Steria Mummert

Telekommunikation: Servicequalität leidet unter Netzausbau

Reinhold Weber
Reinhold Weber

Hamburg – Deutschlands Telekommunikationsunternehmen planen in den nächsten Jahren Ausgaben in Milliardenhöhe für den Netzausbau, um die wachsenden Datenmengen zu bewältigen. Gleichzeitig stagnieren die Umsätze der Branche. Gelder, die in den Netzausbau fließen, fehlen an anderer Stelle. Darunter leidet auch der Kundenservice. Das selbst gesteckte Ziel, ihre Kundenbindung zu stärken, können die Anbieter so nicht erreichen.

Studie: Unternehmen schöpfen Outsourcingpotenzial nicht aus

Hamburg – Das Interesse deutscher Unternehmen an Outsourcing ist ungebrochen. Die große Mehrheit hält Auslagerungsmaßnahmen für besonders wichtig. Doch die wenigsten Firmen haben bereits alle Outsourcingpläne umgesetzt – 55 Prozent der Entscheider halten das Potenzial im eigenen Unternehmen für noch nicht ausgeschöpft. Das sind Ergebnisse der Studie „Erfolgsmodelle Outsourcing 2013“ von Steria Mummert Consulting.

 

„Mitarbeiterorientierung beginnt beim Recruiting“ – REWE Group als bester Recruiter Deutschlands ausgezeichnet

Prof. Dr. Christoph Beck

Am 13. Mai 2013 wurden im Literaturhaus Frankfurt die besten Recruiter Deutschlands ausgezeichnet. Studieninitiator Markus Gruber und Professor Christoph Beck kürten im Rahmen der feierlichen Preisverleihung die „Career’s Best Recruiters“. Die Studie zeigt signifikante Verbesserung im deutschen Recruiting.

Frankfurt am Main. Mit knapp 84 Prozent der zu erreichenden Punkte konnte in diesem Jahr die REWE Group den Gesamtsieg als bester Recruiter Deutschlands für sich entscheiden. Die Plätze zwei und drei der Studie „Career’s Best Recruiters“ gingen an die Krones AG und Philips. Bestätigt in seiner Recruiting-Arbeit äußert sich Herr Berndfried Dornseifer, Leiter Personal und Personalentwicklung bei der REWE Group: „Jede Bewerbung, vom Auszubildenden bis zum hochqualifizierten Experten, betrachten wir als Chance für das Unternehmen. Mitarbeiterorientierung beginnt für uns nicht erst am ersten Arbeitstag, sondern bereits im Recruiting-Prozess.“ „Die REWE Group konnte hervorragende Ergebnisse in nahezu allen Teilbereichen der Studie vorweisen, punktet aber vor allem mit ihrem professionellen und wertschätzenden Umgang mit Bewerbern“, unterstreicht Studienleiter Helmuth Stöber das hervorragende Abschneiden des Handelsunternehmens.

Social Media: Banken bauen Berührungsängste ab

Hamburg – Die Skepsis der Kreditinstitute gegenüber Social Media nimmt in Deutschland und Österreich ab. So sahen im Jahr 2011 noch fast drei Viertel von ihnen die Datenschutzprobleme bei Web-2.0-Anwendungen als riskant für die eigene Bank an. Heute sind es nur noch 60 Prozent. Dies zeigt die Studie „Branchenkompass 2012 Kreditinstitute“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.

Banken: Social Media-Erfolg stellt sich nur im Zusammenspiel mit anderen Kanälen ein

Klaus Schilling

Hamburg. Für Banken sind Social Media weniger ein direkter Vertriebsweg, sondern eher ein vertriebsvorbereitender Kanal. Die Hälfte der Kreditinstitute in Deutschland nutzt Social-Media-Plattformen zwar mit dem klaren Ziel, auch zu verkaufen und nicht nur zu kommunizieren. Die Institute sind sich allerdings bewusst, dass der Ort, an dem aus Fans Kunden werden, nur selten Facebook und Co. sein wird. Sie versprechen sich vor allem Geschäft durch Weiterempfehlungen. Das sind Ergebnisse der Studie „Channel Management“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.

