Soft Skills

Lebenslauf kostet Mitarbeiter

Martin Becker, CEO viasto
Martin Becker

Bewerber-Studie von viasto zeigt: Kandidaten bezweifeln, dass ihre entscheidenden Stärken im klassischen Bewerbungsprozess zum Tragen kommen

Zahlreiche Arbeitgeber in Deutschland verpassen geeignete Talente auf dem Arbeitsmarkt, weil die klassische Bewerbungspraxis sie nicht identifiziert. Davon ist ein Großteil der Bewerber überzeugt. Besonders massiv in der Kritik steht dabei der klassische Lebenslauf. Das ergab die aktuelle Bewerber-Studie „Hidden Talents“, für die Deutschlands führender Video-Recruiting Anbieter viasto gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen respondi 845 Menschen befragte, die in den letzten zwölf Monaten einen Bewerbungsprozess durchlaufen haben. Fast zwei Drittel der befragten Job-Anwärter (62%) glauben, dass mindestens eine ihrer letzten Bewerbungen daran scheiterte, dass ihr Lebenslauf ihre eigentlich vorhandene Eignung für einen Job nicht transportieren konnte. Und das hat negative Folgen für die Arbeitgeber.

Analyse: Robot Recruiting auf dem Stellenmarkt kaum messbar

Lukas Erlebach

Robot Recruiting: Nachfrage nach HR-Experten wächst um ein Drittel, Soft Skills werden zwanzig Mal häufiger verlangt als Recruiting Tools

Joblift untersucht den Stellenmarkt im HR und Recruiting Bereich

Selbstlernende Algorithmen und Künstliche Intelligenz verändern die HR-Welt sowie den gesamten Bewerbungsprozess. Das sogenannte Robot Recruiting treibt die Automatisierung voran und wirft die Frage auf: Könnten intelligente Maschinen den menschlichen HR-Spezialisten oder Recruiter in Zukunft ersetzen? Die Jobplattform Joblift analysierte alle 14 Millionen Stellenanzeigen der letzten 24 Monate und fand heraus, dass die Nachfrage nach Mitarbeitern im Personalbereich ungebrochen steigt.

Digitalisierung: Ohne Cultural Fit und Soft Skills geht es nicht

Ralf Hager, Gründer und CEO der Hager Unternehmensberatung, erläutert im Interview, wie sich die Personalberatung auf die Digitalisierung einstellt.

Crosswater:

Ralf Hager, können Sie sich und Ihre Unternehmensberatung für unsere Leser kurz vorstellen, was hat Sie motiviert, Gründer zu werden?

Hager:

Mein Personalberatungshandwerk habe ich bereits während meines Studiums von der Pike auf in einem internationalen Beratungshaus gelernt. 1996 habe ich die Hager Unternehmensberatung mit dem Ziel gegründet, bestehende Vorgehensweisen bei der Besetzung von Fach- und Führungskräften weiterzuentwickeln und zu verbessern.

Ralf Hager

DEKRA Arbeitsmarkt-Report 2017: Roter Teppich für SAP-Experten

  • Dr. Peter Littig
    Dr. Peter Littig

    Ideale SAP-Berater sind kommunikationsstark, SAP-Entwickler teamfähig

  • Studium nicht alleinige Eintrittskarte in den Beruf
  • Berufserfahrung hat hohen Stellenwert

Mehr als 350.000 Unternehmen weltweit steuern und überwachen ihre Prozesse mit SAP-Software. Wer als Berater, Entwickler oder auch Anwender die Software bedienen kann, hat beste Chancen am Arbeitsmarkt. Doch die Anforderungen an die fachlichen und persönlichen Kompetenzen sind hoch: SAP-Berater und SAP-Entwickler müssen sich spezialisieren, fundierte SAP-Fachkenntnisse und idealerweise einschlägige Berufserfahrung mitbringen.

DEKRA Arbeitsmarkt-Report 2016: Gefragte Berufskraftfahrer

  • Dr. Peter Littig
    Dr. Peter Littig

    Fahrer überwiegend für Touren im Regionalverkehr gesucht

  • Auslieferverkehr erfordert zusätzliche Qualifikationen und Soft Skills
  • Fahrermangel sorgt für verbesserte Rahmenbedingungen im Beruf

Der einsame Trucker, der tagelang fern der Heimat unterwegs ist, scheint passé – zumindest am deutschen Stellenmarkt. Unternehmen suchen derzeit vor allem Fahrer für den regionalen Verteilerverkehr, wie der DEKRA Arbeitsmarkt-Report 2016 ergeben hat. Hier haben Berufskraftfahrer viel Kundenkontakt und benötigen teils andere Qualifikationen als in der Vergangenheit. Verlässliche und teamfähige Bewerber mit Erfahrung im Nahverkehr sind deshalb bei der Jobsuche in einer guten Verhandlungsposition, wie die Analyse zeigt.

