Start-ups

SMASHDOCs gewinnt Start-up-Challenge von Deloitte Österreich und der Wirtschaftskammer Wien

Christian Marchsreiter

Das Münchner Start-up smartwork solutions GmbH siegt bei einer im Rahmen der „Innovation 2 Company“ gestellten Challenge von Deloitte Österreich mit der Webanwendung SMASHDOCs, einer Webanwendung für intelligente, kollaborative Textverarbeitung. Das Unternehmen erwartet damit ein Preisgeld in Höhe von 7.500 Euro, das in die Weiterentwicklung von SMASHDOCs fließen wird. Darüber hinaus ist bereits eine Kooperation mit Deloitte Österreich vereinbart.

Start-ups leiden unter Fachkräftemangel

Achim Berg, BITKOM
Achim Berg, BITKOM

■   Jedes zweite Start-up konnte bereits Stellen nicht besetzen, weil es keine geeigneten Kandidaten gab
■   Vor allem IT-Positionen sind schwer zu besetzen
Ein Start-up gründen ist eine Sache, aber wenn die Geschäfte laufen und das junge Unternehmen wächst, stellt sich rasch die Frage nach geeigneten Mitarbeitern. Deutsche Start-ups stehen dabei aktuell vor dem Problem, dass auch sie vom Fachkräftemangel betroffen sind: Mehr als jedes zweite Start-up (53 Prozent) gibt an, dass bereits mindestens einmal eine Position nicht besetzt werden konnte, weil sich kein qualifizierter Bewerber gefunden hat. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 250 Start-up-Gründern.

Die Dos and Don’ts des Duzens

  • In deutschen Unternehmen wird das „Du“ immer beliebter
  • Unterschiede je nach Betriebsgröße, Branche und Hierarchiestufe
  • Im Zweifel lieber erst einmal förmlich bleiben

Es scheint, als würde das gute, alte Siezen immer mehr in der Versenkung verschwinden. Ein großes schwedisches Möbelhaus duzt seine Kunden in der offiziellen Ansprache schon seit Jahren konsequent, die Otto Group machte vergangenes Jahr Schlagzeilen, weil ihr Vorstandschef allen weltweit 53.000 Mitarbeitern das „Du“ angeboten hat. Und wer ist nicht schon einmal beim Shopping von einem Verkäufer einfach geduzt worden. Aber wie sieht die Realität in deutschen Büros heute aus? Welche – geschriebenen und ungeschriebenen – Gesetze müssen Sie beachten und in welche Fettnäpfchen können Sie tappen?

picture_Comic_Du-oder-Sie_450jpg
Duzen oder Siezen – das ist hier die Frage
Bildrechte: Orizon GmbH

Ältere Menschen gründen seltener innovative Unternehmen als jüngere

Dr. Udo Brixy, IAB
Dr. Udo Brixy, IAB

Ältere Menschen gründen seltener ein Unternehmen als jüngere. Zudem sind Firmengründungen Älterer in geringerem Maße mit Produktinnovationen verbunden: Wenn Ältere gründen, versuchen sie seltener für Kunden Neues anzubieten oder herzustellen. In Anbetracht der zunehmenden Alterung der Gesellschaft bestehe hierin eine Gefahr für die Innovationskraft der deutschen Wirtschaft, besagt eine am Dienstag erschienene Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg und des Instituts für Wirtschaftsgeographie der Leibniz-Universität Hannover.

Viele Jobs bei Start-ups werden über persönliche Kontakte vergeben

  • Niklas Veltkamp
    Niklas Veltkamp

    Drei Viertel der Gründer setzen auf Mund-zu-Mund-Propaganda bei der Mitarbeitersuche

  • Knapp zwei Drittel der Start-ups haben aktuell freie Stellen

Wer einen Job in einem Start-up sucht, hat mehr Erfolg, wenn er auf Vitamin B setzt. Persönliche Kontakte sind bei vielen Start-ups das Mittel der Wahl, wenn sie neue Mitarbeiter suchen. Das zeigt eine Bitkom-Umfrage, bei der etwa 150 Gründer in Deutschland befragt wurden. Demnach nutzen drei Viertel der Gründer (76 Prozent) Mund-zu-Mund-Propaganda, um passende Kandidaten zu finden. Ähnlich wichtig sind die Online-Kanäle: Sieben von zehn Start-ups nutzen die eigene Website (73 Prozent), Business-Netzwerke oder Soziale Netzwerke (jeweils 71 Prozent), um auf freie Stellen im Unternehmen aufmerksam zu machen. Etwa die Hälfte (46 Prozent) setzt auf Online-Stellenbörsen.

