New Work

New Work: Jeder Zweite will Vertrauensarbeitszeit und Recht auf Homeoffice

  • Deutsche Berufstätige wünschen sich mehr Selbstverwirklichung im Job und fordern von ihren Arbeitgebern soziale Verantwortung
  • Auch Gleichstellung von Männern und Frauen ist wichtiges Anliegen
  • Jeder Zehnte hat keinen eigenen Schreibtisch mehr, aber Klammeraffen halten sich hartnäckig

Mobiles Arbeiten ohne festen Schreibtisch, flache Hierarchien und Vertrauensarbeitszeit: Die große Mehrheit der Berufstätigen ist offen für moderne Arbeitskonzepte, die auch unter dem Schlagwort „New Work“ zusammengefasst werden. Neun von zehn (92 Prozent) stehen New-Work-Konzepten sehr oder eher aufgeschlossen gegenüber – nur 6 Prozent lehnen diese ab. Die allermeisten Berufstätigen möchten einer sinnstiftenden Tätigkeit nachgehen und stellen an ihren Arbeitgeber hohe moralische Ansprüche, etwa was die soziale Verantwortung angeht.

Achim Berg

Xing: Gewinn steigt im ersten Halbjahr 2019 um 22 Prozent

  • Umsatz wächst um 18 Prozent, EBITDA um 19 Prozent
  • Mehr als 1 Million neue Mitglieder
  • CEO Vollmoeller: „Sind weiter auf Wachstumskurs“

Das führende berufliche Netzwerk im deutschsprachigen Raum setzte auch im ersten Halbjahr dieses Jahres seinen Wachstumskurs weiter fort. So hat das Unternehmen den Umsatz zwischen Januar und Juni dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent auf 128,2 Mio. € (Vorjahr: 108,7 Mio. €) gesteigert. Bereinigt um die Akquisition des Unternehmens Honeypot lag das organische Wachstum bei 17 Prozent.

 

Thomas Vollmoeller

New Work ist in aller Munde – aber noch nicht in allen Köpfen

Der Status Quo als Anker im Ozean des New Work Hype

 

Frithjof Bergmann, Begründer der „New Work“-Bewegung, hat einen schillernden Lebenslauf vorzuweisen. Tellerwäscher, Fließbandarbeiter, Hafenarbeiter, Preisboxer und Professor für Philosophie an der Stanford-Universität – eine Silo-Karriere sieht anders aus. Mittlerweile steht das Thema auf unzähligen Konferenz-Tagungsordnungen, sogar ein Unternehmen der digitalen Kontakt-Netzwerke, XING, hat sich darüber so begeistern können und folgerichtig auch den Unternehmensnahmen darauf ausgerichtet.

Worum es geht?

XING SE startet mit deutlichem Wachstum ins Jahr 2019

  • Umsatz steigt 18 Prozent gegenüber Vorjahr
  • Mehr als eine halbe Million neue XING-Mitglieder im ersten Quartal, Marke von 16 Millionen Mitgliedern im Mai erreicht
  • Übernahme von Honeypot erweitert Markenportfolio um einen echten New Work-Player

Die XING SE ist im ersten Quartal dieses Jahres weiter deutlich gewachsen. In den ersten drei Monaten dieses Jahres registrierten sich 531 Tausend neue Mitglieder auf der XING-Plattform. Dieses Wachstum spiegelt sich in den weiteren Geschäftszahlen wider. So steigerte XING seinen Umsatz im ersten Quartal 2019 um 18 Prozent auf 62,6 Mio. € (Vorjahr: 53,0 Mio. €).

 

Thomas Vollmoeller

So viel New Work steckt in deutschen Teams 

Ob virtuelle Teams oder agiles Arbeiten – die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt und die Art, wie Fachkräfte zusammenarbeiten. Doch wie läuft Teamarbeit in Deutschland heute wirklich ab? Haben sich unsere Arbeitsweisen bereits drastisch verändert? Eher nicht, zeigt eine neue Studie der Online-Jobplattform StepStone, für die rund 14.000 Fach- und Führungskräfte in Deutschland zum Thema Teamarbeit befragt wurden. Demnach bleiben klassische Kernkompetenzen wie Pünktlichkeit, Organisationsstärke und Sorgfalt am wichtigsten für eine erfolgreiche Arbeit im Team.

 

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Dr. Sebastian Dettmers

New Work: Wie gut sind Deutschlands Unternehmen aufgestellt?

Gastbeitrag von Elena Geiger

Moderne Büros, Home-Office und Obstkorb – immer mehr Unternehmen erhoffen sich durch nach „New Work“ klingende Benefits auch beim Recruiting einen entscheidenden Vorteil. In Zeiten des Fachkräftemangels und des „War for Talents“ muss qualifizierten Bewerbern schließlich vor Augen geführt werden, was das Unternehmen ihnen bieten kann. Aber wie viel New Work steckt tatsächlich in Deutschlands Unternehmen?

