Recruitingkanäle

Lünendonk-Studie zeigt Zäsur bei Rekruitierungskanälen

  • Digitale Rekrutierungskanäle im Fokus: Online-Jobbörsen erstmals wichtiger als Arbeitsagenturen
  • Fragile Balance zwischen Kosten- und Innovationsdruck
  • Digitalisierung bleibt das dominierende Thema
  • Neue Lünendonk®-Studie Zeitarbeits- und Personaldienstleistungs-Unternehmen ab sofort verfügbar

Der Wettbewerbsfaktor Nummer eins im deutschen Markt für Zeitarbeit und Personaldienstleistungen ist die Rekrutierungsstärke. Waren die Arbeitsagenturen bislang stets der wichtigste Rekrutierungskanal, zeigt sich in der aktuellen Lünendonk®-Studie eine Zäsur: Erstmals sind die Online-Jobbörsen wichtiger als die Arbeitsagenturen.


Robinson-Recruiting: Verschollen im digitalen Niemandsland der Recruitingkanäle

Antje Haberkorn
Antje Haberkorn

Schichtbetrieb, Beginn um 04:00 Uhr, Wochenend-Einsatz, Vollbeschäftigung in Ballungsgebieten – so lassen sich die Recruiting-Bedingungen für gewerbliche Mitarbeiter im Convenience-Filialeinzelhandel kurz und knapp zusammenfassen. Gleichzeitig stellt sich heraus, dass diese Bewerberzielgruppe nicht auf den klassischen Jobbörsen oder Karrieremessen zu finden sind, der Wunsch-Kandidat ist quasi wie einst Robinson verschollen im digitalen Niemandsland der Recruitingkanäle. Antje Haberkorn schildert im Interview mit Crosswater Job Guide, wie die Herausforderungen im nichtakademischen Arbeitsmarkt gemeistert werden können.

Recruitingkanäle unter der Lupe

Jobbörsen oder Unternehmenskarriereseite – das ist hier die Frage

Die Auswahl des richtigen Recruitingkanals kann entscheidend sein für den Erfolg der Personalbeschaffung. Das moderne e-Recruiting stellt Personaler und Bewerber vor die Qual der Wahl: Sind Jobportale effektiver als Unternehmenskarriereseiten? Helfen Jobsuchmaschinen weiter? Und in den modernen Zeiten des Social Media Recruiting hat Gretchens Frage schon Faustsche Dimensionen: „Nun sag, wie hast du’s mit Social Media? Du bist ein herzlich guter Recruiter, allein ich glaub, du hältst nicht viel davon.“