PR-Journal

Gudrun Happich: Führungskräfte sollten Mentoren statt Coaches ihrer Mitarbeiter sein

von Helge Weinberg

Coaching der Mitarbeiter durch den Vorgesetzten? Geht das – und wenn ja, wie? Gibt es hier nicht einen Rollenkonflikt? Das Thema ist ein Dauerbrenner in der Personalerwelt. Helge Weinberg vom Crosswater Job Guide hat dazu zwei Executive Coaches befragt: Gudrun Happich vom Galileo Institut für Human Excellence und Corinna Lütsch von mentalenz. Ihre Antworten veröffentlichen wir in zwei Beiträgen. Hier kommt Gudrun Happich zu Wort. Ihre Meinung: Führungskräfte sollten Mentoren sein, als Coaches sind sie nicht geeignet.

Gudrun Happich

Wenn KI auf Excel trifft – und das Recruiting der Unternehmen verändert

von Helge Weinberg

Künstliche Intelligenz (KI) ist das Buzzword des Jahres. Jede Redaktion, die etwas auf sich hält, schreibt darüber. Während dabei schon einmal unschuldige Chat Bots zu intelligenten Wesen mutieren, ist es um die konkrete Einführung der KI im Unternehmen eher still. Viel Diskussion, aber kaum Praxis? Gerhard Kenk und Helge Weinberg sprachen Ende Oktober in Köln mit jemanden, der es wissen muss: Thorsten zur Jacobsmühlen. Er ist der Gründer von hello.jobs, eine durch den Einsatz von KI selbstlernende Jobbörse mit innovativen Matching-Funktionen.

Jobsuche mit hello.jobs

 

Wenn in einem Unternehmen KI wie hello.jobs auf Excel trifft, was passiert dann – mit den Menschen in HR und mit den Prozessen? Hier kommen Antworten.

1000 Jobbörsen im Leistungsvergleich

Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Jobbörsen gelten nach wie vor als einer der wichtigsten Recruiting-Kanäle. Weit über 1.000 Jobbörsen-Betreiber bieten in Deutschland ihre Services an, um Stellenanzeigen vor der richtigen Zielgruppe zu publizieren und Besucher zu einer Bewerber bei einem attraktiven Arbeitgeber zu motivieren. Angesichts der großen Vielfalt des Recruiting-Marktes ist ein planvolles Vorgehen für Recruiter und Bewerber eigentlich unabdingbar. Das Crosswater Jobbörsen-Verzeichnis bietet dazu eine Hilfestellung und erlaubt einen Überblick über Jobbörsen nach den wichtigsten Zielgruppen und den jeweiligen Leistungsdaten. Das vermindert den befürchteten Streuverlust bei der Publikation von Stellenanzeigen und hilft Bewerbern, zielgerichtet und zeitökonomisch vorzugehen.

Sind redaktionelle Artikel als Gegenleistung für Anzeigen in Österreich erlaubt?

Helge Weinberg
Helge Weinberg

von Helge Weinberg

Gefälligkeitsartikel müssen in Print-Medien nicht als Werbung gekennzeichnet werden. Denn die Leser gehen heute davon aus, dass redaktionelle Beiträge in periodischen Medien nicht „neutral“ sind. Diese Aussage kommt nicht aus der Lügenpresse-Ecke, sondern vom Wiener Obersten Gerichtshof (OGH), in Österreich die höchste Instanz in Zivil- und Strafsachen.

Amazon: Die Mitarbeiter als High-Performance-Meerschweinchen?

von Helge Weinberg

Amazon-Gründer Jeff Bezos ist nicht für eine mitfühlende Art bekannt. Seit einem Bericht in der New York Times (NYT) vom 15. August (http://www.nytimes.com/2015/08/16/technology/inside-amazon-wrestling-big-ideas-in-a-bruising-workplace.html) allerdings ist Empathie und Verständnis angesagt. Das dürfte einem Menschen schwer fallen, der laut dem NYT-Bericht Harmonie am Arbeitsplatz für überbewertet hält. „Der Artikel beschreibt nicht das Amazon, das ich kenne“, schrieb Bezos in einer E-Mail an die Mitarbeiter. Warum tun sich Menschen einen Job bei Amazon an? Hier der Versuch einer Erklärung.

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Jeff Bezos

Sind die Mitarbeiter bei Amazon Humankapital-Meerschweinchen, deren Leistungsfähigkeit bis zum Anschlag ausgereizt wird? Laut der NYT ist es so.

