Gen Y

Gen X, Y, Z: Das Ende des Schubladendenkens

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Der Filterblasen-Hype um Gen X, Y oder Z geht nahezu ungebremst weiter. Es ist ein viel zu bequemes Gedankenmodell, Bewerber einfach nach ihrer Altersgruppe einzuteilen und daraus allerlei wohlfeiles Verhalten und Anspruchsdenken abzuleiten. Ganz selten – wenn überhaupt – machen sich die Protagonisten der Gen-Szene Gedanken, wie Beschäftigte der unterschiedlichen Generation in Betrieben zusammenarbeiten. Im Handwerk gibt es wenigstens die klassische Einteilung in Lehrling, Geselle und Meister – in der modernen Arbeitswelt ignorierte man mit Erfolg die Auswirkungen, wenn Vertreter der jeweiligen Generationen im Mix mit anderen, älteren Generationen zusammen arbeiten müssen. Es sei denn, eine Team-Einteilung in Praktikanten und Experten genügt den Ansprüchen.

 

Was will die Generation Y? Noch mehr Stickers und ein schnelleres SmartPhone

 

Hingegen blieben die Forschungsmodelle von Jane Loevinger lange Zeit im inneren Zirkel der akademischen Welt eingebunden. Dr. Jane Loevinger Weissman war emeritierte Hochschulprofessorin an der Washington University in St. Louis, Kansas (USA) und fokussierte ihre Forschungsarbeiten auf die verschiedenen Stufen der Ich-Wentwicklung.

Mitarbeiter gewinnen und binden mit dem „Human Relations Report“

Das Beziehungsmanagement in der HR-Kommunikation sichtbar machen. 

Von Bernhard Schelenz und Markus Esser 

Das Buhlen um die besten Kandidaten ist längst zum War of Talents erklärt worden. Qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen – und langfristig zu binden – setzt ein kontinuierliches Beziehungsmanagement nach außen und innen voraus. Unternehmen fehlt jedoch vielfach in der Regelkommunikation ein Medium, das die Beziehungen der Mitarbeiter untereinander und zum Arbeitgeber aussagekräftig darstellt. Darum plädieren wir für eine neue Gattung der HR-Kommunikation, ein „Kulturbericht“ aus der Arbeitswelt – den „Human Relations Report“.

Markus Esser

 

Generationenmix: Das Beste

Norma Demuro

Der Generationenkampf in der Familie verliert immer mehr an Relevanz. Die aktuelle 17. Shell Jugendstudie (2015) bescheinigt Eltern und Kindern ein gutes Miteinander, 90 Prozent sind zufrieden mit dem Verhältnis zu ihren Eltern. Verschiedene Ansichten und Herangehensweisen der Generationen werden dafür in der Unternehmenskultur immer sichtbarer.

Generation Content: Arbeitgeber punkten mit Inhalten statt Entertainment

Christoph Jost

Das aktuelle GenY-Barometer ergab: Content Marketing erobert Employer Branding und Recruiting. Die Generation Y ist zwar Content-affin, geht aber auch sehr selektiv vor. Glaubwürdige Inhalte, die Orientierung stiften, punkten. Unterhaltung sucht die junge Generation im Zusammenhang mit Job und Karriere jedoch nicht.