Karriere-Webseite

Neue Studie von index: Stellenanzeige bleibt weiterhin Mittelpunkt des Recruitings

Jürgen Grenz
Jürgen Grenz

Trotz der vielfach propagierten Recruiting-Trends wie Active Sourcing und Social Recruiting ist und bleibt die Stellenanzeige das zentrale Werkzeug in der Mitarbeitergewinnung. Fast zwei Drittel der Print-Anzeigen und mehr als die Hälfte der Online-Anzeigen führten im vergangenen Jahr unmittelbar zu einer Einstellung, so das Ergebnis einer aktuellen Studie von index Anzeigendaten aus Berlin. Jobbörsen und Printmedien erhielten dabei mit 60 Prozent den Hauptanteil der Recruiting-Budgets und sehen guten Zeiten entgegen. 40 Prozent der befragten Unternehmen geben an, dass sie ihre Stellenanzeigen-Budgets in den nächsten 12 Monaten aufstocken werden. An der Expertenbefragung von index Anzeigendaten haben sich mehr als 620 Unternehmen aus Deutschland beteiligt. Der Studien-Report kann kostenlos unter www.anzeigendaten.de/stellenanzeigen-report-2018/ bestellt werden.

 

10 Tipps für bessere Karriere-Websites: So überzeugen Sie Bewerber

Jürgen Grenz
Jürgen Grenz

Die Karriere-Website eines Unternehmens ist neben der Stellenanzeige der wichtigste Informationskanal und erste Anlaufstelle für Jobinteressenten. Hier erwarten potenzielle Bewerber alle Informationen rund um ihren möglichen neuen Arbeitgeber, wie z. B. die relevanten Arbeitsbereiche, Mitarbeiterangebote, Einblicke in das Unternehmen und natürlich das konkrete Jobprofil. Dennoch unterlaufen vielen Unternehmen auch heute noch teilweise gravierende Fehler in diesem wichtigen Bereich des Online-Recruitings. Die Experten von index HR-Marketing haben deshalb in einem kostenlosen Guide zehn Tipps zusammengestellt, mit denen eine Karriere-Website bei Bewerbern punkten kann.

 

Wer ist BEST RECRUITER Deutschlands? Die neue Erhebung beginnt!

Agnes Koller
Agnes Koller

BEST RECRUITERS hilft dabei, Mythen aus dem Recruiting zu durchleuchten: Stimmt der subjektive Eindruck, dass viele Bewerbungen nie beantwortet werden? Nach den Ergebnissen der Erhebung muss diese Frage mit einem deutlichen „Ja“ beantwortet werden. Die Studie prüfte die Rückmeldungen auf 2.000 Bewerbungen an deutsche Arbeitgeber und kam zu folgendem Schluss: Beinahe ein Drittel aller Bewerbungen konnten nicht innerhalb eines Monats abgeschlossen werden. Bei Initiativbewerbungen ist die Zahl noch höher: 43 % erhielten keine Ab- oder Zusage innerhalb von 20 Werktagen. Wer jedoch zu den Top-Recruitern gehören will, muss auch effizientes Bewerbungs-Management betreiben.

Die Karriere-Website: Die oft vernachlässigte Recruiting-Quelle

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Jakob Osman

Von Jakob Osman, Agentur Junges Herz

Mit der Karriere-Webseite als Recruiting-Kanal beschäftigen sich Unternehmen sehr gern und sehr lange. Doch leider endet diese Beschäftigung selten in einer produktiven Umsetzung. Warum eigentlich? Hier sind 5 wertvolle Tipps, um den digitalen Arbeitgeberauftritt zu optimieren.

Arbeitgeber verschenken Punkte beim Bewerberkontakt

Agnes Koller, Studienleitung BEST RECRUITERS  (Foto: Victoria Posch )
Agnes Koller, Studienleitung BEST RECRUITERS (Foto: Victoria Posch )

Studie BEST RECRUITERS 2015/16:

  • Recruiting-Qualität der 514 Top-Arbeitgeber Deutschlands weiter gestiegen
  • Deutschland liegt vorne – aber nicht beim direkten Bewerberkontakt
  • Nachholbedarf in Branchen mit größten Fachkräfteengpässen

Deutsche Unternehmen beherrschen die Bewerberansprache – so die größte Recruiting-Studie im deutschsprachigen Raum. Die getesteten deutschen Arbeitgeber erreichten die höchste Gesamtpunktzahl beim Thema Recruiting-Qualität und liegen damit vor Österreich und der Schweiz. Allerdings besteht hierzulande Optimierungsbedarf im direkten Kontakt mit Kandidaten. Außerdem zeigt die Studie: Branchen mit ausgesprochenen Fachkräfteengpässen liegen – mit Ausnahme der ITK-Branche – bestenfalls im Mittelfeld der Gesamtwertung, das Schlusslicht bildet das Gesundheits- und Sozialwesen.