Social Media Recruiting

Der Run der Recruiter auf Informationen

Alexander Petsch

Neu, bunt, ausverkauft: So präsentiert sich die Premiere der TALENTpro in München. Die Haufe Online Redaktion berichtet über den Run der Recruiter auf Informationen. 

In ausverkauftem Haus präsentierte sich die Premiere der Talentpro – Expofestival für Lösungen im Recruiting, Talent Management und Employer Branding. Rund 1.300 Besucher drängten sich um etwa 52 Aussteller. Sie erfuhren einiges über Recruitingtrends und über die besten Jobbörsen 2018.Schon am Vortag der Talentpro meldete der Veranstalter „ausverkauft“. Am Morgen des Events stauten sich die Besucher bis weit auf Gehweg und Straße, um in den Postpalast München zu gelangen. 1.305 Personen waren nach Veranstalterangaben angereist. Weiter ging der Stau an der Garderobe, die die unerwartete Anzahl an Mänteln und Jacken kaum fassen konnte.

Digitales Recruiting zwischen Alltag und Hype

Wolfgang Brickwedde ist Director des Instituts for Competitive Recruiting in Heidelberg
Wolfgang Brickwedde

Von Wolfgang Brickwedde, Institut for Competitive Recruiting

Für die „ICR Recruiting Trends“ werden jedes Jahr mehr als 10 000 Unternehmen aller Größenklassen und Branchen im DACH-Raum gefragt, wohin die Reise im Recruiting geht. 95 Prozent der Arbeitgeber gaben 2017 in den ICR Erhebungen an, Schwierigkeiten bei der Besetzung offener Stellen mit geeigneten Bewerbern zu haben. Bei einigen bedroht der Fachkräftemangel bereits das Geschäft. Die Digitalisierung soll dem Recruiting jetzt neues Leben einhauchen. Das ist einer der „Emerging  Recruiting Trends“ für 2018. Doch das Thema Digitales Recruiting befindet sich in einem Spagat zwischen alltäglicher Nutzung und gehypten „Robot Recruiting“.

Studie BEST RECRUITERS Deutschland 2017/18: Soziale Netzwerke im Recruiting nicht mehr wegzudenken

  • Agnes Koller, BEST RECRUITER

    OTTO an der Spitze der deutschen Recruiter

  • Social Media: flächendeckend im Einsatz, aber mit viel verschenktem Potenzial
  • Mobile Bewerbung: bei jedem zweiten Arbeitgeber möglich

423 getestete Unternehmen, 136 wissenschaftliche Kriterien – zum sechsten Mal in Folge stand die Recruiting-Qualität der größten Arbeitgeber Deutschlands auf dem Prüfstand. Gesamtsieger der Studie ist OTTO, gefolgt von Deloitte und ALTANA. Die Branche der Unternehmensberater beherrscht ihr Handwerk besonders gut und hat sich den Spitzenplatz im Branchen-Ranking zurückerobert. Die Analyse zeigt außerdem: Arbeitgeber sind mittlerweile fast ausnahmslos in sozialen Netzwerken präsent, jedoch noch  nicht alle beherrschen deren Kommunikationsprinzipien.

Active Sourcing – zukunftsweisender Trend fürs Recruiting?

  • Balazs Paroczay

    Am 22. März treffen sich Personaler und Recruiter auf der TALENTpro, um sich gemeinsam über die neuesten Recruiting-Trends auszutauschen.

  • Besonders im Fokus steht Active Sourcing: die aktive Ansprache und Identifizierung von passenden Kandidaten.

Am 22. März wird der Postpalast München zu DEM Treffpunkt für Recruiter und Personaler. Ein spannendes Vortragsprogramm mit den neuesten Recruiting-Trends erwartet die Fachbesucher an diesem Tag, darunter auch das Active Sourcing, das für die Recruiting-Branche immer wichtiger wird. In vielen Branchen und Berufen können Stellen nicht mehr so einfach besetzt werden, es mangelt an Fachkräften. Umso wichtiger ist es, dass sich Unternehmen aktiv um ihre Kandidaten und die richtige Ansprache bemühen.

Neuer Job? Darüber spricht man nicht!

