Gen Z

Gen X, Y, Z: Das Ende des Schubladendenkens

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Der Filterblasen-Hype um Gen X, Y oder Z geht nahezu ungebremst weiter. Es ist ein viel zu bequemes Gedankenmodell, Bewerber einfach nach ihrer Altersgruppe einzuteilen und daraus allerlei wohlfeiles Verhalten und Anspruchsdenken abzuleiten. Ganz selten – wenn überhaupt – machen sich die Protagonisten der Gen-Szene Gedanken, wie Beschäftigte der unterschiedlichen Generation in Betrieben zusammenarbeiten. Im Handwerk gibt es wenigstens die klassische Einteilung in Lehrling, Geselle und Meister – in der modernen Arbeitswelt ignorierte man mit Erfolg die Auswirkungen, wenn Vertreter der jeweiligen Generationen im Mix mit anderen, älteren Generationen zusammen arbeiten müssen. Es sei denn, eine Team-Einteilung in Praktikanten und Experten genügt den Ansprüchen.

 

Was will die Generation Y? Noch mehr Stickers und ein schnelleres SmartPhone

 

Hingegen blieben die Forschungsmodelle von Jane Loevinger lange Zeit im inneren Zirkel der akademischen Welt eingebunden. Dr. Jane Loevinger Weissman war emeritierte Hochschulprofessorin an der Washington University in St. Louis, Kansas (USA) und fokussierte ihre Forschungsarbeiten auf die verschiedenen Stufen der Ich-Wentwicklung.

Generationenmix: Das Beste

Norma Demuro

Der Generationenkampf in der Familie verliert immer mehr an Relevanz. Die aktuelle 17. Shell Jugendstudie (2015) bescheinigt Eltern und Kindern ein gutes Miteinander, 90 Prozent sind zufrieden mit dem Verhältnis zu ihren Eltern. Verschiedene Ansichten und Herangehensweisen der Generationen werden dafür in der Unternehmenskultur immer sichtbarer.