Studienanfänger

Deutschland muss mehr ausländische Lehrkräfte gewinnen

Axel Plünnecke

Rund 25 Prozent der Lehrkräfte an deutschen Schulen müssen in den kommenden Jahren ersetzt werden. Doch der Nachwuchs fehlt.
Bundesweit gibt es mittlerweile einen so großen Engpass an Lehrkräften, dass viele Bundesländer bereits Seiteneinsteiger beschäftigen müssen. Und das Problem wird in den kommenden Jahren immer größer: So zeigt der aktuelle Bericht des Statistischen Bundesamt zum Schuljahr 2018/2019, dass rund 25 Prozent der Lehrkräfte in Deutschland mindestens 55 Jahre alt sind und damit in den kommenden zehn Jahren ersetzt werden müssen. In einigen ostdeutschen Bundesländern liegt dieser Anteil sogar bei über 40 Prozent.

Zum Semesterstart: Studium-Ratgeber.de zeigt sich im neuen Look

Pünktlich vor dem Semesterbeginn wurde der kostenlose www.studium-ratgeber.de komplett überarbeitet. Der Ratgeber erleichtert als Informationsportal die Orientierung und Vorbereitung auf den Semesterstart für angehende Studierende wie für fortgeschrittene. Geboten werden zahlreiche Informationen rund um Studium, Finanzen, Wohnungssuche und Karriere. Der Guide fürs Studium ist ein Projekt der INITIATIVE auslandszeit und versteht sich als Wegweiser. Er richtet sich auch an diejenigen, die noch nicht wissen, ob oder was sie studieren möchten.

Studienanfängerzahlen in der Informatik rückläufig: GI fordert größere Anstrengungen

Prof. Dr.-Ing.habil. Peter Liggesmeyer

Laut dem Statistischen Bundesamt ist die Zahl der Studienanfänger im Studienbereich Informatik gegenüber dem Vorjahr gesunken: Gesellschaft für Informatik e.V. fordert mehr Anstrengungen zur Steigerung der Studierendenzahlen

Das Statistische Bundesamt hat die aktuellen Studienanfängerzahlen veröffentlicht: Insgesamt sind zum Wintersemester 2017/18 an deutschen Hochschulen 2.847.800 Studentinnen und Studenten eingeschrieben. Einer leicht gestiegenen Anzahl von 1,5 Prozent an eingeschriebenen Studierenden an deutschen Hochschulen, steht ein leichter Rückgang bei den Studienanfängern von 0,1 Prozent gegenüber. Deutlicher fällt dagegen der Rückgang im Studienbereich Informatik aus: 37.400 Personen nahmen demnach in diesem Jahr ein Studium in der Informatik auf. Das sind 4,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Angesichts dieser Entwicklung fordert die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) mehr Anstrengungen zur Förderung der informatischen Bildung, von der Schule, über die berufliche Bildung bis zum Hochschulstudium.