Öffentliche Unternehmen

Chefs in öffentlichen Unternehmen verdienen rund zwei Prozent mehr

Dr. Martin von Hören (Foto: Roland Fischer)
Dr. Martin von Hören (Foto: Roland Fischer)

Kienbaum-Studie zur Vergütung in öffentlichen Unternehmen

Öffentliche Unternehmen erhöhen die Gehälter ihrer Geschäftsführer und Vorstände um rund zwei Prozent: Die Grundbezüge steigen im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich 1,8 Prozent, die Gesamtbezüge inklusive Bonuszahlungen sogar um 2,4 Prozent. Das ergab eine aktuelle Studie der Beratungsgesellschaft Kienbaum zu den Vorstands- und Geschäftsführerbezügen in öffentlichen Unternehmen. Die Studie basiert auf Daten von 2.309 Geschäftsführern und Vorständen aus 1.117 öffentlichen Unternehmen in Deutschland.

Chefs in öffentlichen Unternehmen verdienen deutlich weniger als in der Privatwirtschaft

Kienbaum-Studie zur Vergütung in öffentlichen Unternehmen

Dr. Martin von Hören (Foto: Roland Fischer)

Gummersbach. Vorstände und Geschäftsführer in öffentlichen Unternehmen haben im Vergleich zur Privatwirtschaft beim Gehalt das Nachsehen: Mit gut 60 Prozent verdient der Großteil der  Geschäftsleitungsmitglieder öffentlicher Unternehmen zwischen 100.000 und 300.000 Euro im Jahr, 22 Prozent erhalten ein Jahresgesamtgehalt von weniger als 100.000 Euro, nur 16 Prozent der Unternehmen zahlen ihrer Führungsmannschaft ein Jahresgehalt, das höher als 300.000 Euro ist, ergab eine aktuelle Studie der Managementberatung Kienbaum.