Mitarbeiterbindung

Im digitalen Wandel – Sind HR-Abteilungen noch zeitgemäß?

Die Digitalisierung schreitet in den Unternehmen voran – doch leider nicht in vielen HR-Abteilungen. Dabei könnte die dringend notwendige Transformation das Human Resources entlasten, damit es nicht nur zu Hire und Fire verdammt sind, sondern sich wichtigeren Aufgaben widmen kann, wie zum Beispiel, die Personalentwicklung voranzutreiben. Ansonsten werden HR-Abteilungen möglicherweise obsolet.

Thomas Sattelberger

„Die digitale Kompetenz der Personaler tendiert gegen null“, spitzt der FDP-Bundestagsabgeordnete Thomas Sattelberger, die Lage zu. Er muss es ja wissen, war er doch lange Zeit in der Entwicklung von Führungskräften tätig und 2003 bis 2012 sogar Personalvorstand bei Continental und der Deutschen Telekom. Den überwiegenden Teil der deutschen HR-Abteilungen bezeichnet er als „lebendige Leiche“. Statt Treiber der Digitalisierung zu sein, hinkten sie vielfach hilflos hinterher und fehle es ihnen an „Spritzigkeit, an Inspiration, an Innovation“, so Sattelberger. Ein hartes Urteil und sicherlich nicht überall, aber in vielen Fälle so treffend.

Die große Mehrheit der deutschen Firmen setzt auf betriebliche Weiterbildung

Die Weiterbildung spielt für viele Personalleiter eine wichtige Rolle: 87 Prozent von ihnen geben an, betriebliche Weiterbildung in ihrem Unternehmen anzubieten, wie aus einer Umfrage des ifo Instituts im Auftrag von Randstad hervorgeht. Dabei zeigt sich, dass mit steigender Mitarbeiterzahl auch das Angebot von Weiterbildung wächst. In der Größenklasse bis 49 Mitarbeiter bieten 83 Prozent der Unternehmen betriebliche Weiterbildung an, ab 250 Angestellten sind es knapp 100 Prozent. Als Hauptziele gelten dabei das Vermitteln neuer sowie das Vertiefen bereits vorhandener Fähigkeiten (70 und 71 Prozent).

 

Professionelles Personalmanagement für kleine Unternehmen

Jannette Bartscherer

Mitarbeiter sind eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Erfolg von Unternehmen. Um diesen Faktor professionell zu managen, braucht es strategisch durchdachte Personalarbeit. Das Problem in kleineren Unternehmen: Niemand im Haus kann oder möchte sich schwerpunktmäßig damit beschäftigen. Diese Lücke im Bedarf kleinerer Unternehmen schließen jetzt die Personalexpertinnen (www.personal-expertinnen.de). Hinter dem Kölner Beratungsunternehmen stehen die beiden langjährig erfahrenen Personalprofis und Coaches Heike Pier und Janette Bartscherer.

Mitarbeiter zu halten steht ganz oben auf der HR-Agenda

Prof. Dr. Jutta Rump
Prof. Dr. Jutta Rump

Trotz oder gerade wegen des Hypes um digitale und agile Organisationen: Mitarbeiter zu halten ist das Top-HR-Thema für 2018. Auf Platz 2 der HR-Agenda in Unternehmen liegt die Flexibilisierung der Arbeitsstrukturen. Die Beschäftigungs­fähigkeit der Mitarbeiter zu fördern ist erstmals der drittwichtigste Punkt unter den HR-Themen. Dies zeigen die Ergebnisse des HR-Reports 2018, den Hays und das Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) nun veröffentlicht haben. Befragt wurden über 1.000 Personen aus Unternehmen und Organisationen.

Retention ist wichtiger als Recruiting

Gerhard Kenk
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Wenn die Ergebnisse einer Mitarbeiterumfrage das Licht der Öffentlichkeit erblicken, ist das wie eine seltene Sternschnuppe am großen Firmament der Personalpolitik. Und wenn es sich dabei um einen bekannten DAX-Konzern wie die Deutsche Bank handelt, werden die Ohren gespitzt. So war sichergestellt, dass der Bericht von Markus Frühauf in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung über die Ergebnisse der Befragung von Konzernmitarbeitern die höchste Aufmerksamkeit erzielte.

