Start-up

Tech Recruiting: Menschliche Intelligenz sucht Experten für Künstliche Intelligenz

Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.  

Die Digitale Transformation droht mit Jobverlust, wenn Roboter menschliche Tätigkeiten übernehmen – so zumindest die Binsenweisheit einschlägiger Medien. Gleichzeitig stellt die Nachfrage nach Experten für Künstliche Intelligenz die Tech Recruiter vor neue Herausforderungen: Wenn menschliche Recruiting-Intelligenz nach AI-Experten sucht, muss mancher Recruiter und Active Sourcer die Realitäten am Arbeitsmarkt neu lernen.

Eine Stichprobe bei der Suche nach AI-Jobs (Artificial Intelligence) zeigt auf, wo die geographischen Schwerpunkte der Job Nachfrage liegen.

Automobilbranche: Jeder Zweite macht einen Bogen um Start-ups

Achim Berg, BITKOM
  • Aber: 3 von 10 Unternehmen entwickeln gemeinsam mit Start-ups neue Produkte
  • Jeder Dritte beklagt, dass es zu wenig Gründungen im Automobil-Bereich gibt
  • „Start-up-Report 2017“ des Bitkom gibt Überblick über die deutsche Start-up-Szene

Fahrassistenzsysteme, Elektromobilität oder autonome Fahrzeuge: In kaum einer Branche prägen digitale Innovationen bereits heute so stark den Markt und werden für so gravierende Veränderungen in der Zukunft sorgen wie in der Automobilbranche. Dennoch macht derzeit mehr als jeder zweite Automobilhersteller bzw. -zulieferer (56 Prozent) einen Bogen um Start-ups und arbeitet nicht mit ihnen zusammen. Nur 3 von 10 Unternehmen (29 Prozent) entwickeln zusammen mit Start-ups neue Produkte oder Dienstleistungen, 15 Prozent unterstützen Start-ups, etwa durch Förderprogramme. Gerade einmal 7 Prozent beziehen Produkte oder Dienstleistungen von Start-ups und nur 2 Prozent haben in Start-ups investiert.

Softskills wanted: Social Start-up bietet neuartige HR-Strategie

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Svanja Kleemann

Das Social Start-up “One Week Experience” will die Zukunftsorientierung in Deutschland revolutionieren. Innerhalb der Online-Community aus fast 8000 SchülerInnen und Studierenden werden Schnupperwochen in Studiengänge aller Fachbereiche ermöglicht. Ab Januar 2017 haben auch Unternehmen die Möglichkeit, mit dieser sozial hochmotivierten Gemeinschaft in Kontakt zu treten und so ihre HR-Strategie im Softskill-Bereich zu forcieren.

Startup Live feiert mit neuer Geschäftsführerin sein Comeback

Tanja Sternberger
Tanja Sternberger

Startup Live, das Start-up Bootcamp von Pioneers und CONDA, das bereits Runtastic und Shpock bei ihrem Markteintritt unterstützte, feiert nun sein Comeback. Auch Hansi Hansmann sieht Startup Live als Beginn seiner Karriere als Business Angel. (Nächster Termin: 8. – 10.4. in Wien)

Innovationstransfer: Wie Unternehmen von Start-ups profitieren können – und umgekehrt

Maximilian von der Ahé
Maximilian von der Ahé

Keynote Speaker Maximilian von der Ahé, Gründer und CEO von betahaus, berichtet von der Schnittstelle zwischen etablierten Unternehmen,  Start-ups und Freelancern Besucher der PERSONAL2016 Nord können den Vortrag des Coworking-Pioniers am Dienstag, 26. April 2016, 15.30 – 16.15 Uhr, in den Hamburger Messehallen erleben

Deutsche Start-up-Szene bleibt in Bewegung

  • Niklas Veltkamp
    Niklas Veltkamp

    Jedes fünfte Start-up denkt über den Umzug in eine andere Stadt nach

  • In Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg ziehen besonders viele einen Standortwechsel in Erwägung

