New Work

Meaning of Work, Meaning of Pay: Das Meinungsbild vom Arbeitsverständnis

Welchen Sinn hat Arbeit für deutsche Beschäftigte? Um der Antwort auf diese bedeutende Frage näher zu kommen, hat die Jobseite Indeed mithilfe einer repräsentativen Online-Befragung analysiert, wie Menschen in Deutschland ihre Arbeitswelt erleben und was sie sich für ihre berufliche Gegenwart und Zukunft wünschen.

Das Jahr 2020 bietet sich förmlich an, um ein Meinungsbild vom Arbeitsverständnis unserer Zeit zu zeichnen. Warum? Nun, einerseits geht es Deutschland super: Arbeitnehmer*innen waren noch nie so gut ausgebildet, Fachkräfte werden gesucht und die Arbeitslosigkeit ist so niedrig wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr.

 

Andererseits ist spürbar, dass Deutschland mit den Zehenspitzen schon an der Schwelle zu einer neuen Arbeitswelt steht und ein Weg zurück nicht möglich ist. Alle sprechen über fortschreitende Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Industrie 4.0 und New Work, aber kaum jemand weiß genau, was uns im neuen digitalen Zeitalter erwartet und wie diese Veränderungen den eigenen Arbeitsalltag verändern werden.

Die Studie ist in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut YouGov entstanden. Online befragt wurden 2042 Personen der arbeitenden Bevölkerung in Deutschland.

„Jeder hatte Angst vor ihm“: Führungserlebnisse von Fachkräften

Während in Akademiker-Deutschland lebhaft über „New Work“ und „partizipative Führung“ diskutiert wird, müssen sich viele Fachkräfte mit Berufsausbildung mit cholerischen, zynischen oder anderweitig zur Führung ungeeigneten Vorgesetzten auseinandersetzen. Das ist das Ergebnis der aktuellen Umfrage von meinestadt.de, führender Stellenmarkt für Fachkräfte mit Berufsausbildung. Das Marktforschungsinstitut respondi hatte dazu insgesamt 2.085 Fachkräfte mit Berufsausbildung im Alter von 25 bis 65 Jahren online befragt. Der Studie zufolge haben 30,2 % der Fachkräfte schon einmal den Job wegen eines Vorgesetzten gekündigt.

Wolfgang Weber

New Work: Was Arbeitnehmer vom Chef erwarten

  • Mehrheit der Berufstätigen wünscht Weiterbildung, Altersvorsorge und gute Arbeitsatmosphäre
  • Jeder Zweite möchte selbst über Arbeitszeit und Arbeitsort bestimmen

Lebenslanges Lernen, Absicherung im Alter und flexibles Arbeiten: Mitarbeiter stellen an Arbeitgeber steigende Ansprüche. Jeweils drei Viertel der Berufstätigen erwarten, dass das Unternehmen, für das sie arbeiten, Weiterbildungsmaßnahmen (73 Prozent) und betriebliche Zusatzleistungen zur Altersvorsorge (73 Prozent) anbietet. Auf der Wunschliste an dritter Stelle steht eine lockere Arbeitsatmosphäre mit Gemeinschaftsgefühl (71 Prozent). Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 1.002 Berufstätigen in Deutschland zwischen 16 und 65 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. „New Work ist das Schlagwort für die Zukunft der Arbeit. Die meisten Berufstätigen geben sich nicht mehr allein damit zufrieden, Karriere zu machen und Geld zu verdienen, sondern stellen den Wunsch nach Selbstverwirklichung und einer ausgewogenen Work-Life-Balance in den Vordergrund“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.

Achim Berg

New Work: Jeder Zweite will Vertrauensarbeitszeit und Recht auf Homeoffice

  • Deutsche Berufstätige wünschen sich mehr Selbstverwirklichung im Job und fordern von ihren Arbeitgebern soziale Verantwortung
  • Auch Gleichstellung von Männern und Frauen ist wichtiges Anliegen
  • Jeder Zehnte hat keinen eigenen Schreibtisch mehr, aber Klammeraffen halten sich hartnäckig

Mobiles Arbeiten ohne festen Schreibtisch, flache Hierarchien und Vertrauensarbeitszeit: Die große Mehrheit der Berufstätigen ist offen für moderne Arbeitskonzepte, die auch unter dem Schlagwort „New Work“ zusammengefasst werden. Neun von zehn (92 Prozent) stehen New-Work-Konzepten sehr oder eher aufgeschlossen gegenüber – nur 6 Prozent lehnen diese ab. Die allermeisten Berufstätigen möchten einer sinnstiftenden Tätigkeit nachgehen und stellen an ihren Arbeitgeber hohe moralische Ansprüche, etwa was die soziale Verantwortung angeht.