Arbeitgeberbewertungsportale sind Bewerbern nicht wichtig?

picture_Klappe_halten
Klappe halten bei Arbeitgeberbewertungen?

von Helge Weinberg

In den letzten Tagen gab es in der HR-Bloggerszene eine muntere Diskussion, welche Rolle Arbeitgeberbewertungsportale, Rankings und Arbeitgebersiegel für die Bewerber spielen. „Überbewertet“, so einige Meinungen, „nicht von Bedeutung für Bewerber“. Wichtiger sei die Karrierewebseite. Natürlich sind Arbeitgeberbewertungsportale im Vergleich zur Karrierewebseite eine weniger wichtige Informationsquelle für Bewerber. Aber vergleichen wir hier nicht Äpfel mit Birnen? Ich glaube, das ist der Fall.

Sechs von zehn Gründern klagen über Bürokratie-Hürden

  • Niklas Veltkamp
    Niklas Veltkamp

    Suche nach Investoren und Personal waren für jedes zweite Start-up schwierig

  • Trotzdem würde fast jeder Gründer erneut ein Start-up gründen

Eine Mehrheit der Gründer von Start-ups empfindet bürokratische Hürden bei der Unternehmensgründung, die Finanzierung sowie die Suche nach Personal als sehr schwierig oder schwierig. Trotzdem würde fast jeder den Schritt in die Selbstständigkeit noch einmal wagen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 200 Start-up-Gründern.

Blogparade #HRLab: Müssen Personaler zu Experimentier-Agents für „arbeiten 4.0“ werden? Und wenn ja, wie?

Stefanie Hornung
Stefanie Hornung

Von Stefanie Hornung

„arbeiten 4.0“, das diesjährige Motto der Messe Zukunft Personal, ist ein vielschichtiger gesellschaftlicher Trend: Mit der Digitalisierung der Arbeitswelt ändern sich der Arbeitsmarkt, die Dynamik der Wirtschaft und nicht zuletzt das Mindset der Beschäftigten. Müssen wir Arbeit völlig neu denken und bereit sein, einiges auszuprobieren? Wie können Unternehmen mehr Experimentiergeist entwickeln? Wie werden Personaler und Recruiter dabei zu „Experimentier-Agents“? Sind sie bereit dazu? Und welche Projekte sind dafür geeignet?
Wir rufen hiermit auf zur Blogparade #HRLab.

Jung, selbstbestimmt und unverschämt produktiv: Wie Start-ups Nachwuchstalente für sich gewinnen

Freya Oehle, Gründerin ("Du siehst gar nicht mal so Schweiße aus")
Freya Oehle, Gründerin („Du siehst gar nicht mal so Schweiße aus“)

Keynote Freya Oehle

  • Keynote-Vortrag von spottster-Gründer Freya Oehle am Donnerstag, 17. September 2015, 10 Uhr
  • Die Gründerin führt aus, was Unternehmen in puncto Talentsuche von Start-ups lernen und wie sich Neugründungen und Traditionsbetriebe ergänzen können

Luxuriöses Büro, hohes Gehalt, steiler Karriereweg – in Start-ups eher Fehlanzeige. Dennoch schnappen einige Neugründungen traditionsreicheren Betrieben die Nachwuchskräfte weg, wie etwa die vidiventi GmbH mit der Shoppingwebsite spottster.com. Freya Oehle, die als erfolgreiche Gründerin zu einer gefragten Beraterin für die Talentsuche avanciert ist, erläutert in ihrem Keynote-Vortrag auf der Messe Zukunft Personal, was junge Talente wollen und wie etablierte Unternehmen von einer Zusammenarbeit mit Start-ups profitieren.

Start-ups geben Ämtern und Behörden schlechte Noten

  • Ulrich Dietz
    Ulrich Dietz

    Gründer sind unzufrieden mit der Verwaltung vor Ort

  • Gute Noten für Infrastruktur und Lebensqualität
  • Münchener Start-ups klagen über hohe Kosten und magere Öffnungszeiten

Start-ups sind mit den Standortbedingungen in Deutschland überwiegend zufrieden, geben der öffentlichen Verwaltung aber meist schlechte Noten. Nur rund jeder dritte Gründer (37 Prozent) äußert sich zufrieden oder sehr zufrieden über die Zusammenarbeit mit den Ämtern, 40 Prozent sind eher oder überhaupt nicht zufrieden. Damit werden die Behörden von den Gründern so schlecht bewertet wie kein anderer Standortfaktor.

