Artikel-Schlagworte: „Kinderbetreuung“

Frauen nennen als richtigen Zeitpunkt für den Wiedereinstieg in den Beruf im Durchschnitt drei Jahre nach der Geburt des Kindes

Dr. Claudia Wenzig

Dr. Claudia Wenzig

Welche Vorstellungen über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bestehen

Frauen zwischen 18 und 60 Jahren sind im Durchschnitt der Meinung, dass eine Mutter drei Jahre und zwei Monate nach der Geburt ihres Kindes wieder in Teilzeit erwerbstätig sein kann. Eine Vollzeiterwerbstätigkeit können ‎Mütter den Befragungsergebnissen zufolge ‎aufnehmen, wenn das Kind sieben Jahre alt ist. Das zeigt eine am Dienstag veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

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„Karriere“ spielt als Begriff keine Rolle

Dominik Faber

Dominik Faber

softgarden-Umfrage widmet sich Bewerbervorstellungen vom „guten Job“

Für einen großen Teil der Bewerber (91 %) hängt ein „gutes Leben“ davon ab, ob sie es schaffen, einen „guten Job“ zu ergattern. Die von Arbeitgebern gern bemühte Aussicht auf „Karriere“ spielt für die meisten dabei kaum eine Rolle. Das sind Ergebnisse einer aktuellen softgarden-Umfrage, an der 2.390 Bewerber teilgenommen haben.In Freitextfeldern hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, ungestützt Faktoren für einen „guten Job“ zu nennen. In den über 6.000 Einträgen wurden am häufigsten „Geld“ und „Klima“ genannt. Das ist insofern von Bedeutung, als sich die Kommunikation der Arbeitgeber in erster Linie um den Begriff „Karriere“ dreht: Es gibt „Karrierewebsites“, „Karriereveranstaltungen“, Karrieremessen“ etc. Das entspricht offensichtlich weder dem Sprachgebrauch noch dem Mindset der Bewerberinnen und Bewerber: Der Begriff fiel in den über 6.000 Einträgen nur rund 30 Mal.

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Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Fachkräfte wünschen sich Rückkehrrecht auf Vollzeit

Neun von zehn Beschäftigten in Deutschland wollen die Möglichkeit haben, aus der Teilzeitarbeit in eine Vollzeitstelle zurückzukehren. Damit ist ein solches Recht für Fachkräfte in Deutschland die wichtigste Maßnahme zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Das hat die Online-Jobbörse StepStone in einer Befragung von rund 5.000 Fach- und Führungskräften herausgefunden. Die Studie zeigt auch: 28 Prozent der befragten Frauen haben fest vor, in Zukunft eine Führungsrolle zu übernehmen. Knapp 60 Prozent aller Teilzeitbeschäftigten glauben, dass sie eine verantwortungsvolle Führungsposition auch mit reduzierter Stundenzahl angemessen ausfüllen können.

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Wunscharbeitgeber 2015: Studenten wählen Arbeitgeber nach sozialen Faktoren aus

  • Ausschlaggebende Kriterien sind flexible Arbeitszeiten, Kinderbetreuung und betriebliche Gesundheitsförderung
  • Für 53,5 Prozent der Befragten ist die Arbeitgebermarke wichtiger als die Attraktivität des Standorts
  • 94,1 Prozent der Befragten wollen bereits während der Schul- und Studienzeit auf interessante Arbeitgeber aufmerksam gemacht werden
  • Klassische Bewerbungen per eMail bevorzugt

Flexible Arbeitszeiten: Bei Studenten sind sie das wichtigste Kriterium für die Wahl ihres künftigen Arbeitgebers – gefolgt von anderen sozialen Aspekten wie dem Wunsch nach organisierter Kinderbetreuung oder betrieblicher Gesundheitsförderung. Das ergab eine repräsentative Umfrage, initiiert von dem auf junge akademische Zielgruppen spezialisierten Medienhaus audimax MEDIEN in Kooperation mit dem Beratungsunternehmen CSR jobs & companies. Über 1.000 Studenten in Deutschland wurden hierbei nach ihren ausschlaggebenden Faktoren für die Wahl ihres Arbeitgebers gefragt.

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Hartz IV trotz Arbeit: Häufig spielen fehlende Kinderbetreuung oder gesundheitliche Einschränkungen eine Rolle

Nürnberg, 26.1.2009.  Rund 1,35 Millionen Erwerbstätige benötigen trotz Arbeit ergänzend Arbeitslosengeld II. Dabei handelt es sich aber nur selten um Vollzeitbeschäftigte, die ausschließlich aufgrund geringer Stundenlöhne bedürftig sind, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Die meisten der sogenannten „Aufstocker“ arbeiten weniger als 35 Stunden pro Woche. Einer Ausweitung der Arbeitszeit stehen häufig gesundheitliche Einschränkungen, eine fehlende Berufsausbildung und mangelnde Kinderbetreuungsmöglichkeiten entgegen. Befragungsergebnisse würden auf eine in der Regel hohe Arbeitsmotivation der Betroffenen hinweisen, betonen die Nürnberger Arbeitsmarktforscher.

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