Höchstüberlassungsdauer

Experten warnen: Diese 5 Fallen bringt das Zeitarbeits-Gesetz

Dr. Ralf Eisenbeiß
Dr. Ralf Eisenbeiß

Von Dr. Ralf Eisenbeiß

Das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) wurde zum 1. April 2017 neu gefasst. Damit sollte die Trennung zwischen Leiharbeit und Werkverträgen einfacher gestaltet und Missbrauch der Leiharbeit vorgebeugt werden. Dem Gesetzestext liegt der Wunsch von Arbeitsministerin Andrea Nahles zu Grunde, dass Leiharbeiter nach spätestens 9 Monaten das gleiche Gehalt wie Stammbeschäftigte im Entleihbetrieb (Equal Pay) erhalten. Weitere 9 Monate später (Höchstüberlassungsdauer) soll der Einsatz beendet und die Zeitarbeiter sollen vom Kunden übernommen werden. Das neue AÜG enthält zusätzliche Vorschriften, die schnell zur Falle für Verleiher und Entleiher werden können.

Wozu noch eine gesetzliche Regelung? Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes

Petra Eisen
Petra Eisen

Die Folgen der geplanten Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) für die Zeitarbeitsbranche erläuterte Petra Eisen beim Zeitarbeitskongress der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber (bayme vbm) in München. Dabei ging die Landesbeauftragte des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) auch auf die zahlreichen tariflichen Verhandlungserfolge der letzten Jahre ein.

 

Höchstüberlassungsdauer schadet Zeitarbeit massiv

Ariane Durian
Ariane Durian

Die im Koalitionsvertrag der regierenden Parteien formulierten Regelungen zur Zeitarbeit sind aktuell das bestimmende Thema in der Zeitarbeitsbranche. Den Unternehmen drohen weitere Restriktionen, deren Sinn und Zweck mehr als fragwürdig ist. Ariane Durian, Bundesvorsitzende des iGZ, hat dazu – besonders mit Blick auf die Forderungen Equal Pay nach neun Monaten und Beschränkung der Höchstüberlassungsdauer auf 18 Monate – in der jüngsten Ausgabe des Fachmagazins „Personalwirtschaft“ einen Gastkommentar geschrieben.