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Digitale Arbeitsmarktplattform Upwork vor dem Börsengang – Disruption des Jobbörsen-Geschäftsmodells?

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide
Die Vorbereitungen sind in vollem Gang. Upwork, der Betreiber der digitalen Arbeitsmarktplattform für Freelancer, plant einen Börsengang und zielt darauf ab, über 100 Millionen US-Dollar zusätzliches Aktienkapitals zu beschaffen. Das geplante IPO (Initial Public Offereing) an der NASDAQ Börse in New York signalisiert, dass der digitale Arbeitsmarkt für Freelancer eine immer wichtigere Rolle angesichts des Fachkräftemangels  und dem verstärkten Trend zu Gig-Economy spielt. Doch es gibt auch Risiken und potentielle Auswirkungen auf das Jobbörsen-Geschäftsmodell.
 
Digitale Arbeitsmarktplattformen: Hat die Arbeitsbörse ausgedient?

Wie Google die Stellensuche revolutionieren will

Marc Eckstein

Ein Gastbeitrag von Marc Eckstein, jacando.

Bisher ist es üblich, für Stellenausschreibungen und -suche auf Jobportale wie Stepstone, Indeed, Monster, Jobs.ch oder Xing zurückzugreifen. Durch die Bekanntgabe der neuen Suchfunktion von Google im letzten Jahr könnte sich dies schon in naher Zukunft ändern: “Google for Jobs“ soll den Markt revolutionieren. Seit Mai 2017 in den USA und vor Kurzem in UK auf dem Markt, sind die Funktionsweisen und Vorteile noch nicht für jeden klar. Was daraus wird? jacando hat das unter die Lupe genommen.

„Ich google das kurz.“ Wie bei der Google-Suche an sich soll auch die Suche nach einem neuen Job in Zukunft so vollzogen werden. Google will, in Zusammenarbeit mit den bisherigen Partnern Facebook, LinkedIn, Monster, Careerbuilder und Xing, den Nutzern sämtliche Stellenanzeigen gesammelt an einem Ort anbieten. Weitere Portale könnten folgen.

© DigiClack

Kandidatensuche in sozialen Netzwerken ist noch die Ausnahme

  • Dr. Bernhard Rohleder

    Nur 3 von 10 Personalern gehen online aktiv auf Bewerbersuche

  • Vor allem kleine Unternehmen sind zurückhaltend

Immer häufiger bekommen Unternehmen auf ihre Stellenanzeigen keine geeigneten Bewerbungen, dennoch machen sich nur die wenigsten Personalabteilungen in sozialen Netzwerken aktiv auf die Suche nach geeigneten Kandidaten. Gerade einmal 3 von 10 Personalern (30 Prozent) aus mittelständischen und Großunternehmen geben an, in sozialen Netzwerken wie Xing, LinkedIn oder auch Facebook nach Mitgliedern zu suchen, deren Profil passend für zu besetzende Stellen sein könnte.

Mehr passende Mitarbeiter erreichen: softgarden Empfehlungsmanager erweitert Recruiting-Rundumlösung

Mathias Heese

softgarden hat einen Empfehlungsmanager in die eigene Recruiting-Rundumlösung integriert. Unternehmen, die softgarden nutzen, können damit ab sofort das Prinzip „Mitarbeiter werben Mitarbeiter“ strukturiert nutzen. So lassen sich etwa Stellen in Online-Netzwerken systematisch teilen und die Empfehler bei erfolgter Einstellung aus ihrem Netzwerk informieren. softgarden zählt damit zu den wenigen Anbietern von Bewerbermanagementlösungen, die ein integriertes
Mitarbeiterempfehlungsprogramm anbieten.

Konkurrenz für #Google4Jobs: Das Alleinstellungsmerkmal ist perdu

Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Es hat gerade einmal etwa 12 Monate gedauert, bis das Alleinstellungsmerkmal von Google for Jobs (#Google4Jobs) verloren gegangen ist. Die Rede ist von Bing, Googles Suchmaschinenkonkurrent und von LinkedIn, beide Plattformen sind im Besitz von Microsoft. Das geht aus einem Bericht von Joel Cheesman hervor.  Der Vergleich der Layouts von Stellenanzeigen bei #Google4Jobs und Bing bzw. Linkedin zeigt Cheesman zufolge viele Gemeinsamkeiten auf, abfälliger als „abgekupfert“ formuliert.