Paul D'Arcy
Paul D’Arcy, Senior Vice President Marketing, Indeed.com

Aktuelle Indeed-Studie zeigt: Jobsuche ist das größte Tabu-Thema in sozialen Netzwerken – 53 Prozent erzählen nicht mal ihrem Partner, wenn sie einen neuen Job suchen

In einer Zeit in der Status Updates, Likes und Shares das zunehmend digitale Leben vieler Menschen bestimmen, ist die Jobsuche nach wie vor das bestimmende Tabuthema in sozialen Netzwerken. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Job-Seite Indeed, für die mehr als 10.000 Bewerber in neun verschiedenen Ländern befragt wurden. So rangiert die Jobsuche auf dem letzten Platz der Themen, die deutsche Social Media Nutzer in Netzwerken wie Instagram, Facebook oder Snapchat posten – noch hinter Beiträgen über Finanzen oder religiösen Themen. Im internationalen Vergleich bestätigt sich dieser Trend, auch wenn hier Familie und gesundheitlichen Themen noch stärker tabuisiert werden.

Jobmessen: Bewerberzufriedenheit ist Wettbewerbsvorteil

Publisher Crosswater Job Guide und Jobbörsen-Kompass
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Die Jobmessen-Veranstalter jobvector aus Düsseldorf und T5 Karrieremesse aus Böblingen haben gut lachen. Das zeigen die Auswertungen der Jobbörsen-Kompass-Umfrage, bei der Bewerber die Gelegenheit hatten, auch andere Recruiting-Kanäle wie Jobmessen zu bewerten. Und davon haben sie reichlich Gebrauch gemacht und gaben ihr Meinungsbild über die Zufriedenheitsaspekte wie z.B. Informationswert einer Jobmesse, Kontaktqualität sowie ihre Einschätzung zur Weiterempfehlung ab. Für 265 Jobmessen wurden insgesamt wurden 1,496 Bewertungen abgegeben. Die Top-10 Jobmessen vereinigten insgesamt 997 Bewertungen (=66,6%). Jobvector und T5 Karrieremesse belegen die Plätze 1 und 2 und erzielten eine herausragende Weiterempfehlungsquote von 99% bzw. 97%.

10 Jahre Recruiting Convent: Das schnellste Unternehmen bekommt die besten Mitarbeiter

Christoph Beck
Christoph Beck

Das 10jährige Jubiläum des Recruiting Convents zeigt auf, wo Arbeitgeber in Personalmarketing und Recruiting Handlungsbedarf haben. Gleichzeitig empfiehlt Prof. Dr. Christoph Beck, der Initiator dieses HR-Konferenz-Klassikers, wie sich HR angesichts der Dauerkritik endlich positionieren sollte.

 

Die Suche nach den erfolgreichen Recruiting-Instrumenten

Christoph Beck
Christoph Beck

Von Prof. Dr. Christoph Beck

Vor rund 68 Jahren wurde die voraussichtlich erste Print-Stellenanzeige nach dem zweiten Weltkrieg in einer überregionalen Zeitung in Deutschland geschaltet und gesucht wurde ein „Tüchtiger Industriekaufmann“ für eine leitende Funktion im Raum Frankfurt. Er sollte zwischen 35 und 45 Jahre alt sein, über eine gründliche Ausbildung und über Erfahrungen im Rechnungswesen, Einkauf und Vertrieb verfügen sowie Kenntnisse auf dem Steuergebiet nachweisen können.

Kann Social Media Recruiting auch 2017 die Erwartungen erfüllen?

Social Media Recruiting Trends 2017: Experten-Interview mit Ralph Dannhäuser

Von Wolfgang Brickwedde, Institute for Competitive Recruiting

Hallo Ralph,

Ralph Dannhäuser
Ralph Dannhäuser

vielen Dank für Deine Bereitschaft zu einem Interview zu den ICR Recruiting Trends 2017. Du bist Herausgeber und einer der Autoren des Bestsellers „Praxishandbuch Social Media Recruiting“, das sich bereit in der zweiten Auflage als Standardwerk im deutschsprachigen Raum etabliert hat. Als einer der führenden Experten für Social Media Recruiting lade ich Dich ein, Deine Meinung und Erfahrungswerte mit den Social Media Recruiting Trends für 2017 aus den ICR Recruiting Trends 2017 abzugleichen.

Irgendwie. Irgendwo. Irgendwann. – Social Media im HR

Dennis Teichmann, jacando
Dennis Teichmann, jacando

Ein Gastbeitrag von Dennis Teichmann, Leiter Produkt & Marketing bei jacando

Social Media kann jeder. Das gilt auch für viele Unternehmen. Hier ein bisschen Twitter, da etwas Xing und natürlich ganz viel Facebook. Insbesondere da, wo Mensch auf Mensch trifft, ist Social Media definitiv nicht verkehrt. Gerade für HR Abteilungen wird Social Media deshalb immer zentraler und viele Unternehmen nutzen seine vielfältigen Möglichkeiten. Glauben sie zumindest. Denn wie der dritte Teil der Studie  „Personalmanagement Trends 2016“ ergeben hat, wird Social Media oft deutlich unterschätzt und zumeist falsch eingesetzt.

