XING, YouTube oder Facebook warteten darauf, gegründet und vermarktet zu werden. Von Twitter, everybody’s Darling im aktuellen Social Media Hype, war noch lange nichts zu sehen.

Und Matt Mullenwegs geniale Entwicklung WordPress, einem mittlerweile über 200 Millionen mal installierten Blog-Software-System, kam erstmals im Mai 2003 auf den Markt. Die „Kalaschnikow der HR-Blogger“ erfreut sich auch heutzutage grosser Beliebtheit: Jochen Mai (Karrierebibel.de), Thorsten zur Jacobsmühlen (blogaboutjob.de), Marcus Tandler (Joblog.de), Simone Janson von Berufebilder, Eva Zils (Online-Recruiting.Net), Alexander Fedossov und Jan Kirchner von der Wollmilchsau oder Lutz Altmann vom Personalmarketingblog könnten ohne diesen Werkzeugkasten lange nicht so wirkungsvoll und meinungsbildend agieren.

Die steigende Verbreitung des Internets sorgte für die technische Basis, um mit Jobbörsen die Personalbeschaffung zu revolutionieren. Stellenanzeigen konnten für wenig Geld schnell bei zahlreichen Jobbörsen platziert werden, Bewerber konnten ihre Lebensläufe hinterlegen und leistungsfähige Datenbanken erlaubten einen Profil-Abgleich zwischen Anforderungen und Qualifikation. Vorbei waren die Zeiten, als Bewerber die Wochenendausgaben überregionaler Zeitungen am Bahnhofskiosk kaufen mussten – mit wenigen Mausklicks waren nun Stellenangebote 24 Stunden, 7 Tage und weltweit verfügbar.

Yasni widerspricht Facebook: Digitale Gesellschaft schärft Privatsphäre!

Steffen Rühl, yasni.de

Frankfurt/Wien/Zürich: Die Personen-Suchmaschine Yasni antwortet auf die jüngste Philosophie des Social-Networks Facebook: Privatsphäre wird eines der wichtigsten Themen der nächsten Jahre.

Waren Begriffe wie „chatten“ oder „bloggen“ in den 1990ern noch gar nicht existent, so sind sie heute fixer Bestandteil unserer Sprache. Das vergangene Jahrzehnt hat nicht nur unsere Sprache verändert, sondern auch die Art wie wir kommunizieren: Der Mensch präsentiert sich zunehmend im Internet und wird öffentlich. Laut Yasni-Gründer Steffen Rühl ist Online Reputation Management, die Darstellung der eigenen Person und der eigenen Fähigkeiten im Netz, eines der vorherrschenden Themen des neuen Jahres.

Twitter Jobs: Mit Hingabe, Hosianna und Hype

27.1.2001  (ghk) Eigentlich ist es schon verwunderlich, mit welcher Hingabe der Hype um Recruiting mit Twitter gepflegt wird. Fast alles,  was im Web 2.0 – einem Super-Hype in sich selbst – nach Invention riecht, wird mit Hilfe des Guerilla-Marketings gnadenlos in unzähligen Blogs und redaktionellen Beiträgen selbst seriöser Zeitungen vermarktet. Und natürlich wird über jede dieser Komponente die verheißungsvolle Zwangsjacke namens „Recruiting“ gezurrt und festgebunden. Second Life und Recruiting? Personalmarketing und StudiVZ? Employer Branding und Facebook? Die Iterationen semantischer Kombinationen scheinen unendlich zu sein.

Via Facebook zum Top-Unternehmen: JobStairs startet interaktive Fan-Page

Carsten Franke, milch & zucker
Carsten Franke, milch & zucker

Bad Nauheim. Als erste deutsche Online-Stellenbörse hat JobStairs auf Facebook jetzt eine eigene Fan-Page mit integrierter Stellensuchfunktion eingerichtet. Damit können User nun bequem auch im größten sozialen Online-Netzwerk der Welt nach ihrem persönlichen Traumjob suchen. Besonderes Feature: Jeder Nutzer kann die Suchfunktion in sein Facebook-Profil einbinden und mit seinem eigenen Netzwerk teilen.

Otto Group vermarktet Stellenanzeigen auf Facebook via jobs-for-friends

Dominik Faber, softgarden
Dominik Faber, softgarden

Berlin – Ganz im Sinne des Mission Statements „passion for innovation“ rekrutiert der führende Handels- und Dienstleistungskonzern Otto Group neue Mitarbeiter nun im Social Network Facebook und nutzt dabei das Tool jobs-for-friends des eRecruiting Spezialisten softgarden.

Bei der Rekrutierung neuer Mitarbeiter werden immer häufiger ungewöhnliche Wege gegangen – das zeigte sich auch vergangene Woche auf Europas größter Fachmesse für Personalmarketing, der Zukunft Personal 2009, in den Messehallen Kölns. Neue Konzepte, Strategien und Lösungen für Personalmarketing und Bewerbermanagement unter Einbindung des Internets wurden vorgestellt und diskutiert. Das Tool jobs-for-friends der softgarden GmbH, das als Ergänzung bestehender Employee Referral Programme (Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter-Programme) dient, traf bei den Fachbesuchern auf reges Interesse.

CareerBuilder Deutschland: Die Karten werden neu gemischt

Felix Roth, CareerBuilder Deutschland
Felix Roth, CareerBuilder Deutschland

[ghk] Als die Nachricht vom Ausscheiden des CareerBuilder Deutschland-Geschäftsführers, Severin Wilson, zum 31.3.2009 in der Recruiting-Szene die Runde machte, waren sich oberflächliche Beobachter gleich klar: Wieder einmal hat eine ausländische Jobbörse versucht, in Deutschland Fuß zu fassen, wieder einmal war das Scheitern vorprogrammiert, und wieder einmal musste ein ausländischer Jobbörsen-Betreiber in Deutschland Stellenabbau praktizieren.

Nach dem Abbruch der Markteinführung von Totaljobs in Deutschland sollte es also keine so große Überraschung sein, daß auch CareerBuilder dem schwierigen Umfeld, der Wirtschaftskrise und dem Manko des Nachzüglers auf dem deutschen Jobbörsen-Markts erliegen würde. Doch bei genauerem Hinsehen entpuppt sich die Situation in der Frankfurter Deutschland-Dependance etwas anders.

Jobs und Karriere Portal arbeitet mit Facebook – der Online Community zusammen.

Thomas Schulze, Spirofrog
Thomas Schulze, Spirofrog

www.spirofrog.de – Das Karriere-Portal für die „Junge Karriere“

München, den 11.03.2009

In den letzten Monaten konnte Facebook.com seine weltweite Userzahl beinahe verdoppeln,und auch Dienste wie Twitter werden immer mehr zu der neuen Kommunikationsform in einer vernetzten Web 2.0 Welt.Aus diesen Gründen, haben wir uns entschlossen die Zusammenarbeit mit diesen Plattformen zu intensivieren, so Spirofrog.de – Geschäftsführer Thomas Schulze.Gerade international ausgerichtete Studenten, Absolventen und Berufseinsteiger werden von unseren Kunden aus dem Deutschen Mittelstand sowie aus Konzernen bei der Personalsuche nachgefragt.