Matthias Döpfner

Erfolgreiche Strategie mit Digital Classifieds: Axel Springer Verlag strebt komplette Kontrolle an

  • Dr. Matthias Döpfner, Vorstandsvorsitzender, Axel Springer Verlag
    Dr. Matthias Döpfner, Vorstandsvorsitzender, Axel Springer Verlag

    Axel Springer erhöht Anteil am Online-Rubrikengeschäft von 70 Prozent auf 85 Prozent und erhält Option zum Erwerb der restlichen 15 Prozent.

  • General Atlantic soll als Gegenleistung im Fall der Optionsausübung Axel-Springer-Aktien erhalten. Umwandlung der Axel Springer SE in die Rechtsform KGaA wird vorbereitet.

Axel Springer und der globale Wachstumsinvestor General Atlantic haben sich über die Erhöhung des Axel-Springer-Anteils an der Axel Springer Digital Classifieds GmbH von 70 Prozent auf 85 Prozent und eine Erwerbsoption hinsichtlich der übrigen 15 Prozent verbindlich geeinigt.

Stepstone, MeineStadt & Co: Digitale Medien liefern höchsten Umsatz- und Ergebnisbeitrag bei Axel Springer

Konzernumsatz um 1,8 Prozent über Vorjahr / EBITDA-Rendite von 16,5 Prozent / Konzern treibt Umbau zum führenden digitalen Medienunternehmen voran

Dr. Matthias Döpfner, Vorstandsvorsitzender, Axel Springer Verlag
Dr. Matthias Döpfner, Vorstandsvorsitzender, Axel Springer Verlag

Axel Springer profitierte im ersten Quartal 2013 von einem deutlichen Umsatz- und Ergebniswachstum der Digitalen Medien. Mit einem Umsatzplus von 20,9 Prozent baute das Segment seine Stellung als größter Geschäftsbereich des Konzerns weiter aus. Besonders stark wuchsen die Digitalen Medien dabei in den internationalen Märkten. Gleichzeitig legte das EBITDA der Digitalen Medien um 33,9 Prozent auf EUR 62,8 Mio. zu und lieferte damit den höchsten Ergebnisbeitrag aller Segmente. Der Konzernumsatz stieg in einem wirtschaftlich herausfordernden Marktumfeld um 1,8 Prozent auf EUR 803,6 Mio. (Vj.: EUR 789,0 Mio.). Höhere Investitionen in die beschleunigte Digitalisierung und marktbedingt rückläufige Umsätze bei den Printmedien führten zu einem erwarteten Rückgang des Konzern-EBITDA um 3,0 Prozent auf EUR 132,4 Mio. (Vj.: EUR 136,5 Mio.). Die Ertragskraft von Axel Springer blieb mit einer EBITDA-Rendite von 16,5 Prozent jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau. Vor dem Hintergrund der Anfang März 2013 angekündigten beschleunigten Digitalisierung des Konzerns bekräftigte der Vorstand seine Erwartungen für das Gesamtjahr.

Abschied ist solch bittersüßer Schmerz: Springer verkauft StepStone Solutions für 110 Mio. Euro

Dr. Matthias Döpfner, Vorstandsvorsitzender, Axel Springer Verlag
Dr. Matthias Döpfner, Vorstandsvorsitzender, Axel Springer Verlag

6.4.2010 (ghk). Im Rückblick offenbart sich die strategische Brillianz, mit der der Axel Springer Verlag bei der Übernahme des Karriereportals StepStone vorgegangen ist. Springer hat nun  das letzte Kapitel der Übernahme-Etappen aufgeschlagen und verkauft die StepStone-Division „Solutions“ für den stolzen Preis von 110 Millionen Euro an den Private Equity Fonds „HgCapital“.

Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muß aber vorwärts gelebt werden

Im Rahmen der Konzern-Strategie sieht sich Springer verpflichtet, die „Digitalisierung des Anzeigengeschäfts“ weiter voranzutreiben – und dazu gehört eben auch eine operativ erfolgreiche Online-Stellenbörse wie StepStone.

Mit der letzten Etappe beendet Springer eine mustergültig geplante und durchgeführte schrittweise Übernahme.