HR-Abteilung

Algorithmus macht Eindruck

Bewerber-Studie von viasto zur Akzeptanz von „Künstlicher Intelligenz“ im Bewerbungsprozess zeigt: Konkreter Nutzen senkt Skepsis auf Kandidatenseite

 

80% der Bewerber in Deutschland sind sich sicher, dass „Künstliche Intelligenz“ die Personalauswahl von Arbeitgebern in Zukunft prägen wird. Allerdings fühlen sich mehr als zwei Drittel (67%) eher schlecht oder gar nicht auf diesen digitalen Veränderungsprozess rund um ihre Jobsuche und Bewerbung vorbereitet. Das ist das Ergebnis einer Studie für die Deutschlands führender Video-Recruiting Anbieter viasto gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen respondi mehr als 1.000 Menschen befragte, die sich in den letzten 3 Jahren mindestens einmal beworben haben. Demnach herrscht bei der Mehrheit der Bewerber (47%) zwar eine gewisse Skepsis gegenüber „Künstlicher Intelligenz“ im beruflichen Auswahlprozess, aber immerhin jeder vierte Bewerber (26%) steht Personalauswahlinstrumenten auf dieser Basis generell positiv gegenüber.

viasto
Sara Lindemann

HR im Wandel: Jede zweite Personalabteilung nutzt digitale Möglichkeiten

Dr. Sebastian Dettmers
Dr. Sebastian Dettmers

Mehr als 200 Personalentscheider zu digitalen Tools und Recruiting-Kennzahlen befragt

Egal ob Recruiting, Bewerbermanagement oder Personalentwicklung – digitale Werkzeuge können Personalentscheidern ihre Arbeit heute an vielen Stellen erleichtern. Die HR-Verantwortlichen kennen die digitalen Möglichkeiten. Das zeigt eine aktuelle StepStone-Befragung von mehr als 200 Personalentscheidern für die Studie RECRUITING LOTSE. Die Ergebnisse verdeutlichen auch, dass die Hälfte der Personalabteilungen viele Abläufe bereits digitalisiert hat. Doch die digitalen Möglichkeiten werden noch längst nicht vollumfänglich ausgeschöpft: So erheben mehr als die Hälfte der Unternehmen aktuell keinerlei Recruiting-Erfolgskennzahlen und versäumen damit viele Chancen, den Erfolg ihrer Arbeit messbar darzustellen und auszubauen.

Cornerstone: Fünf Top-Tipps auf dem Weg zum Star-Recruiter

Was Recruiting-Prozesse und Strukturen angeht, ist die Situation von Unternehmen zu Unternehmen sehr unterschiedlich. Auf dem Weg von der reinen Verwaltung von Stellen hin zum Star-Recruiting gilt es daher sehr genau zu überlegen, was passend und notwendig ist. Definieren Sie zunächst in einem iterativen Prozess, wo Ihr Unternehmen steht und wie Sie am besten vorgehen können, um Ihre Ziele zu erreichen. Eine wichtige Rolle spielt dabei heute die eingehende Betrachtung der digitalen Kanäle in Ihrem Unternehmen.

Wettbewerbsfähigkeit fängt beim Personal an

Dr. Carsten Busch
Dr. Carsten Busch

Dr. Carsten Busch, Lumesse, im Interview mit Crosswater Job Guide

Die Unternehmensberatung Kienbaum kommt in einer aktuellen Studie zu einem ernüchternden Ergebnis: Jedes zweite Unternehmen plant große Veränderungen beim Personal – und die Chefs trauen ihren Personalabteilungen und Führungskräften den Umbau oft nicht zu.

„Die Chefs haben erkannt, dass sie beim Personal ihres Unternehmens ansetzen müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Eine umfassende Strategie für Planung und Umsetzung großer Veränderungsprojekte des Personalkörpers fehlt aber fast immer“, sagt Cyrus Asgarian, Studienleiter und Mitglied der Geschäftsleitung bei Kienbaum. Die meisten Unternehmen halten Personalumbauten für lebenswichtig, drei von vier Firmen fehlen die Prozesse, um Personalveränderungen zu managen.

Crosswater Job Guide führte mit Dr. Carsten Busch, Geschäftsführer bei Lumesse, ein Gespräch.

 

Crosswater Job Guide: Herr Dr. Busch, die Kienbaum-Studie kommt Ihnen doch zum passenden Zeitpunkt: Die Diagnose ist klar, die Therapie kommt in Form des neuen Produkts ETWeb empower von Lumesse, jetzt müssen Unternehmen die Lösung nur noch umsetzen. Ist das alles so einfach und konsequent?

Wenn der Aufwand für Personalmarketing einfach so verpufft

Von Mark Brenner

Als klassischer „Oldschool“ Headhunter fragt man sich in in Zeiten von Active Sourcing, Reverse Recruiting und Web „Wievielauchimmer“, wie lange das eigene Geschäftsmodell noch den Anforderungen der Mandanten und der Realität des Marktes standhält. Es tut sich viel im Kandidatenmarkt-Frontend.

Mark Brenner & dirk Tekath
Mark Brenner & Dirk Tekath