Inklusion

Deutschland muss mehr ausländische Lehrkräfte gewinnen

Axel Plünnecke

Rund 25 Prozent der Lehrkräfte an deutschen Schulen müssen in den kommenden Jahren ersetzt werden. Doch der Nachwuchs fehlt.
Bundesweit gibt es mittlerweile einen so großen Engpass an Lehrkräften, dass viele Bundesländer bereits Seiteneinsteiger beschäftigen müssen. Und das Problem wird in den kommenden Jahren immer größer: So zeigt der aktuelle Bericht des Statistischen Bundesamt zum Schuljahr 2018/2019, dass rund 25 Prozent der Lehrkräfte in Deutschland mindestens 55 Jahre alt sind und damit in den kommenden zehn Jahren ersetzt werden müssen. In einigen ostdeutschen Bundesländern liegt dieser Anteil sogar bei über 40 Prozent.

OECD-Studie zu Weiterbildung: Erwachsenenbildung braucht nachhaltigere Strukturen

Viele OECD-Länder müssen ihre Systeme zur Erwachsenenbildung dringend verbessern, um den Menschen bei der Anpassung an die zukünftige Arbeitswelt zu helfen. Zu diesem Schluss kommt eine OECD-Studie, die heute veröffentlicht wurde.

Neue Technologien, Globalisierung und eine alternde Bevölkerung werden Arbeitsplätze und die erforderlichen Qualifikationen verändern. Deshalb sind bessere Qualifizierungs- und Umschulungsmöglichkeiten für die betroffenen ArbeitnehmerInnen unerlässlich. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Arbeitswelt der Zukunft für alle funktioniert, so die Studie Getting Skills Right: Future-Ready Adult Learning Systems.

Frauennetzwerke in der Arbeitswelt 2017: aktuelle Netzwerkstudie von stellenanzeigen.de und Alsterloge

Cornelia Weidemann
Cornelia Weidemann

Neu: die aktuelle Netzwerkstudie 2017

Die Netzwerkstudie 2017 gibt HR-Verantwortlichen wertvolle Expertentipps zur Gründung eines internen Frauennetzwerkes an die Hand. Die vollständige Studie steht ab jetzt zum kostenfreien Download bereit.

Wie etablieren HR-Verantwortliche ein erfolgreiches internes Frauennetzwerk? Bei der Netzwerkstudie 2017 stehen interne Frauennetzwerke in der Arbeitswelt 2017 im Mittelpunkt. Neben den Antworten der Studienteilnehmer bildet die Studie auch ganz praktische Tipps von Expertinnen ab.

Messe-Seismograph Arbeiten 4.0: Sechs Trends, die hinter dem Top-Thema stecken 

Trendreport Zukunft Personal 2016

Die Messe Zukunft Personal 2016 erzielte nicht nur Spitzenwerte bei Besucher- und Ausstellerzahlen sowie der belegten Fläche (siehe Infografik „Top Line Facts“). Das Programm mit rund 450 Vorträgen, Diskussion und interaktiven Formaten war erstklassig. Als Treffpunkt der Community von Personalern und Arbeitsexperten ist die Veranstaltung ein Seismograph, der anzeigt, wohin die Reise der Arbeitswelt geht. Sechs exemplarische Trends veranschaulichen die aktuellen Entwicklungen.

Dr. Pero Mićić
Dr. Pero Mićić

Neue Chancen für Menschen mit Behinderungen auf dem Arbeitsmarkt

Eine gemeinsame Inklusionsinitiative für mehr betriebliche Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen haben heute das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, die Spitzenverbände der Wirtschaft, der DGB, die Bundesagentur für Arbeit, der Deutsche Landkreistag, die in der BIH zusammengeschlossenen Integrationsämter der Länder, die Verbände der Menschen mit Behinderungen und der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen vereinbart. Im Rahmen der Initiative sind verschiedene Aktionen und Kampagnen vorgesehen, die eigenverantwortlich, aber auch in Kooperation durchgeführt werden. Im Mittelpunkt soll die Sensibilisierung von Betrieben und Unternehmen für das Arbeitskräftepotenzial und die Leistungsfähigkeit von Menschen mit Behinderungen stehen. Durch regionale Kooperation verschiedener Akteure sollen neue Ausbildungs- und Arbeitsplätze für Menschen mit Handicaps gesichtet und besetzt werden.

Durch Inklusion Schätze für den Arbeitsmarkt heben

Gemeinsame Pressemitteilung der Energieversorgung Oberhausen AG, des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen und der Bundesagentur für
Arbeit.

Raimund Becker, Bundesagentur für Arbeit

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) engagiert sich dafür, dass sich jeder Mensch ideal auf dem Arbeitsmarkt einbringen kann. Um dabei Menschen mit Behinderung mehr in den Fokus zu rücken, startet die BA ab dem 05. Dezember 2011 eine bundesweite Aktionswoche für Menschen mit Behinderung. Dazu veranstaltet die BA gemeinsam mit dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen Hubert Hüppe und der Energieversorgung Oberhausen AG (evo) ein Auftaktgespräch in Oberhausen.

Corporate Social Responsibility: Bundesweiter Einsatz für Inklusion

Raimund Becker, Bundesagentur für Arbeit

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) startet am 5. Dezember eine bundesweite Aktionswoche für Menschen mit Behinderung. Mitarbeiter und Führungskräfte der Arbeitsagenturen werben in Gesprächen oder Fachtagungen für mehr Inklusion im Arbeitsleben. Die BA möchte darauf aufmerksam machen, dass Menschen mit Behinderung einen wertvollen gesellschaftlichen Beitrag auch auf dem Arbeitsmarkt leisten können.