flexibles Arbeiten

Fehlende Work-Life-Balance bremst IT-Karrieren von Frauen aus

  • Sechs von zehn Digitalunternehmen sehen schlechte Vereinbarkeit von Beruf und Familie als Grund für geringen Frauenanteil in Führungspositionen
  • Berg: „Flexibles Arbeiten ermöglichen und Kinderbetreuung weiter ausbauen“
  • Am 28. März ist Girls‘ Day

Die schwierige Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist die größte Karrierebremse für Frauen in der Digitalbranche. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von mehr als 500 Unternehmen der IT- und Telekommunikationsbranche im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Sechs von zehn Personalverantwortlichen (62 Prozent) sehen die mangelnde Infrastruktur der Kinderbetreuung als Grund für den geringen Frauenanteil in Führungspositionen in der ITK-Branche. Jeweils etwa jeder Zweite (52 Prozent) nennt Hürden beim Wiedereinstieg, wie etwa fehlenden Kontakt während der Elternzeit, sowie ungünstige Arbeitszeiten und eine vorherrschende Präsenzkultur als entscheidende Faktoren.

Und wie feierst Du den Girl’s Day? Überhaupt nicht, ich habe morgen Frühschicht.

Studie von Cornerstone OnDemand und IDC deckt den tiefgreifenden Einfluss der Digitalisierung auf Arbeitskräftedynamik und Personalmanagement auf

Vincent Belliveau
Vincent Belliveau

Umfrage unter HR-Verantwortlichen und Abteilungsleitern aus 16 europäischen Ländern zeigt Trends in den Bereichen flexibles Arbeiten, Mitarbeiterentwicklung und verdeutlicht die veränderte Rolle von HR

 

Unternehmen sehen sich in allen Geschäftsbereichen mit einer Ära der digitalen Transformation konfrontiert – und HR bildet hier keine Ausnahme. Vor diesem Hintergrund unterstreichen aktuelle Forschungen immer wieder die Notwendigkeit für HR-Profis, ihre Rolle und ihren Wertbeitrag im Unternehmen neu zu definieren. Eine neue Studie des Marktforschungsunternehmens IDC in Zusammenarbeit mit dem Talent-Management-Software-Anbieter Cornerstone OnDemand untersucht die neue Arbeitswelt sowie Wahrnehmung und Erwartungen von HR und Business-Managern aus 16 europäischen Ländern in Bezug auf Mitarbeiterführung und -entwicklung.