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Die Metamorphose der Jobsuchmaschinen: Können diese im Recruiting helfen?

Gerhard Kenk
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Eine Jobportal-Gattung im Umbruch

An der Medienfront ist zum Thema Jobsuchmaschinen eine ungewohnte Hektik ausgebrochen. War es früher überhaupt nicht sexy oder cool, die Vorzüge der Jobsuchmaschinen im Recruiting-Kanal-Mix zu erwähnen, überschlagen sich zur Zeit die Ereignisse. Xing übernimmt die Jobsuchmaschine namens Jobbörse.com, Kimeta aus Darmstadt steigt zum neuen Darling der Verleger auf, Glassdoor sammelt beim Markteintritt in Deutschland Punkte bei den Nutzern und bissige Kritik bei den HR-Bloggern. Der US-Gigant Indeed.com lanciert in Deutschland eine smarte TV-Kampagne und schärft so seine Positionierung und steigert seinen Bekanntheitsgrad. Jobsafari hat sich aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zurückgezogen und konzentriert sich als Jobsuchmaschine auf den heimischen Markt in Skandinavien. Die Jobsuchmaschine Jovanova wurde sang- und klanglos beerdigt. Auch Jobanova, eine Gründung von LMU-München-Professor Dr. Guenthner, wurde nach der Übernahme durch Stepstone einige Zeit lang künstlich beatmet, bis die neuen Eigner die lebenserhaltenden Armaturen abschalteten.

Ranglisten-Dominator: Wer kann Stepstone stoppen?

Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide. 

Polygame Jobsucher bremsen Marktführer aus

Herbstzeit ist Erntezeit. Im Recruiting ist es wieder soweit, dass die Marketeers und Produktstrategen der Jobportale die Ernte ihrer Budgets, die für Produkt-Relaunches, Verbesserung der Search- und Matching-Technologie oder die Intensivierung der Kundenbeziehungen investiert wurden, einfahren möchten. Viele Karriereportale investieren, eine Jobbörse sahnt bei den wichtigsten Rankings kräftig ab – Stepstone. Zwar gewinnen die Düsseldorfer Karriere-Experten nicht alle ersten Preise, doch sie sind in den Ranglisten immer auf den vorderen Plätzen vertreten.

Orientierungslos im Labyrinth der Stellenanzeigen: Wie Stellensuchende die Suchqualität der Jobportale beurteilen

Gerhard Kenk Publisher Crosswater Job Guide: Jobbörsen, Karriere, Gehalt, Recruiting, Personalbeschaffung
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Wer sich als Stellensuchender in die Welt der digitalen Stellenanzeigen begibt, fühlt sich alsbald in ein Labyrinth versetzt. Auch knapp 20 Jahre nach dem Aufkommen der ersten Jobbörsen weht den Stellensuchenden bei seinen Irrfahrten durch das Web ein Hauch von Odysseus um die Nase und aus „Digital Natives“ werden schnell „Digital Naives“ – komplex sind die Fallstricke, wenn es um die effiziente Suche nach geeigneten Stellenangeboten geht. Und dabei bringen Stellensuchende schon jede Menge Zeit und Geduld mit: Wie die Langfrist-Umfrage von CrossPro-Research unter Jobbörsen-Nutzern aufzeigt, nutzen zu 93% aller Jobsuchenden bis zu 6 Jobportale gleichzeitig – in 2009 waren es noch 91%. Nicht aus Spaß, sondern weil sie womöglich keine Karrierechancen verpassen möchten. Die Umfrage-Ergebnisse zeigen auf, dass nicht alle Jobportale gleich sind, wenn es um die Suchqualität geht. Doch welche Jobportale haben dabei die Nase vorn?