Studie: Persönliche Werte in Werbung und Marketing unter der Lupe

Robin Sudermann, 22connect
Robin Sudermann

Studie zeigt: „Werber sind alle gleich“

Eine aktuelle Untersuchung der Bewerberprofile im Talent Pool von Talents Connect zeigt, dass die Kern-Bewerberzielgruppen in Werbung und Marketing sehr ähnliche persönliche Wertvorstellungen aufweisen. Eine Folge: Wirtschaftswissenschaftler und Geisteswissenschaftler bilden gegenseitig und untereinander eine stärkere Konkurrenz als bislang angenommen. Für Arbeitgeber lohnt sich deshalb ein Blick über den fachlichen Tellerrand. Der Trend geht dahin, Persönlichkeiten zu rekrutieren, nicht Fachkenntnisse.

Wann ersetzen Maschinen Menschen?

  • Bernd Kraft, Monster Deutschland
    Bernd Kraft

    Internationale Monster Umfrage zeigt: Deutsche halten ihre Arbeitsplätze für vergleichsweise stark durch Rationalisierung bedroht

  • Die Mehrheit der insgesamt 3.800 Befragten fürchtet dennoch nicht, den Arbeitsplatz durch Automatisierungstechniken zu verlieren

Hilfe, die Maschinen und Roboter kommen!? Eine internationale Online-Umfrage von Monster zeigt: Die klare Mehrheit der Befragten hat keine Angst, dass ihr Beruf früher oder später durch Computertechnologie ersetzt wird. Im internationalen Durchschnitt gibt nur einer von zehn Teilnehmern an, Roboter oder Ähnliches seien bereits in der Lage, die eigene Tätigkeit genauso auszuüben wie sie selbst.

DEKRA Arbeitsmarkt-Report 2015: Personalmarketing ignoriert Industrie 4.0

  • Dr. Peter Littig
    Dr. Peter Littig

    Schlagwort „Industrie 4.0“ taucht in Stellenanzeigen noch nicht auf

  • Arbeitgeber erwähnen keine speziellen Kompetenzen
  • Soft Skills: Teamfähigkeit im Maschinenbau am wichtigsten

Die Suchergebnisse im Web sprechen für sich: 15,5 Millionen Treffer für „Industrie 4.0“. In Kombination mit „Merkel“ sind es immer noch 110.000. Politik, Medien und Marketing haben das Thema für sich entdeckt. Allerdings ignorieren Recruiting- und Personalmarketing-Verantwortliche den Begriff, wie der aktuelle Arbeitsmarkt-Report der DEKRA Akademie zeigt. In Stellenanzeigen erwähnen Arbeitgeber im Maschinenbau-Umfeld nicht, ob sie im Bereich Industrie 4.0 aktiv sind und nur vereinzelt enthalten die Inserate entsprechende Aufgaben.

Auf Entdeckungsreise zu den Soft Skills

Thomas Gruhle
Thomas Gruhle

Hay Group bietet neue Lern-App für Berufsanfänger an

Unternehmen haben Schwierigkeiten, Bewerber mit ausgeprägten emotionalen und sozialen Kompetenzen zu finden. Eine Studie der Unternehmensberatung Hay Group ergab vor kurzem, dass häufig nur einer unter vier Bewerbern die erforderlichen Sozialkompetenzen mitbringt. Die neue App Journey unterstützt junge Mitarbeiter, die notwendigen Soft Skills spielerisch zu entwickeln. Journey ist Teil von Activate, einer Reihe von Business-Apps der Hay Group.

Berufseinsteiger unterschätzen Bedeutung von Soft Skills

Dr. Michael Träm, Foto: Hay Group
Dr. Michael Träm, Foto: Hay Group

Studie der Hay Group: Hochschulabsolventen und HR-Verantwortliche erachten soziale Kompetenzen unterschiedlich wichtig

Hochschulabsolventen meinen, dass vor allem technische Fähigkeiten sie im Beruf voranbringen – Personalmanager hingegen sehen in den Soft Skills ihrer Mitarbeiter den Schlüssel zum Erfolg, haben aber Schwierigkeiten, Bewerber mit ausgeprägten emotionalen und sozialen Kompetenzen zu finden. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle globale Studie der Unternehmensberatung Hay Group. Bei der Stellenbesetzung werden diese unterschiedlichen Einschätzungen zum Problem: Die meisten Recruiting-Prozesse orientieren sich zu stark an Abschlüssen und unpassenden Assessments.