Achim Berg

Xing: Gewinn steigt im ersten Halbjahr 2019 um 22 Prozent

  • Umsatz wächst um 18 Prozent, EBITDA um 19 Prozent
  • Mehr als 1 Million neue Mitglieder
  • CEO Vollmoeller: „Sind weiter auf Wachstumskurs“

Das führende berufliche Netzwerk im deutschsprachigen Raum setzte auch im ersten Halbjahr dieses Jahres seinen Wachstumskurs weiter fort. So hat das Unternehmen den Umsatz zwischen Januar und Juni dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent auf 128,2 Mio. € (Vorjahr: 108,7 Mio. €) gesteigert. Bereinigt um die Akquisition des Unternehmens Honeypot lag das organische Wachstum bei 17 Prozent.

 

Thomas Vollmoeller

New Work ist in aller Munde – aber noch nicht in allen Köpfen

Der Status Quo als Anker im Ozean des New Work Hype

 

Frithjof Bergmann, Begründer der „New Work“-Bewegung, hat einen schillernden Lebenslauf vorzuweisen. Tellerwäscher, Fließbandarbeiter, Hafenarbeiter, Preisboxer und Professor für Philosophie an der Stanford-Universität – eine Silo-Karriere sieht anders aus. Mittlerweile steht das Thema auf unzähligen Konferenz-Tagungsordnungen, sogar ein Unternehmen der digitalen Kontakt-Netzwerke, XING, hat sich darüber so begeistern können und folgerichtig auch den Unternehmensnahmen darauf ausgerichtet.

Worum es geht?

XING SE startet mit deutlichem Wachstum ins Jahr 2019

  • Umsatz steigt 18 Prozent gegenüber Vorjahr
  • Mehr als eine halbe Million neue XING-Mitglieder im ersten Quartal, Marke von 16 Millionen Mitgliedern im Mai erreicht
  • Übernahme von Honeypot erweitert Markenportfolio um einen echten New Work-Player

Die XING SE ist im ersten Quartal dieses Jahres weiter deutlich gewachsen. In den ersten drei Monaten dieses Jahres registrierten sich 531 Tausend neue Mitglieder auf der XING-Plattform. Dieses Wachstum spiegelt sich in den weiteren Geschäftszahlen wider. So steigerte XING seinen Umsatz im ersten Quartal 2019 um 18 Prozent auf 62,6 Mio. € (Vorjahr: 53,0 Mio. €).

 

Thomas Vollmoeller

So viel New Work steckt in deutschen Teams 

Ob virtuelle Teams oder agiles Arbeiten – die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt und die Art, wie Fachkräfte zusammenarbeiten. Doch wie läuft Teamarbeit in Deutschland heute wirklich ab? Haben sich unsere Arbeitsweisen bereits drastisch verändert? Eher nicht, zeigt eine neue Studie der Online-Jobplattform StepStone, für die rund 14.000 Fach- und Führungskräfte in Deutschland zum Thema Teamarbeit befragt wurden. Demnach bleiben klassische Kernkompetenzen wie Pünktlichkeit, Organisationsstärke und Sorgfalt am wichtigsten für eine erfolgreiche Arbeit im Team.

 

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Dr. Sebastian Dettmers

New Work: Wie gut sind Deutschlands Unternehmen aufgestellt?

Gastbeitrag von Elena Geiger

Moderne Büros, Home-Office und Obstkorb – immer mehr Unternehmen erhoffen sich durch nach „New Work“ klingende Benefits auch beim Recruiting einen entscheidenden Vorteil. In Zeiten des Fachkräftemangels und des „War for Talents“ muss qualifizierten Bewerbern schließlich vor Augen geführt werden, was das Unternehmen ihnen bieten kann. Aber wie viel New Work steckt tatsächlich in Deutschlands Unternehmen?

Eine neue Infografik des OTTO Newsroom zeigt den Status Quo anhand von vier Faktoren, die für die „neue Arbeitswelt“ von Bedeutung sind: Flexibilität, flache Hierarchien, Agilität und Digitalisierung. Die Bilanz: Viele Unternehmen sind von der Arbeitswelt der Zukunft noch weit entfernt. Es gibt außerdem große Unterschiede zwischen einzelnen Branchen.

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Elena Geiger

Kienbaum verstärkt sich bei Zukunftsthemen mit Experten-Team von Innogy

  • Andrea Kahlenberg neue Leiterin des Bereichs ‚Empowerment & Acceleration‘ bei Kienbaum
  • Experten-Team gestaltet Arbeitswelt der Zukunft für Organisationen

Die Personal- und Managementberatung Kienbaum verstärkt sich durch ein interdisziplinäres Beraterteam um Andrea Kahlenberg (46). Die erfahrene Change – und Organisationsberaterin beginnt zum 1. April 2019 als Managing Director mit einem vierköpfigen Team von Innogy Consulting GmbH, der Inhouse Beratung des Energiekonzerns Innogy SE. Dort war sie in verschiedenen leitenden Führungspositionen tätig und hat den Konzern bei der komplexen Transformation von RWE zu Innogy begleitet. Bei Kienbaum wird Andrea Kahlenberg den strategischen Geschäftsbereich Empowerment & Acceleration gemeinsam mit Henning Böhne und Jörg Sauer aufbauen und leiten, sowie den Standort Berlin weiterentwickeln.

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Andrea Kahlenberg