Pay-per-Click

Tech Recruiting: Menschliche Intelligenz sucht Experten für Künstliche Intelligenz

Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.  

Die Digitale Transformation droht mit Jobverlust, wenn Roboter menschliche Tätigkeiten übernehmen – so zumindest die Binsenweisheit einschlägiger Medien. Gleichzeitig stellt die Nachfrage nach Experten für Künstliche Intelligenz die Tech Recruiter vor neue Herausforderungen: Wenn menschliche Recruiting-Intelligenz nach AI-Experten sucht, muss mancher Recruiter und Active Sourcer die Realitäten am Arbeitsmarkt neu lernen.

Eine Stichprobe bei der Suche nach AI-Jobs (Artificial Intelligence) zeigt auf, wo die geographischen Schwerpunkte der Job Nachfrage liegen.

Höherer Bekanntheitsgrad: Indeed.com sponsert Fussballbundesligisten

Gerhard Kenk
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Mit der neuen Werbung auf den Trikots des Bundesligavereins Eintracht Frankfurt präsentiert sich Indeed.com direkt vor durchschnittlich rund 48.300 Zuschauern pro Heimspiel (Saison 2016/17). Hinzu kommen noch die Auswärtspiele, die pro Saison allein bei den besucherstärksten 7 Bundesligisten noch von zusätzlichen rund 416.000 Zuschauern wahrgenommen werden. Hinzu kommen dann noch die Fernsehübertragungen sowohl im Inland als auch im Ausland – bis hin nach China und Japan, deren Schätzung die Marketingabteilungen von Indeed.com ziemlich beschäftigt halten dürften. Die weltgrößte Jobsite Indeed.com erwartet durch dieses Trikot-Sponsoring eine Steigerung des Bekanntheitsgrades in Deutschland und in der Folge auch eine höhere Besucherzahl.

Pay-per-Click: Senkung der Kosten, Steigerung der Bewerberzahlen

Frank Hensgens
Frank Hensgens

Wer misst, ist klar im Vorteil

Zahlreiche Arbeitgeber messen ihre Recruiting-Kampagnen längst mit modernen Analyse-Tools und leicht verständlichen KPIs. Drei Firmen haben wir getroffen. Sie finden schneller die richtigen Mitarbeiter, erhöhen die Qualität des Recruitings und senken dabei die Kosten.

Die neue Crosswater BE/ST Ratio: So wird die Performance der Jobsuchmaschinen auf den Punkt gebracht

Gerhard Kenk
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Die Jobbörsen-Branche ist nicht unbedingt dafür bekannt, dass sie sich zur Transparenz drängelt. Auch 20 Jahre nach Betriebsbeginn der ersten Jobbörsen in Deutschland hat es die Branche noch nicht geschafft, ihre Leistungsdaten so darzustellen, dass es für ihre Kunden, nämlich Arbeitgeber und  Recruiter einerseits und Bewerber andererseits transparent sind. So wäre ein Leistungsvergleich einzelner Jobbörsen problemlos machbar. Während die Zielgruppenorientierung relativ klar dargestellt wird, bleiben wichtige Leistungsdaten im Nebel verborgen.

Monster Recruiting Trends 2017: Prof. Dr. Tim Weitzel und Marc Irmisch-Petit stehen Rede und Antwort

Kaum eine andere Studie hat empirisch-fundierte Fakten über die Entwicklung des Recruiting erhoben, analysiert und präsentiert wie die Monster Recruiting Trends, die nun im 15. Jahr seit Beginn präsentiert wurden. Die Köpfe und Initiatoren der Studie, Prof. Dr. Tim Weitzel und Monster-Geschäftsführer Marc Irmisch-Petit, haben sich im Doppel-Interview mit Crosswater Job Guide den Fragen gestellt.

Tim Weitzel
Tim Weitzel

Crosswater: Im 15. Jahr der Recruiting Trends müssten Sie ja eigentlich alles gesehen haben, was Recruiting bewegt. Welche Entwicklungen waren eigentlich zu erwarten? Welche Trends haben Sie rückblickend gesehen überrascht?

Performance-orientiertes Recruiting

Frank Hensgens
Frank Hensgens

Ein geflügeltes Werberwort, oft Henry Ford zugeschrieben, sagt: “50% meiner Werbeausgaben sind zum Fenster rausgeworfen, ich weiß nur nicht welche”. In der Onlinewerbung wissen Marketingverantwortliche das inzwischen aber ganz genau; Pay per Click ist in der Onlinewerbung selbstverständlich. Das gleiche Prinzip ist nun auch im Recruiting anwendbar. Recruiting wird mit Jobseiten wie Indeed messbar und nachweisbar, und das hilft Recruitern im Unternehmen, die eigene Effizienz und Erfolge besser aufzuzeigen.

Job Boards Aren’t Dead, Just Different.

Autor: Matt Charney, Snark Attack.

Originally published at Recruiting Daily.

Innovation and competition have always gone hand in hand, and the recruiting technology industry has historically been no exception to this rule. One has to look no further than only a few years back to see evidence of a trend that, like most history, seems to be repeating itself, as “job boards” rebrand, retool and reinvent their positioning – forgetting that other maxim that those who forget the past are doomed to repeat it.

Which might explain why we still suck at candidate experience.

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Monster macht Masse

Sal Iannuzzi, CEO Monster Worldwide (Foto: Monster)
Sal Iannuzzi, CEO Monster Worldwide (Foto: Monster)

Im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung legt Monster Worldwide jetzt die Karten auf den Tisch. Im Mittelpunkt der von Sal Iannuzzi angekündigten Strategie steht eine bedeutende Steigerung des Geschäftsvolumens bei Stellenanzeigen und Bewerbern im Mittelpunkt. Hierbei spricht Ianuzzi von einer Steigerung um das 10fache. Bei der Preispolitik soll auch eine neue Variante angeboten werden: Die bisherige traditionelle Publikation von Stellenanzeigen nach Laufzeit soll jetzt um ein Performance-Modell (Preis pro Click) ergänzt werden.

Lesen Sie die Details der Ankündigung im Original-Ton:

Interview mit Ulrike Poley zum Relaunch der Jobsuchmaschine Jobanova

Ulrike Poley

Der Jobportal-Markt in Deutschland ist in Bewegung. Die Gründungswelle bei Spezial- und Nischenjobbörsen scheint kein Ende zu nehmen und die Geschäftsmodelle der Jobsuchmaschinen entwickeln sich in Richtung Hybrid-Betreiber. So punktet besipielsweise Kimeta.de mit neuen Twitter-Jobsuchmaschinen (sorry, damit ist nicht der Kurznachrichtendienst gleichen Namens gemeint – moderne Stellenanzeigen kommen in der Regel noch nicht mit 140 Zeichen aus), nämlich dem Hybrid-Modell Jobbörse plus Jobsuchmaschine. Andere Jobsuchmaschinen wie beispielsweise iCjobs.de punkten mit der immens großen Anzahl von Stellenanzeigen, die deren Crawler bei Jobbörsen und Arbeitgeber-Karrierewebseiten findet. Nun haben auch führende Generalisten der Jobbörsen-Branche den „Stillen Charme der Bourgeoisie“, die Lieblinge der Stellensuchenden, entdeckt. Bei Jobsuchenden stehen insbesondere Jobsuchmaschinen in Hinsicht auf Nutzer-Zufriedenheit und Suchqualität in hohem Ansehen – wird dies ein Vorbild für Jobbörsen werden?