Suchmaschinen

Google schlägt Active Sourcer bei der Suche nach Kandidaten

Barbara Braehmer
Barbara Braehmer, Intercessio

Von Barbara Braehmer, Geschäftsführerin, intercessio

3:0 für Google im Wettbewerb Active Sourcer versus Suchmaschinen

Leider gibt es für Active Sourcer keine guten Nachrichten: Google hat seinen Semantischen Algorithmus weiterentwickelt. Dabei wurde dieser so wesentlich verändert, dass die Mehrheit der bisherigen Suchbegriffs-Kombinationen (genannt -Strings oder -Ketten) nicht mehr in Google wirksam sind. Selbst mit Kenntnissen der Booleschen Befehle, fundiertem Knowhow in der Semantischen Suche sowie dem Einsatz der richtigen Keywords, ist für die meisten Suchen der bisherige klassische Weg zu Talenten via Google verstellt.

Bewegung bei Internet-Suchmaschinen

Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer
Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer

Berlin.  Der Suchmaschinen-Markt im Internet gerät in Bewegung. Für die nächsten Tage hat Microsoft den Start einer neuen Suchmaschine angekündigt. In der Internet-Community wird derzeit außerdem viel über die Suchmaschine „Wolfram Alpha“ diskutiert. Marktführer ist weiterhin Google: Von April 2008 bis März 2009 beantwortete Google vier von fünf Suchanfragen in Deutschland (80 Prozent). Den zweiten Platz belegt eBay mit 5,8 Prozent, den dritten Platz die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck mit 3,1 Prozent. Der weltweite Marktanteil von Google liegt im gleichen Zeitraum bei 62 Prozent. Es folgen Yahoo mit 10,1 Prozent und die chinesische Suchmaschine Baidu mit 8,2 Prozent. Diese aktuellen Zahlen hat das Marktforschungsunternehmen Comscore für den Hightech-Verband BITKOM ermittelt. „Im Internet herrscht ein extrem hoher Wettbewerbsdruck. Die Konkurrenz ist immer nur einen Klick entfernt“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. „Das gilt insbesondere für Suchmaschinen, die zu den meistgenutzten Angeboten im Internet zählen.“