Europa Studie: Open Data ist entscheidender Faktor für Innovationen und Wachstum

François Enaud

Hamburg. Open Data in der öffentlichen Verwaltung ist ein Schlüsselfaktor, um Innovationen und Wachstum in der Europäischen Union (EU) voranzutreiben. Der monetäre Nutzen frei zugänglicher Behörden-Informationen für die Gesamtwirtschaft aller 27 EU-Staaten liegt bei rund 200 Milliarden Euro. Zum Vergleich Das entspricht 1,7 Prozent des EU-Bruttoinlandsprodukts von 2008. Jeder dritte Verwaltungsentscheider in Europa hält zudem die Abschaffung von Barrieren zwischen Ministerien und Behörden für unabdingbar, um die Leistungsfähigkeit der Exekutive zu steigern. Das ergibt die europaweite qualitative Untersuchung „Beyond Efficiency: Public Administration Transformation“ der Steria Gruppe, für die hochrangige Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung befragt wurden.

Mummert-Studie: Verwaltungen zielen auf mehr Transparenz

Axel Drengwitz

Hamburg. Deutschlands Ämter wollen sich durch Maßnahmen im Umfeld von Open Data oder Open Government den Bürgern mehr öffnen. 53 Prozent der Verwaltungsentscheider halten diese größere Verwaltungstransparenz für sinnvoll. So können verstärkt ausgewählte Datenbestände über das Internet bereitgestellt und die Bürger stärker auf neuen Wegen in Entscheidungen eingebunden werden. Die größte Zustimmung findet der frei verfügbare Datenzugang in den Kommunen, die geringste in Bundesbehörden. Regional ist Nordrhein-Westfalen ein Vorreiter. Das sind die Ergebnisse der Studie „Branchenkompass 2012 Public Services von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.

Studie: Corporate Governance für Banken mit neuen Herausforderungen

Hamburg. 79 Prozent der Kreditinstitute bewerten die Einhaltung gesetzlicher und selbstverpflichtender Vorschriften (Corporate Governance) als bedeutende Managementdisziplin für das eigene Institut. Als wichtigste Gründe werden neben dem Schutz eigener Mitarbeiter (87 Prozent), die Risikominimierung (83 Prozent) und der Reputationsschutz (83 Prozent) genannt. In der praktischen Umsetzung zeigt sich jedoch noch Verbesserungspotenzial. So wird die Compliance-Lagebewertung künftig noch fundierter sein müssen als heute üblich. Das ist das Ergebnis des Managementkompass Corporate Governance von Steria Mummert Consulting.

 

Arbeitsmarkt Versicherungen: Kundenwertmodelle gehören auf den Prüfstand

Hamburg. 57 Prozent der Schadenversicherer planen in den kommenden drei Jahren Investitionen in Kundenwertmodelle. Sie haben erkannt, dass sie das Potenzial ihrer Kunden bei weitem nicht ausschöpfen. Die bestehenden Modelle haben sich in Marketing, Vertrieb und Service noch nicht durchsetzen können und stoßen dort bisher kaum auf Akzeptanz. Dies ist das Ergebnis des aktuellen „Branchenkompass 2011 Versicherungen“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.

Studie: Schadenversicherer planen Social-Media-Offensive

Hamburg. Deutschlands Versicherungen lassen das Potenzial von Social Media bisher ungenutzt. So ignorieren sie beispielsweise Beiträge in Q&A- und Bewertungsportalen – nur 1,2 Prozent der Kommentare dort werden von ihnen beantwortet. Dennoch haben sie die Chancen, die das Social Web für Kundenbindung und Vertrieb bietet, inzwischen erkannt: 57 Prozent der Schadenversicherer wollen bis 2014 die Kommunikation über soziale Netzwerke ausbauen. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle „Branchenkompass 2011 Versicherungen“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.