HR Innovation Day

Die Employer Brand als Schwarzwälder Kirschtorte: Rezepte von der Employer Brand Experience (EB-X)

Von Helge Weinberg

Schwarzwälder Kirschtorte WikipediaEin Bild erklärt mehr als tausend Worte – auch bei dem sperrigen Thema „Employer Branding“ funktioniert dieser Ansatz. Auf der Employer Brand Experience (EB-X) am 15. und 16. Mai in Hamburg wurde ein kalorienreiches Erklärungsmodell vorgestellt, das Branding-Laien auf Anhieb verstehen dürften: die Schwarzwälder Kirschtorte. Sie hat viele Zutaten, wie das Branding auch, und ihr Topping ist ein verlockendes Angebot – vergleichbar mit der auf der Employer Brand aufsetzenden Arbeitgeberkommunikation. Weniger bildhaft, aber ebenso hilfreich waren die weiteren Rezepte auf der EB-X. Hier kommt eine Auswahl.

Recruiting: Orientierungslos im Labyrinth der Abschlussnoten

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Der Rapper Prinz Pi hat in seinem Song „Kompass ohne Norden“ die Orientierungslosigkeit und vielleicht auch die Hoffnungslosigkeit einer ganzen Generation musikalisch auf den Punkt gebracht. Wie bei einem Kompass ohne Norden fehlt etwas, nämlich der Zeiger zum magnetisierenden Norden als Orientierungspunkt.

Prinz Pi
Prinz Pi (Quelle: Wikipedia)

Abschlussnoten von Universitäten und Fachhochschulen sind für Recruiter zusehends zu einem Kompass ohne Norden geworden.

Können Algorithmen die Abschlussnoten besser als Recruiter interpretieren?

Philipp Seegers
Philipp Seegers

Es ist was faul im Staate Academica: Notengebung an Hochschulen muss transparenter werden

Philipp Seegers zieht die feuerfesten Asbesthandschuhe an und packt beim HR Innovation Day 2017 in Leipzig ein ganz heißes Eisen an: die Interpretation der Abschlussnoten.

 

  • Können diese von Recruitern oder Algorithmen besser interpretiert werden?

 

  • Schlägt Robot-Recruiting den klassisch ausgebildeten Personaler?

 

New Work, Agilität und HR – wie passt das in der Praxis zusammen?

Maja Kuko
Maja Kuko

Prof. Dr. Peter M. Wald von der HTWK Leipzig ist Initiator des HR Innovation Day. Für die Veranstaltung am 20. Mai 2017 präsentiert er in Interviews mit Referenten deren Beiträge, Erfahrungen und Kernthesen zur Einstimmung. Heute erläutern Masa Kuko und Kati Nadji weshalb New Work, Agilität und HR zusammenpassen.

People Analytics ist einfacher als man denkt: Daniel Mühlbauer auf dem HR Innovation Day in Leipzig

Daniel Mühlbauer
Daniel Mühlbauer

Mit People Analytics endlich auf dem Weg zum Business Partner – Daniel Mühlbauer im Interview

Er kommt: Der diesjährige HR Innovation Day. Und es ist eine gute Tradition, die Workshop-Partner im Interview vorzustellen. Für ein Gespräch steht mir heute Daniel Mühlbauer, Managing Director, function(HR) München, für ein Gespräch zur Verfügung. Daniel Mühlbauer wird einen Workshop zum Thema „People Analytics Takeoff – Start simple & finish strong“ anbieten. Damit haben wir einen ersten Workshop zum Trend-Thema „People Analytics“ im Angebot und Daniel Mühlbauer hat mir versichert, dieses Thema auch praxisorientiert zu behandeln. Ich freue mich deshalb sehr, dass ich ihn für den diesjährigen HR Innovation Day als Partner gewinnen konnte.

Home Office, Co-Working oder Work Smart: Nur ein Hype?