Vorrangig offline: Bewerber im Handwerk nutzen Jobbörsen kaum

Helge Weinberg
Helge Weinberg

von Helge Weinberg

Bewerber im Handwerk suchen vorrangig offline nach einem Job. Wenn es eines weiteren Beweises für diese These bedurft hätte, dann hat eine Jobbörsen-Nutzerumfrage von Crosspro-Research (http://www.crosspro-research.com/umfrage.html) diesen geliefert. Nur 530 der 33.000 Umfrageteilnehmer hatten für die Branche „Handwerk“ eine Jobbörse bewertet.

„Die Nutzung von Jobbörsen im Mix der Recruiting-Kanäle ist über Branchen und Berufsgruppen hinweg nicht gleichmäßig verteilt. So zeigt sich, dass Jobbörsen in der Gesundheitsbranche, in den Pflegeberufen oder auch im Handwerk oft nicht so intensiv genutzt werden wie beispielsweise die Jobbörsen in den klassischen MINT-Berufen. Dies belegen Reichweitenzahlen sowie die Mitwirkungsintensität bei Jobbörsen-Umfragen aufseiten der Bewerber, aber auch der Arbeitgeber“, erklärt Gerhard Kenk, Herausgeber des Crosswater Job Guide (http://crosswater-job-guide.com/).

Wie sieht eine kollegiale Arbeitsatmosphäre aus? PR-Agenturen stehen Rede und Antwort

von Helge Weinberg

Welche Begriffe eignen sich für ein „Stellenanzeigen-Bingo“? Nichts falsch machen kann man mit einem „guten Betriebsklima“ oder einem „netten Team“. Kaum eine Stellenanzeige kommt ohne sie aus. Hier geht es um die „kollegiale Arbeitsatmosphäre“. Diese sei heutigen Absolventen ganz besonders wichtig bei der Wahl eines Arbeitgebers, meinte Kienbaum unlängst in einer Studie. Bewerber würden gerne wissen, was sich hinter solchen Begriffen verbirgt.

Crosswater-Redaktionsmitglied Helge Weinberg hat bei fünf Agenturen nachgefragt, was sie darunter verstehen. Geantwortet haben: Alexandra Groß, Vorstand Fink & Fuchs Public Relations; Stefan Hencke, CEO Convensis Group; Birgit Krüger, Geschäftsführende Gesellschafterin consense communications und Präsidiumsmitglied der GPRA; Christiane Schulz, CEO Weber Shandwick Germany; und Uwe Wache, Vorstand Klenk & Hoursch.

Von links: Alexandra Groß, Stefan Hencke, Birgit Krüger, Christiane Schulz, Uwe Wache
Von links: Alexandra Groß, Stefan Hencke, Birgit Krüger, Christiane Schulz, Uwe Wache

Coden bis das Keyboard brennt: HR und IT entwickeln Software-Prototypen für die Personalarbeit

Helge Weinberg
Helge Weinberg

von Helge Weinberg

Ein „HR Hackathon“? Nur wenige Personaler konnten bisher mit diesem Begriff etwas anfangen. Seit Ende Mai ist das anders. Da trafen sich in Berlin erstmals rund 100 Recruiter, Personalverantwortliche, Entwickler und Programmierer. Ihr Ziel: Software-Anwendungen zu entwickeln, welche die tägliche Personalarbeit erleichtern. Initiatorin des Hackathons war Eva Zils von Online-Recruiting.net. Crosswater-Redaktionsmitglied Helge Weinberg hat mit ihr gesprochen.

Mitarbeiterzufriedenheit in der Kommunikationsbranche: Luft nach oben

Von Helge Weinberg

Thomas Dillmann
Thomas Dillmann, Chefredakteur PR-Journal

Noch immer herrscht vielfach das Bild vor, dass in der PR- und Marketingbranche die Arbeitszufriedenheit besonders hoch ist und überdurchschnittlich attraktive Arbeitgeber zu finden sind. Wie es tatsächlich um die Mitarbeiterzufriedenheit in der – zumindest laut Fremdbild – teils schillernden Branche bestellt ist und wie einzelne Arbeitgeber tatsächlich abschneiden, diesen Fragen ist das „PR-Journal“ mit dem Arbeitgeber-Bewertungsportal Kununu nachgegangen. http://www.pr-journal.de/lese-tipps/studien/15390-mitarbeiterzufriedenheit-ueberdurchschnittliche-bewertung-der-kommunikationsbranche-gilt-aber-nur-fuer-vier-gpra-agenturen.html