Start-ups: Persönliche Gründe sind bei der Standortwahl entscheidend

  • Ulrich Dietz
    Ulrich Dietz

    Gründer legen Wert auf Nähe zu Freunden und Lebensqualität

  • Infrastruktur und Personalsituation vor Ort sind ebenfalls wichtig
  • Für Berlin spricht das Gründer-Netzwerk, für Hamburg die Infrastruktur und für München die Nähe zu Familie und Freunden

Bei der Wahl des Standorts für ihr Start-up lassen sich Gründer vor allem von persönlichen Faktoren wie der Nähe zu Freunden und zur Familie sowie der Lebensqualität vor Ort leiten. Daneben spielen aber auch die Infrastruktur und die Personalsituation eine bedeutende Rolle.

Gelungene Neuausrichtung der CeBIT

  • Dieter Kempf, BITKOM
    Prof. Dr. Dieter Kempf

    Große Mehrheit der Aussteller mit Messeverlauf sehr zufrieden

  • Richtige Schwerpunkte zur rechten Zeit: Big Data, Cloud, Start-ups
  • Wachstumsprognose für 2014 durch Messeverlauf bestätigt

Die Neuausrichtung der weltgrößten Technologie-Messe CeBIT war aus Sicht der ITK-Branche erfolgreich. In einer BITKOM-Umfrage zeigte sich die große Mehrheit der Aussteller mit dem Messeverlauf und der Fokussierung auf Fachbesucher sehr zufrieden. „Der CeBIT-Relaunch unter dem Motto ,Mehr Klasse statt Masse‘ ist rundum gelungen“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf bei der Abschlussveranstaltung der Messe. Die CeBIT 2014 und ihre Fokussierung auf das B2B-Geschäft und Konferenzprogramm seien unter dem Strich ein voller Erfolg gewesen.

Mitgliedschaft für Start-ups: BITKOM bringt junge und etablierte Unternehmen zusammen

Ulrich Dietz
Ulrich Dietz

Berlin. Der Hightech-Verband BITKOM bietet Start-ups der IT- und Internetbranche künftig eine spezielle Form der Mitgliedschaft an. Die Start-up-Mitgliedschaft enthält ein besonderes Leistungspaket für junge Unternehmen und kann für maximal vier Jahre zu besonders günstigen 100 Euro Jahresbeitrag eingerichtet werden. „Wir bringen junge und etablierte, kleine und große Unternehmen zusammen“, kündigte BITKOM-Vizepräsident Ulrich Dietz im Vorfeld der Deutschen Gründer- und Unternehmertage (deGUT) an, die heute in Berlin beginnen.

Vermittlungsausschuss berät über Start-up-Finanzierung

  • Prof. Dr. Dieter Kempf

    Plan der Bundesländer zur Besteuerung von Streubesitzerträgen gefährdet Finanzierung von jungen Unternehmen

  • Gesetzentwurf der Regierung könnte für zusätzliche Investitionen sorgen

Der Hightech-Verband BITKOM fordert die Bundesländer auf, ihre Pläne zur Besteuerung von Erträgen aus Streubesitzbeteiligungen aufzugeben und die Finanzierung von Start-ups in Deutschland nicht zu erschweren. „Es besteht die Gefahr, dass die in Deutschland ohnehin schwach entwickelte Investorenszene aus privat engagierten Business Angels und anderen Wagniskapitalgebern im Keim erstickt wird“, warnte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf vor der morgigen Sitzung des Vermittlungsausschusses von Bundestag und Bundesrat. „Der Bund darf an dieser Stelle nicht nachgeben. Start-ups sind dringend auf externe Kapitalgeber angewiesen. Viel zu oft müssen die Gründer heute Gründungs- und Wachstumsphase mit ihrem Sparbuch und aus ihrem Familien- und Freundeskreis finanzieren.“

Neue Plattform für Start-ups und etablierte Unternehmen

  • Prof. Dr. Dieter Kempf

    BITKOM-Initiative „get started“

  • Zahl der neu gegründeten Softwareunternehmen steigt innerhalb von fünf Jahren um mehr als 50 Prozent
  • Netzwerk bringt Gründer, Kapitalgeber und etablierte Unternehmen zusammen

Der Hightech-Verband BITKOM hat eine Initiative für Start-ups aus dem Bereich IT- und Internet ins Leben gerufen. Unter dem Motto „Get Started“ erhalten Start-ups und junge Unternehmen sowie gründungsinteressierte Entwickler Starthilfe.