Recruiting

Recruiting im Web: Ohne Wikipedia, Facebook und Twitter?

Gerhard Kenk betreibt das Portal Crosswater-Systems.com

London, 7.2.2010. Von Gerhard Kenk (ghk)

Es waren schon sonderbare Zeiten, als am 7. Februar 2000 das Crosswater-Systems-Portal im Web startete: Eine Limited als Geschäftsform war schnell gegründet, die URL www.crosswater-systems.com wurde beantragt und ein Internet-Service-Provider sorgte für die Basis-Dienstleistung, um das Jobbörsen-Portal im Web zu betreiben. Die Vision war einfach und entsprach dem damaligen Zeitgeist des Internets: Mehr Transparenz im e-Recruiting. Doch damals war das World Wide Web noch etwas, was viele Berwerber nur noch vom Hörensagen kennen. Die Dot-Com-Euphorie und die Chance auf das schnelle Geld schwirrte in vielen sonst eigentlich seriösen Köpfen. Jimmy Wales brauchte noch ein Jahr um Wikipedia zu konzipieren, MySpace, XING, YouTube oder Facebook warteten darauf, gegründet und vermarktet zu werden. Von Twitter, everybody’s Darling im aktuellen Social Media Hype, war noch lange nichts zu sehen.

Und Matt Mullenwegs geniale Entwicklung WordPress, einem mittlerweile über 200 Millionen mal installierten Blog-Software-System, kam erstmals im Mai 2003 auf den Markt. Die „Kalaschnikow der HR-Blogger“ erfreut sich auch heutzutage grosser Beliebtheit: Jochen Mai (Karrierebibel.de), Thorsten zur Jacobsmühlen (blogaboutjob.de), Marcus Tandler (Joblog.de), Simone Janson von Berufebilder, Eva Zils (Online-Recruiting.Net), Alexander Fedossov und Jan Kirchner von der Wollmilchsau oder Lutz Altmann vom Personalmarketingblog könnten ohne diesen Werkzeugkasten lange nicht so wirkungsvoll und meinungsbildend agieren.

Die steigende Verbreitung des Internets sorgte für die technische Basis, um mit Jobbörsen die Personalbeschaffung zu revolutionieren. Stellenanzeigen konnten für wenig Geld schnell bei zahlreichen Jobbörsen platziert werden, Bewerber konnten ihre Lebensläufe hinterlegen und leistungsfähige Datenbanken erlaubten einen Profil-Abgleich zwischen Anforderungen und Qualifikation. Vorbei waren die Zeiten, als Bewerber die Wochenendausgaben überregionaler Zeitungen am Bahnhofskiosk kaufen mussten – mit wenigen Mausklicks waren nun Stellenangebote 24 Stunden, 7 Tage und weltweit verfügbar.

Twitter Jobs: Mit Hingabe, Hosianna und Hype

27.1.2001  (ghk) Eigentlich ist es schon verwunderlich, mit welcher Hingabe der Hype um Recruiting mit Twitter gepflegt wird. Fast alles,  was im Web 2.0 – einem Super-Hype in sich selbst – nach Invention riecht, wird mit Hilfe des Guerilla-Marketings gnadenlos in unzähligen Blogs und redaktionellen Beiträgen selbst seriöser Zeitungen vermarktet. Und natürlich wird über jede dieser Komponente die verheißungsvolle Zwangsjacke namens „Recruiting“ gezurrt und festgebunden. Second Life und Recruiting? Personalmarketing und StudiVZ? Employer Branding und Facebook? Die Iterationen semantischer Kombinationen scheinen unendlich zu sein.

Ein Vogel? Ein Flugzeug? Nein – Superman! Wie laufbahner.de das Recruiting verändern will

Harald Lenz
Harald Lenz

[ghk] Als am 29 März 1966 am Broadway ein neues Musical die Premiere feierte, war der Titel des Stücks eigentlich ziemlich außergewöhnlich: „ It’s a Bird…It’s a Plane…It’s Superman“. Der Titel versprach des Rätsels Lösung, auf das die Welt schon lange wartete, es kündigte die Ankunft von Superman an und gab dem Helden Clark Kent alias Superman ein Gesicht.

In einer Zeit, in der moralische Grundsätze reihenweise über Bord geworfen wurden und sich insbesondere die Wirtschaft nichts sehnlicher als den „ehrbaren Kaufmann“ zurück- und herbeisehnt, ist nichts dringender gefragt als eine „Neue Moral“, als eine Abkehr von den Raffkes, den Heuschrecken, der Gierigen, die nur die eigenen Taschen vollstopfen möchten. Glücklicherweise liefert die Boulevard-Presse mit den großen Buchstaben täglich alle Einzelheiten.