Wo Bewerber erfolgreich auf Jobsuche gehen

Gerhard Kenk
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job  Guide

Aktuelle Studien bestätigen, dass Jobbörsen nach wie vor die Nummer 1 der Recruiting-Kanäle sind. Doch die starke Marktposition der über 1.500 Jobportale wird im Wettbewerb der Recruiting-Kanäle durch die hohe Fragmentierung beeinträchtigt. Die hohe Intransparenz zwingt Bewerber und Arbeitgeber, sich intensiv mit den Jobportalen zu beschäftigen, ohne einen verlässlichen Kompass verzetteln sich Recruiter und Bewerber gleichermassen.

Best Practice: Wie Social Media Recruiting einfach Lust auf bewerben macht. Spritzig, humorvoll & smart.

Bianca Traber
Bianca Traber

Ein Beitrag von Bianca Traber, Mehrwertfabrik

Es gibt viele gute Gründe, um in sozialen Netzwerken präsent zu sein:

Zum Beispiel:

  • die Unternehmensbekanntheit steigern,
  • eine Arbeitgebermarke aufbauen und stärken,
  • Bewerbungen auf offene Stellen generieren oder
  • die Mitarbeitermotivation- und Bindung erhöhen.

So unterschiedlich die jeweiligen Ziele, so unterschiedlich ist auch der Transfer der Maßnahmen in die Praxis.

Erfahren Sie, wie Sie mit weniger als 1 EUR/Tag per Autopilot neue Bewerber gewinnen

Bianca Traber
Bianca Traber

Von Bianca Traber, Die Mehrwertfabrik

Vitamin B per Autopilot?

Wie steht es aktuell um Ihre Erfolge, den Strom an neuen und qualifizierten Bewerbern nicht abreißen zu lassen?

  • „Einfach excellent“
  • „Haben genug Bewerber, müssen nichts unternehmen“
  •  „Besser geht immer!“

Wer mit uns arbeitet weiß, dass neben Blut, Schweiß und Tränen auch immer clevere Lösungen willkommen sind. Besonders dann, wenn es damit Personaldienstleistern gelingen kann, sich klar vom Wettbewerb abzuheben und gleichzeitig mit dem richtigen Maß an Aufwand die besten Ergebnisse zu erzielen. Alles andere wäre Verschwendung von Zeit, Geld und Ressourcen.

Personalpolitik: Rambo-Management am Boden und in der Luft

Gerhard Kenk
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Ethische Unternehmenskultur hat einen schweren Stand

Pünktlich ab dem 1. Januar 2016 soll es in den Führungsetagen deutscher Unternehmen vornehmlich um den aktuellen Hype, die Unternehmenskultur gehen. Nach Social Media Recruiting, Employer Branding, Candidate Experience, Arbeiten 4.0 rollt nun also das nächste Lieblingsthema der sogenannten Trend-Experten auf uns zu – und Online-Medien spielen nur zu gerne mit. Mittlerweile haben Spiegel, ZEIT, Wirtschaftswoche oder WELT erkannt, dass mit dem Schlagwort „Unternehmenskultur“ viele leere Zeilen zu füllen sind – Wiederholungen inklusive. Für die Extrem-Fälle der Unternehmenskultur, wie sie sich speziell in der Personalpolitik oder dem Umgang mit Mitarbeitern darstellen, bleibt dagegen nur wenig Platz.

Wie gut ist Ihr Recruitment im Vergleich zum Wettbewerb? Kostenfreier Recruitment Benchmark

Finden Sie schnell und kostenfrei noch im Oktober heraus, was erfolgreiche Arbeitgeber anders machen!

picture_Brickwedde_Wolfgang_ZP2015_P1080071

Wie auch in den letzten fünf Jahren führt das ICR die größte Benchmarking-Erhebung zum Status Quo und der Zukunft des Recruitments im deutschsprachigen Raum durch. Im letzten Jahr haben bereits über 950 Unternehmen teilgenommen.

Sie möchten wissen, ob Ihr Recruitment wettbewerbsfähig ist?

Als Teilnehmer der Befragung erhalten Sie wie immer exklusiv, noch im Oktober, einen kostenfreien Ergebniskurzreport aus dem Sie ersehen können, wie wettbewerbsfähig Ihr Recruitment im Verhältnis zu anderen Unternehmen ist. Nutzen Sie die größte Recruitment Erhebung im DACH Raum für Ihre Recruiting Strategie!