Jobtitel

Praxis-Ratgeber Stellenanzeigen: Der perfekte Jobtitel

Der Jobtitel ist das Erste, was Jobsuchende von Ihrer Anzeige sehen. Er entscheidet außerdem darüber, wie schnell und zielsicher Ihre Anzeige gefunden wird. Was Sie für die Formulierung des perfekten Jobtitels beachten müssen, lesen Sie in diesem Beitrag.

Formulieren Sie den Stellentitel Ihrer Anzeige in jeder Hinsicht so aussagekräftig wie möglich und überlegen Sie sich, nach welchen Begriffen Bewerber wirklich suchen.

1. Präzisieren Sie die Tätigkeit
„Diplom-Ingenieur (m/w/x) Verfahrenstechnik im Fahrzeugbau“ bringt Ihnen passendere Bewerber als „Diplom-Ingenieur (m/w/x)“. Beschreiben Sie das Tätigkeitsfeld möglichst konkret. Ergänzen Sie allgemeine Bezeichnungen wie „Trainee“ oder „Assistenz“ stets mit einem erklärenden Zusatz. So wird Ihr Jobangebot schneller gefunden und von allen Kandidaten genau verstanden.

Traumberuf Kraftfahrer

Genius statt Verkaufskraft, Fee statt Haushaltshilfe – Das versteckt sich hinter den gängigsten Jobtitel-Flosken

Joblift zeigt die Stellenbeschreibungen hinter ausgefallenen Berufsbezeichnungen auf

Im Kampf um die besten Talente lassen sich potenzielle Arbeitgeber zunehmend ungewöhnliche Stellenbezeichnungen einfallen, vor allem in Branchen, die einen hohen Fachkräftemangel verzeichnen wie IT und Pflege. Eine nähere Betrachtung besonders kurioser Begriffe legt die Vermutung nahe, dass Firmen mit innovativ anmutenden Jobtiteln in erster Linie das Ziel verfolgen, gängige Positionen spannender klingen zu lassen. Wie die Metajobsuchmaschine  Joblift nämlich herausfand, verbergen sich hinter den häufig genannten Evangelists, Heroes und Rockstars zumeist geläufige Berufe wie Softwareentwickler, Verkaufs- und Servicekräfte. Ob die kreative Benennung von Stellenanzeigen tatsächlich bei der Rekrutierung von geeignetem Personal hilft, ist jedoch fragwürdig, da Bewerber vermutlich traditionelle Titel bei ihrer Jobsuche bevorzugen.