LinkedIn-Umfrage: Fast 70 Prozent der Berufstätigen hält Karriere für nicht planbar

Mehr als 50 Prozent sehen sich trotzdem als erfolgreich an: Schlüssel zum Erfolg sind „Soft Skills“. LinkedIns „Sieben Geheimnisse über das Berufsleben“-Kampagne zeigt, wie man seine „Soft Skills“ weiterentwickelt

Alexander Zipp

München – Eltern, Lehrer und Professoren – Sie alle predigen die gleichen Dinge: Mit herausragenden Noten und Fachkenntnissen bekommt man einen tollen Job. Aber laut einer aktuellen Umfrage von LinkedIn, dem mit über 150 Millionen Mitgliedern weltweit größten Businessnetzwerk, wissen zwei Drittel (68 Prozent) der Berufstätigen nicht, wohin ihr Berufsweg sie führt. Gleichzeitig definieren sie „Soft Skills“ als ausschlaggebend für ihre Karriere. Für die Erhebung wurden über 7.000 Berufstätige in mehr als fünfzehn Ländern befragt. In Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH-Region) nahmen 1.400 Menschen an der Befragung teil. Mit der Umfrage wurde Berufstätigen die Möglichkeit gegeben, ihre Laufbahn zu reflektieren: Wie zufrieden sind sie mit ihrem bisherigen Werdegang und ihrer Berufswahl, und was sind die entscheidenden Faktoren für ihren Erfolg.

Klischees von gestern: Introvertierte Entwickler im Bankenumfeld mit fehlenden Soft Skills

Henning Sander

Interview mit Henning Sander von Hager Unternehmensberatung GmbH in Frankfurt am Main

Frankfurt/M. Die erforderlichen Skills, um erfolgreich im IT Sektor in Banken zu arbeiten, haben sich enorm gewandelt. Früher konnten die IT-Mitarbeiter in den Banken sich auf das Programmieren und den Betrieb der Systeme konzentrieren. Doch dieses Bild existiert  nicht mehr. Für Banken ist heutzutage eine leistungsfähige IT ein wichtiger Wettbewerbsfaktor geworden. Dadurch sind auch die Anforderungen an die Mitarbeiter nicht mehr nur auf Programmiersprachen konzentriert.

Wir haben zu diesem Thema ein Interview  mit dem Leiter der Business Unit Banking bei der Hager Unternehmensberatung GmbH in Frankfurt, Herrn Henning Sander, geführt.

Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide, : “ In wieweit haben sich die aktuellen Skills für IT Mitarbeiter in der Bankenbranche verändert? Und wie gehen Sie als Personalberater damit um?“

In Bronze gegossener Applaus: Die WAK verleiht ihre Medaille

Kurt Neven DuMont
Kurt Neven DuMont

Köln. Mit der Dr. Kurt Neven DuMont-Medaille wird seit 1976 ausgezeichnet und geehrt. Ausgezeichnet werden besondere Verdienste um die Werbung, geehrt wird zugleich der Namensgeber der Medaille für seine Verdienste um die WAK, deren Mitbegründer er 1956 war. Die bisherigen Medaillenträger dokumentieren den geschichtlichen Werdegang der Akademie ebenso, wie ihre Entwicklung zur größten deutschen Bildungseinrichtung in der Werbebranche.

Verkaufsfalle Soft Skills?

Helmut König Königskonzept
Helmut König

Ein Gastbeitrag von Helmut König.

Soziale Kompetenz, auch als Soft Skills bezeichnet, ist mehr als die positive Beeinflussung eines Verkaufsgesprächs. Leider werden Soft Skills gar so oft auf diesen Bereich fokussiert. Damit aber wird ihre Bedeutung unter den Scheffel gestellt.

Umsatzsteigerung mit Soft Skills

Training und Coaching von Soft Skills gibt es heute in großer Zahl, in jeder Preislage, Qualität und in unterschiedlichsten Ausprägungen. Dabei bezieht sich ein Großteil der Auslobungen auf die Stärkung des Verkaufs, die Überzeugung der Kunden und den Einsatz dieser Fähigkeiten zur Umsatzsteigerung eines Unternehmens. Das rückt Soft Skills in die Nähe der „verruchten Trickkiste“, in die ein Unternehmen nur greifen muss, wenn es sein Produkt verkaufen will. Dies wird aber der Bedeutung dieser Fähigkeit zur Kommunikation nicht gerecht.

Wie sag ich’s meinem Assistenzarzt? Soft-Skills für Mediziner in Führungspositionen – Mitarbeitermotivation im Krankenhaus leicht gemacht

Jens Hollmann
Jens Hollmann

Heidelberg Angesichts einer alarmierend hohen Anzahl von nicht besetzen Arztstellen in deutschen Krankenhäusern steht deutlich vor Augen, dass eine gute Mitarbeiterführung auch im medizinischen Bereich immer wichtiger ist. Führung ist ein Instrument, um Mitarbeiter zu binden. Dazu muss dieses Werkzeug jedoch gut beherrscht werden – für Leitende Ärzte in Krankenhäusern in vielen Fällen ein Problem, denn hierfür sind sie nie geschult worden.