Eine neue Infografik des OTTO Newsroom zeigt den Status Quo anhand von vier Faktoren, die für die „neue Arbeitswelt“ von Bedeutung sind: Flexibilität, flache Hierarchien, Agilität und Digitalisierung. Die Bilanz: Viele Unternehmen sind von der Arbeitswelt der Zukunft noch weit entfernt. Es gibt außerdem große Unterschiede zwischen einzelnen Branchen.

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Elena Geiger

Kienbaum verstärkt sich bei Zukunftsthemen mit Experten-Team von Innogy

  • Andrea Kahlenberg neue Leiterin des Bereichs ‚Empowerment & Acceleration‘ bei Kienbaum
  • Experten-Team gestaltet Arbeitswelt der Zukunft für Organisationen

Die Personal- und Managementberatung Kienbaum verstärkt sich durch ein interdisziplinäres Beraterteam um Andrea Kahlenberg (46). Die erfahrene Change – und Organisationsberaterin beginnt zum 1. April 2019 als Managing Director mit einem vierköpfigen Team von Innogy Consulting GmbH, der Inhouse Beratung des Energiekonzerns Innogy SE. Dort war sie in verschiedenen leitenden Führungspositionen tätig und hat den Konzern bei der komplexen Transformation von RWE zu Innogy begleitet. Bei Kienbaum wird Andrea Kahlenberg den strategischen Geschäftsbereich Empowerment & Acceleration gemeinsam mit Henning Böhne und Jörg Sauer aufbauen und leiten, sowie den Standort Berlin weiterentwickeln.

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Andrea Kahlenberg

XING übernimmt Honeypot, die führende Jobplattform für IT-Fachkräfte im deutschsprachigen Raum

  • Größte Übernahme in der Firmengeschichte
  • Honeypot dreht klassisches Prinzip des Jobmarktplatzes um
  • XING-CEO Thomas Vollmoeller: „Produktangebot wächst um echten New Work Anbieter“

Die XING SE, Betreiberin des führenden beruflichen Netzwerks im deutschsprachigen Raum, übernimmt mit sofortiger Wirkung die Honeypot GmbH, eine innovative Jobplattform für IT-Experten mit Sitz in Berlin. Honeypot stellt das übliche Prinzip der Jobsuche auf den Kopf: Hier bewerben sich Unternehmen bei Arbeitnehmern – nicht umgekehrt. Der Basiskaufpreis beträgt 22 Mio. €. Bei Erreichung ambitionierter operativer Ziele innerhalb der nächsten drei Jahre erhöht er sich um Earn-out-Zahlungen in Höhe von bis zu 35 Mio. €. Das ist in der Geschichte von XING die bisher größte Übernahme und ein weiterer Meilenstein in der Umsetzung der Unternehmensvision, die Zukunft der Arbeitswelt zu einer besseren, menschlicheren zu machen – mit Produkten, die den Menschen helfen, einen Job zu finden, der in ihr Leben passt.

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Kaya Taner

Ingenieur 4.0 – Diese Skills braucht der Experte von morgen

Ein Gastbeitrag von David Franz

New Work: In der neuen Arbeitswelt stehen eigenverantwortliches und flexibles Arbeiten sowie agile Teams an der Tagesordnung.

Wer in der heutigen Arbeitswelt Karriere machen möchte, muss mehr als „nur“ ein Fachexperte sein. Worauf es für die erfolgreiche berufliche Laufbahn ankommt, wissen die Personalexperten Timo Lehne und Tobias Biesenbach, Geschäftsführer und Key Account Manager der international tätigen Personalberatung SThree.

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Viertagewoche bei vollem Gehalt: Berliner Unternehmen setzt auf „New Work“

  • Nach erfolgreichem Test im Vorjahr weitet Erento die Viertagewoche signifikant aus.
  • Die größere Flexibilität zeigt einen Anstieg an Produktivität und Zufriedenheit.
  • Keine Recruiting-Kosten durch geringe Mitarbeiter-Fluktuation.

New Work – was steckt dahinter?

 

Globalisierung und Digitalisierung revolutionieren der Arbeitswelt. Laut Zukunftsinstitut arbeiten wir nicht mehr, um zu leben; sondern versuchen eine Symbiose zwischen den vermeintlich zu trennenden Feldern Arbeit und Privatleben herzustellen.

Erento geht als Vorbild voran und testete 2018 die Viertagewoche für alle MitarbeiterInnen bei gleichem Gehalt. In 2019 wagt Erento den nächsten Schritt für eine moderne Arbeitsumgebung.

Selbstbestimmt und flexibel, so wollen Angestellte heute arbeiten. Wann und von welchem Ort? Das sei am liebsten dem Mitarbeiter überlassen. Entscheidend ist nur, dass das Ergebnis stimmt, ist Luka Dremelj, der CEO von Erento überzeugt.

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