Termindruck

Aktueller Blue-Collar-Kompass: Vor allem junge Nichtakademiker wünschen sich mehr gesundheitliche Zusatzleistungen

Gesunde Einstellung zum Job

Arbeitgeber, die die Gesundheit ihrer Mitarbeiter fördern, wirken attraktiver auf Kandidaten als andere. Das ist ein Ergebnis des aktuellen Blue-Collar-Kompass von mobileJob, für den der Recruiting-Spezialist 1.000 nichtakademische Arbeitnehmer befragte. Demnach kommen gerade einmal 31% der Befragten in den Genuss gesundheitlicher Zusatzleistungen in ihrem Unternehmen. Die Bedürfnis der Mitarbeiter ist indes deutlich höher. Denn 59% der Nichtakademiker würden sich vornehmlich bei gesundheitsbewussten Unternehmen bewerben. Besonders hoch im Kurs steht betriebliche Gesundheitsvorsorge bei jungen Menschen. Fast zwei Drittel (65%) der 18 bis 29-Jährigen wünschen sich derartige Zusatzleistungen von ihrem Arbeitgeber. Notwendig wären Lösungen in diesem Kontext allemal. Denn 35% der Nichtakademiker fühlen sich immer oder zumindest häufig im Job gestresst, weitere 55% verspüren immerhin manchmal Stress auf ihrer Arbeit.

mobilejob, Crosswater Job Guide
Steffen Manes

Umfrageergebnisse „Wie gestresst sind deutsche Ingenieure?“

Projekterfolg vs. Gesundheit – Folgen von übermäßigem Druck für Viele spürbar

Permanenten Leistungs- und Termindruck beklagen viele Ingenieure und fühlen sich gestresst. GULP hat hinterfragt, was genau dahintersteckt. Als Hauptgründe für eine belastende Arbeitssituation werden mit jeweils 45 Prozent Führungsebene und die Rahmenbedingungen genannt (Mehrfachnennungen waren möglich). Viele Überstunden, die sich gesundheitlich und sozial bemerkbar machen führen wohl auch dazu, dass mehr als zwei Drittel der 225 Befragten der Abschied vom aktuellen Arbeitgeber nicht allzu schwerfallen würde – zumindest sehen sie sich regelmäßig auf Jobportalen um.

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