Zwei von drei Personalern informieren sich online über Bewerber

  • 63 Prozent der Unternehmen recherchieren Social-Media-Profile
  • Jeder vierte Personaler hat deswegen bereits Bewerber ausgeschlossen

Bewerber müssen nicht nur mit guten Noten und lückenlosem Lebenslauf glänzen, sondern sollten auch auf ihre Social-Media-Profile achten. Zwei von drei Unternehmen (63 Prozent) informieren sich in Sozialen Netzwerken über Stelleninteressenten. Im Fokus stehen dabei vor allem beruflich ausgerichtete Plattformen wie Xing oder LinkedIn (53 Prozent), gefolgt von eher privat ausgerichteten Sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter oder Instagram (30 Prozent).

Ein halbes Jahr NetzDG: Bitkom zieht ernüchternde Bilanz

Dr. Bernhard Rohleder

■   Unternehmen legen erstmals Löschberichte vor
■   Rohleder: „Dokumente rechtsstaatlichen Versagens“

Seit dem 1. Januar 2018 müssen Soziale Netzwerke ihren Nutzern ermöglichen, sich bei den jeweiligen Unternehmen über rechtswidrige Inhalte zu beschweren. Dies verlangt das sogenannte „Gesetz zur Verbesserung der Rechtsdurchsetzung in sozialen Netzwerken“, kurz: Netzwerkdurchsetzungsgesetz oder NetzDG. Zwar ist weiterhin unklar, für welche Netzwerke genau das NetzDG gilt, doch haben die auf jeden Fall betroffenen Unternehmen wie Facebook, Twitter und Youtube jetzt erstmals ihre Berichte vorgestellt. Darin informieren sie über gelöschte Inhalte und Beschwerdeverfahren der vergangenen sechs Monate, wie es das NetzDG vorschreibt.

Mit Matching und Profiling zum optimalen Mitarbeiter

Ein Artikel von Roger Vogel, HR4YOU

Der Skandal rund um Facebook und Cambridge Analytica hat eine Tatsache offenbart, die Profile in sozialen Netzwerken sind eine Goldgrube für Analysten. Leider bedienen sich aus Nutzersicht, nicht nur Wissenschaftler dieses Datenbestands, sondern eben auch kommerziell arbeitende Unternehmen. So nutzt selbst Facebook die Profildaten eines Nutzers aus, um mittels Matching und Profiling, welche aus den gemachten Informationen zur Person und den verteilten Likes ermittelt werden, die beste Werbung aber auch die am besten passenden neuen „Freunde“ vorzuschlagen. Einerseits hilft es dem Nutzer, dass sein Profil bestimmten Kategorien zugeordnet wird und er somit passende Vorschläge erhält, dafür bezahlt er aber andererseits mit seinen persönlichen Daten gegenüber Facebook.

Matching

Waymo names Tawni Nazario-Cranz, ex-Netflix, Cruise Automation executive as chief people officer

Kirsten Korosec

Waymo,  the former Google self-driving project that spun out to become a business under Alphabet, has hired former Netflix and Cruise Automation executive Tawni Nazario-Cranz as its chief people officer.

Nazario-Cranz will be responsible for hiring workers, shaping the company’s culture and diversity initiatives. She will report directly to Waymo CEO John Krafick. The executive comes with a long background in human resources, including a 10-year stint at Netflix, Bausch & Lomb and FedEd Kinko’s. She was most recently chief people officer at Cruise, GM’s self-driving unit, a position she held for eight months before leaving in April, according to her LinkedIn profile.

Tawni Nazario-Cranz

Bitkom kritisiert Entwurf zur neuen EU-Urheberrechtsrichtlinie

  • Rohleder: „Mit Upload-Filtern überschreitet die EU erstmals die Grenze zwischen Kontrolle und Zensur.“
  • EU-Vorhaben geht aus Bitkom-Sicht in falsche Richtung

Die EU verhandelt derzeit eine neue Richtlinie zum Urheberrecht. Am 20. Juni 2018 stimmt der Rechtsauschuss im Europäischen Parlament über den Richtlinienentwurf ab und stellt damit die Weichen für die finalen Verhandlungen im Ministerrat. Aus Sicht des Digitalverbands Bitkom würde der aktuelle Richtlinienentwurf die freie Kommunikation im Internet massiv einschränken und die Digitalwirtschaft Europas langfristig schädigen. „Die EU will Uploadfilter einführen und überschreitet damit erstmals die Grenze zwischen Kontrolle und Zensur“, kommentiert Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder die Pläne.

Dr. Bernhard Rohleder