Barbara Josef
Barbara Josef

Der Leipziger HR-Innovation-Day stellt sich der Diskussion

Egal welche Begrifflichkeiten verwendet werden, Home Office, Co-Working, Work Smart und ähnliche Umschreibungen für die Arbeit von zu Hause aus gelten als Top-Topics in den Redaktionsstuben der Medien-Republik. Doch eigentlich ist das nicht ganz neu. Früher hieß es Teleworking. Alter Wein in neuen Schleuchen? In der euphorischen Berichterstattung der Medien und als Diskussionsthema auf einschlägigen HR-Konferenzen wird die Schattenseite der Home-Office-Arbeit häufig ausgeblendet, weil das nicht so richtig in das Hype-Konzept passt.

Die feinen Unterschiede im französisch-deutschen Cross-Border-Recruiting

Pierre Bourdieu, eine der Lichtgestalten der französischen Soziologie, hat in seiner wegweisenden Analyse der differenzierten französischen Gesellschaftsschichten auf die besonderen Merkmale hingewiesen. Sein Postulat „Dem Spiel der Kultur und Bildung entrinnt keiner!“ wird im Einzelnen analysiert. Bourdieu untersucht dabei insbesondere, welche engen Beziehungen zwischen dem Bildungskapital und der sozialen Herkunft bestehen und wie diese feinen Unterschiede sich auf die gesellschaftlichen und beruflichen Präferenzen auswirken.

Pierre Bourdieu
Pierre Bourdieu

Wer sich als HR-Praktiker mit dem französisch-deutschen Cross-Border-Recruiting beschäftigt, kommt um ähnliche Überlegungen nicht herum. Den komplexen Präferenzen, die sich aus der vielschichtigen soziologischen Struktur in Frankreich ergeben, stehen ähnlich komplexe Präferenzen der beruflichen Praxis in Deutschland gegenüber – und diese sind nicht immer deckungsgleich. Hinzu kommt, dass die Rollenverteilung (ein deutscher Bewerber führt ein Jobinterview mit einem französischen Personalchef, oder ein französischer Bewerber stellt sich bei einem deutschen Arbeitgeber vor) unterschiedliche Schwerpunkte haben und nicht nur von sprachlichen Kommunikationsproblemen bestimmt wird.

Termin vormerken: HR Innovation Day 2016 in Leipzig mit aktueller Agenda

Wegweisend: Prof. Dr. Peter M. Wald auf der HR-Edge
Prof. Dr. Peter M. Wald zeigt wo es lang geht

Lange war es ein gut gehütetes Geheimnis, was Peter Wald in Leipzig für den HR Innovation Day plant. Nun kommt die Agenda ans Tageslicht, gefüllt mit einer Bandbreite von Themen. Der Vorteil für Personaler: Die Veranstaltung findet an einem Samstag statt. Sie brauchen Ihren Chef also nicht um Teilnahme-Erlaubnis bitten.

Wann/Wo:
28. Mai 2016 ab 8:00 bzw. 9:45 Uhr im Gutenberg-Bau der HTWK Leipzig
(Gustav-Freytag-Str. 42 in 04277 Leipzig)

Für wen:
Young (und ältere) HR Professionals, Studierende mit dem Schwerpunkt Human Resources, an aktuellen HR- und Führungs-Themen Interessierte

Mythos-Fachkräftemangel-Autor Martin Gaedt: Provokateur oder Prophet?

Martin Gaedt
Martin Gaedt

„Fachkräftemangel“ ist die gesellschaftlich anerkannte Ausrede für langweiliges Recruiting. Es gibt sehr viele Mängel: Mangel an Willkommenskultur, Mangel an Lohnzahlung, Mangel an Respekt, Mangel an Unternehmenskultur, Mangel an Antworten auf Bewerbungen – 40 Prozent aller Bewerbungen bleiben unbeantwortet – und viel mehr, dass Bewerber und Mitarbeiter erfolgreich vertreibt. Nur einen Mangel an Fachkräften erkenne ich nicht. (Martin Gaedt im Interview mit Prof. Dr. Peter Wald, HTWK Leipzig).