Schlechte Stimmung, ohne Leidenschaft, Konzernumbau ohne Ende, Sparmaßnahmen, Skandale und Rechtsstreitigkeiten mussten sich zweifellos auch in den Meinungsbildern der Mitarbeiter niederschlagen. Die wirkliche Brisanz liegt jedoch in den Schlussfolgerungen, die sich aus der Loyalitätsfrage ergeben.

Die größten Herausforderungen und Zeitfresser im Recruiting

In puncto Recruiting stehen Personaler jedes Jahr vor neuen großen Herausforderungen. Wie eine Umfrage des HR-Lösungsanbieters Talents Connect zeigt, spielen hier der Zeitdruck und der administrative Aufwand eine bedeutende Rolle. Der HR rennt die Zeit davon.

 

Gehaltsverhandlungen 2015: Durch Gehaltsextras bestehende Mitarbeiter binden und neue gewinnen

Das Consulting-Unternehmen Aon Hewitt kommt in der „Global Salary Increase Survey 2014-2015“ zu dem Schluss, dass die Löhne in Deutschland rund drei Prozent steigen werden. Dies liegt maßgeblich darin begründet, dass das Bruttoinlandsprodukt mit voraussichtlich 1,8 % stärker wächst als erwartet. Inflationsbereinigt bleibt eine Lohnerhöhung von etwa 1,6 %. Abhängig von der Leistung der Arbeitnehmer und dem bisherigen Gehalt fallen die Steigerungen jedoch sehr verschieden aus.

Unternehmen tun zu wenig, um Mitarbeiter zu binden

Klaus Breitschopf
Klaus Breitschopf

HR-Report 2014/2015 von Hays und IBE

Mannheim. Mitarbeiter zu binden, ist für Führungskräfte in Unternehmen von zentraler Bedeutung. So sprechen im aktuellen HR-Report 61 Prozent der Befragten der Mitarbeiterbindung eine sehr hohe bzw. hohe Bedeutung zu. Beim Topmanagement sind es sogar 78 Prozent. Dennoch ergreifen Unternehmen immer noch viel zu wenige geeignete Maßnahmen, um ihre Mitarbeiter zu halten. Die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit existiert daher weiterhin, wie der HR-Report 2014/2015 aufzeigt. Für ihn befragten das Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) und der Personaldienstleister Hays 665 Entscheider und Mitarbeiter aus Unternehmen.

Mitarbeiterbindung beginnt mit strukturiertem Onboarding

Rollen Sie für Ihre neuen Mitarbeiter den roten Teppich aus!

Wussten Sie, dass mehr als 20% der neuen Mitarbeiter bereits an Ihrem ersten Arbeitstag ernsthaft darüber nachdenken, das Unternehmen so schnell wie möglich wieder zu verlassen?

Der zunehmende Fachkräftemangel und die demographische Entwicklung haben dafür gesorgt, dass der Bedarf an qualifizierten Bewerbern in Deutschland stark gestiegen ist. Durch den “War for Talents“ sehen sich Unternehmen immer häufiger gezwungen, viel Zeit und Geld zu investieren, um gute Mitarbeiter zu finden und für sich zu gewinnen.

Studie: Unternehmen setzen nicht auf die richtigen Angebote zur Mitarbeiterbindung – Mehr Gehalt motiviert Führungskräfte

Sven Hennige, Robert Half
Sven Hennige, Robert Half

München. Viele deutsche Unternehmen haben noch keine Programme, um sich für Mitarbeiter attraktiv zu machen und Leistungsträger nicht an die Konkurrenz zu verlieren. Hinsichtlich des zunehmenden Fachkräftemangels ist dies ein großer Fehler. Ergreifen die Firmen Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung liegen flexible Arbeits¬zeiten und Weiterbildungen vorn. Mitarbeiter würden allerdings einen Gehaltsanstieg als stärkste Motivation empfinden. Dies sind Ergeb¬nisse der Studie Workplace Survey 2010, für die der spezialisierte Personaldienstleister Robert Half über 3.000 Personal- und Finanz¬manager in 13 Ländern befragt hat. Die Workplace Survey wird drei Mal jährlich zu Trends auf dem Arbeitsmarkt durchgeführt.