Berlin, Hamburg und München sind bei Gründern besonders beliebt, aber die deutsche Start-up-Szene bleibt in Bewegung. Jedes vierte Start-up in Deutschland (22 Prozent) denkt darüber nach, den Standort in eine andere Stadt zu verlagern. Dabei haben nur 2 Prozent bereits ganz konkrete Planungen für einen Umzug, 20 Prozent stellen derzeit nur Überlegungen an. Fast zwei Drittel (65 Prozent) der Gründer sagen, dass ein Umzug für sie momentan kein Thema ist, 12 Prozent schließen ihn sogar grundsätzlich aus.

E-Government muss bürgerfreundlicher werden

  • Dr. Bernhard Rohleder
    Dr. Bernhard Rohleder

    Start-up vermittelt Termine und zeigt Berliner Verwaltung, wie einfach Service geht

  • Bitkom fordert mehr Tempo beim Ausbau von Online-Behördengängen

Wer sich aktuell in Berlin ummelden möchte und dazu online einen Termin machen will, hat ein Problem: Frühestens am 24. September hat jemand auf einem Bürgeramt Zeit für ihn – obwohl die Ummeldung gesetzlich binnen zwei Wochen vorgeschrieben ist. Ein findiges Start-up hat daraus eine Geschäftsidee gemacht und sucht automatisiert auf der Website der Bürgerämter nach kurzfristig freiwerdenden Terminen und vermittelt diese an seine Kunden gegen eine Gebühr.

Office Sharing – Vielversprechende Möglichkeit für Existenzgründer

Office Sharing ist ein wichtiger Baustein für Existenzgründer. Was häufig im häuslichen Wohnzimmer beginnt – oder in der Garage – benötigt irgendwann mehr Raum. Allerdings ist es in der Regel schwierig für Existenzgründer in dieser frühen Phase schon ein eigenes Büro zu mieten, da am Anfang häufig wenig Geld dafür vorhanden ist. Office Sharing kann eine gute Möglichkeit für junge Unternehmen sein, sich trotz eingeschränkter finanzieller Mittel Büroräume leisten zu können. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder teilen sich mehrere Gründer eine Bürofläche, die sie längerfristig aber auch nur für Wochen, Tage oder stundenweise anmieten.

Existenzgründer in ihrer Start-up-Garage: Larry Page und Sergej Brin
Existenzgründer in ihrer Start-up-Garage: Larry Page und Sergey Brin

NEXT14 wird zur Plattform für die nächste große Start-up-Idee

Wolfgang Hafenscher
Wolfgang Hafenscher

Was heute eine innovative Idee ist, könnte schon morgen das nächste große Ding werden. Auf der NEXT14, der Leitkonferenz der digitalen Wirtschaft am 5. und 6. Mai 2014 in Berlin, erhalten Start-ups aus ganz Europa die Chance, ihre Innovationen live auf großer Bühne im Berliner Congress Center (bcc) vorzustellen. Veranstalter der Konferenz sind die Digitalagentur SinnerSchrader und die dfv Mediengruppe.

Start-ups und Gründer sind hoch angesehen

  • Ulrich Dietz
    Ulrich Dietz

    Unternehmen gelten als innovativ und wichtig für den Standort

  • Gründer werden als leistungsorientiere Vorbilder gesehen
  • Aber nicht einmal jeder Zweite würde bei einem Start-up arbeiten

Hannover. Die Mehrheit der Deutschen weiß mit dem Begriff „Start-up“ nichts anzufangen. Wer sich mit dem Thema jedoch beschäftigt, hat eine außerordentlich hohe Meinung von Gründungen und Gründern. Rund jeder zweite Bundesbürger (54 Prozent) hat den Begriff Start-up schon einmal bewusst gehört oder gelesen, aber nur jeder Dritte (32 Prozent) weiß, dass damit ein junges Unternehmen gemeint ist.