Online-Bewerbungen liegen im Trend

Prof. Dr. August-Wilhelm    Scheer
Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer

Umfrage: 7 Millionen Jobsuchende haben sich bereits online beworben
94 Prozent der Unternehmen schreiben offene Stellen im Internet aus
BITKOM-Tipp: Worauf Bewerber achten müssen

Berlin, 20. April 2009
Gut 7 Millionen Bundesbürger haben sich bereits per Internet für eine freie Stelle beworben. Das hat eine repräsentative Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM unter tausend Deutschen ab 14 Jahren ergeben. „Ohne das Internet geht bei der Jobsuche nichts mehr“, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer. Laut der Umfrage hat sich knapp ein Fünftel aller Internetnutzer im erwerbsfähigen Alter bereits online beworben. Besonders hoch ist der Anteil bei den 30- bis 49-Jährigen, von denen sich ein Viertel per Internet für eine Stelle beworben hat. Bei älteren Arbeitnehmern ab Fünfzig sinkt die Quote auf 5 Prozent.

Being wanted! Frisches Webdesign & extra Service

François de Boutray
François de Boutray

Lyon (Rillieux-la-Pape), 29. April 2009

Aktor Interactive lässt Bilder sprechen! Anlässlich des 10-jährigen Firmenbestehens im April präsentiert der Spezialist für Recruiting und Personalmarketing im Internet seinen Webauftritt im frischen Look und mit neuer URL www.aktor-interactive.de.

Mit ausdrucksstarken und spritzigen Wort-Bild-Kombinationen illustriert der neue Webauftritt Aktors Ambitionen, beispielsweise für seine Kunden zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu agieren oder deren Arbeitgebermarke kreativ und einprägsam online zu bewerben.

jobtric sichert effizientes Recruiting in schwierigen Zeiten

Berlin, 3. März 2009 – Angesichts sinkender Recruitingbudgets wird es immer wichtiger, die eigenen Mittel möglichst effizient einzusetzen. Dazu bietet die softgarden GmbH jetzt mit jobtric die Lösung. Mit ihrer Hilfe können Recruiter nachverfolgen, wie oft ihre Online-Stellenanzeige auf einer externen Jobbörse eingeblendet wurde, wie viele Bewerbungsklicks sie generiert hat und wie viele von dort kommende Kandidaten tatsächlich zu Mitarbeitern werden.

Erfolgreiche Wege zu den richtigen Kandidaten

stellenanzeigen.de auf der Messe „Personal 2009″ am 25. und 26. März in München

München, 5. März 2009 – Auch wenn die Wirtschaft stagniert: Recruiting bleibt für viele Unternehmen eine Herausforderung. Auf der „Personal 2009″ zeigt die Online-Stellenbörse stellenanzeigen.de an ihrem Messestand und in einem Fachvortrag, wie Unternehmen ihre Zielgruppen optimal erreichen.

„Die Herausforderungen ändern sich – erfolgreiche Wege, heute und in Zukunft die richtigen Kandidaten zu rekrutieren.“ Darüber spricht am 25. März Vertriebsleiter Wolfgang Herz im Praxisforum 3 der Halle „Dienstleistung/Beratung“ (Uhrzeit: 13.35-14.20 Uhr). Trotz der derzeitigen Krise bleiben die Herausforderungen im Recruiting bestehen. Denn maßgeblich sind dafür längerfristige Trends wie der demographische Wandel. Heute und künftig müssen Unternehmen diejenigen Kandidaten erreichen, von sich überzeugen und einstellen, die genau zu ihnen passen. Wolfganz Herz zeigt, wie Arbeitgeber den direkten Draht zu ihren Wunschzielgruppen finden und dabei geschickt verschiedene Medien miteinander verknüpfen. Dazu präsentiert der Recruiting-Experte Praxisbeispiele aus dem Angebot von stellenanzeigen.de wie das Drei-Säulen-Konzept, die Online-Print-Kombination, den SMS-Service und weitere mögliche Maßnahmen zur Verbesserung von Reichweite, Arbeitgeberimage und Prozessoptimierung.

Der recruiting-convent 2009: Eine Insidertagung für Personalmarketing und Recruiting der besonderen Art

Trotz Krisen-Populismus punkten Personaler

Professor Dr. Christoph Beck
Professor Dr. Christoph Beck

Nichts ist leichter in diesen Tagen der Finanz- und Wirtschaftskrise als sich mit Budgetstreichungen, Stellenabbau und sinnfreien Kostensenkungsmaßnahmen bei Controllern und Vorgesetzen populär zu machen. Da wird das Reisekostenbudget gnadenlos zurückgestutzt, Firmenvorstände werden bei Linienflügen von der First Class in die Business Class deklassiert, der Büromaterialverbrauch wird einer kritischen Prüfung unterzogen und die kostenlosen Getränke am Kaffeautomaten sind ein Relikt der Vergangenheit. Schwieriger wird es, wenn Personaler trotz Krisenhype eine antizyklische Personalarbeit betreiben wollen und Personalmarketing nach wie vor Thema im Überzeugungsk(r)ampf ist. Es zeigt sich, daß betriebswirtschaftlicher Populismus seine Grenzen hat und Personaler mit anti-zyklischen Strategien punkten können.

Die Crosswater-Redaktion sprach mit Professor Dr. Christoph Beck über dieses konfliktträchtige Thema. …