Google schlägt Active Sourcer bei der Suche nach Kandidaten

Barbara Braehmer
Barbara Braehmer, Intercessio

Von Barbara Braehmer, Geschäftsführerin, intercessio

3:0 für Google im Wettbewerb Active Sourcer versus Suchmaschinen

Leider gibt es für Active Sourcer keine guten Nachrichten: Google hat seinen Semantischen Algorithmus weiterentwickelt. Dabei wurde dieser so wesentlich verändert, dass die Mehrheit der bisherigen Suchbegriffs-Kombinationen (genannt -Strings oder -Ketten) nicht mehr in Google wirksam sind. Selbst mit Kenntnissen der Booleschen Befehle, fundiertem Knowhow in der Semantischen Suche sowie dem Einsatz der richtigen Keywords, ist für die meisten Suchen der bisherige klassische Weg zu Talenten via Google verstellt.

 

3:0 für Google im Wettbewerb Active Sourcer versus Suchmaschinen

Was genau ist passiert?

Eine Algorithmus-Änderung von Google kann niemand – außer Googles Entwickler selbst – präzisieren. Die Struktur von Suchmaschinen-Programmen, also Algorithmen gehören zu den größten aktuellen Geheimnissen. Auch welche Variablen und oder Kombinationen von Parametern die Ergebnisliste beeinflussen, ist nicht wirklich bekannt, sondern wird nur geschätzt.  Findet aber eine Anpassung oder sogar Upgrade statt, zeigt sich dieses durch ‚andere‘, völlig unerwartete, neue Ergebnisse bei Routine-Suchen.

Woran erkennt man Algorithmen-Änderungen?

Entwickler von Algorithmen arbeiten meist ununterbrochen an ihrem System. Sie haben Test-Abteilungen, die konstant geplante Veränderungen überprüfen, bevor der neue Algorithmus eingespielt und dauerhaft ‚online‘ geht. Eine Änderung als externer ‚User‘ zu erkennen, ist nicht ganz leicht und erfordert einiges Können. Denn semantische Suchmaschinen sind lernende Systeme, in denen jede Suchanfrage das ganze Gefüge beeinflusst, oft sogar verändert. So fallen kleine Änderungen nicht (sofort) auf. Da nur die großen Entwicklungssprünge durch Google öffentlich verkündet werden, sind Experten (Master- Sourcer sowie Suchmaschinen-Optimierungs-Experten) immer auf der Hut und haben ihre eigenen Testsysteme entwickelt.

Ein Albtraum der Active Sourcer wurde Realität

Bisher war es so: Hat der extrem softe XING-Algorithmus der ‚Erweiterten Suche‘ oder des ‚Talentmanagers‘ (sie sind identisch) mal wieder nicht ausreichend passende Kandidaten gefunden, wichen Profi- Sourcer einfach auf das Booleschen Feldkommando site: aus (genannt X-Ray-Search). Dieser Befehl kombiniert mit den richtigen Suchketten versetzt Sourcer in die Lage, Websites von außen zu durchsuchen. Man kann jeder Sourcer mit dem besseren Algorithmus von Google XINGs öffentliche Profile ‚röntgen‘.

Dieses ‚Kandidaten-Googlen‘ ist nun durch 3 wesentliche Änderungen massiv eingeschränkt worden:

Lesen Sie hier den ganzen Bericht: http://intercessio.de/30-fuer-google-im-wettbewerb-active-sourcer-versus-suchmaschinen/

 

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