Ursula von der Leyen

Messe-Kongress women&work 2013 auch in Zürich und Wien

Ursula von der Leyen
Ursula von der Leyen

Bonn. Die women&work, Deutschlands größter Messe-Kongress für Frauen, prämiert mit dem Innovationspreis „Land der Ideen 2012“ fand unter der Schirmherrschaft von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen am 5. Mai zum zweiten Mal im Plenargebäude in Bonn statt. Tausende top qualifizierte Frauen und auch einige Männer reisten aus ganz Deutschland und dem anliegenden Ausland an, führten Gespräche an den Messeständen der 85  Unternehmen und 40 Berater auf der Karrieremeile und informierten sich in Vorträgen und Workshops über Karriereperspektiven und Qualifizierungsmöglichkeiten. Ab dem kommenden Jahr wird der Messe-Kongress neben Bonn auch in Zürich und Wien ausgetragen.*

Pimp your pay: Elite-Diskussion um Frauenführungsquote oder mehr soziale Gerechtigkeit durch Equal Pay?

Welche Prioritäten gelten in der Frauen-Politik? Kristina Schröder, Ursula von der Leyern, Angela Merkel

[To pimp, slang: Aufmotzen, aufdonnern]

Bei der Diskussion über Frauenquoten für Führungspositionen oder soziale Gerechtigkeit durch gleichen Lohn für gleiche Arbeit kann man sich schon einmal nach dem Jahreskalender der Welttage richten. Im März 2012 war es wieder einmal so weit. Das Thema Frauenführungsquote stand auf der Agenda – rasch gefolgt vom Equal Pay Day. In beiden Fällen geht es um mehr soziale Gerechtigkeit, einmal im Zusammenhang mit einer Elite-Diskussion über einen höheren Frauenanteil in Führungspositionen und Aufsichtsräten, ein anderes Mal um die Gleichberechtigung bei der Bezahlung von Frauen und Männern, die die gleiche Arbeit leisten, also um den Gender Pay Gap.

Zickenkrieg um die Frauenquote

von Gerhard Kenk

Die Diskussion um die Frauenquote für Führungskräfte nimmt bisweilen skurile Formen an, doch Politik und Unternehmen haben noch wichtigere Hausaufgaben zu lösen. Wann kommt die Männerquote für die KITA-Beschäftigten?

Kaum hatte Lisa Katharina Hug ihren Vortrag beim Recruiting Convent in Schloss Bensberg zum Thema Gender-Recruiting beendet und lächelte freundlich und erwartungsvoll in die grosse Runde der Teilnehmer, um Fragen zu beantworten, ging das direkte und persönliche Abwatschen vor versammeltem Publikum los.

Eine Teilnehmerin des Recruiting Convents nahm in ihrem ersten Statement kein Blatt vor den Mund – ein Total-Verriss zeichnete sich ab: „Ich fand Ihren Vortrag inhaltlich und sachlich überhaupt nicht angemessen“ und „Aufgrund Ihrer bisherigen kurzen Lebenserfahrung muss ich Ihnen jede Kompetenz zu diesem Thema absprechen.“

Spitzentreffen der DAX-Vorstände mit BundesministerInnen zur Frauenquote

Kristina Schröder

Wiesbaden, 28. März 2011 – Auf Einladung von Familienministerin Kristina Schröder wird es am 30. März 2011 zum Thema „Mehr Frauen in Führungspositionen der Wirtschaft“ ein  Spitzentreffen der verantwortlichen Bundesministerinnen und -minister in Berlin mit den Vorständen der 30 DAX-Unternehmen geben. Unter deren Vorstandsvorsitzenden ist keine einzige Frau. Auf Seiten der Politik hingegen sind mit den Bundesministerinnen Schröder, von der Leyen und Leutheusser-Schnarrenberger neben Rainer Brüderle mehr Frauen als  Männer bei dem Gespräch vertreten!

In Franken nichts Neues: Bundesagentur für Arbeit weiter mit paritätisch besetztem Verwaltungsrat

Ursula von der Leyen
Ursula von der Leyen

Nürnberg. Der neue Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat sich am Freitag in Nürnberg konstituiert. Berufen wurden die neuen Mitglieder durch die Bundesarbeitsministerin Dr. Ursula von der Leyen.

Zum Vorsitzenden wählte der neue Verwaltungsrat Herrn Peter Clever, Mitglied der Hauptgeschäftsführung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und zur stellvertretenden Vorsitzenden Annelie Buntenbach, Mitglied im Geschäftsführenden Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes.

BA: Tag der Entscheidung

Ursula von der Leyen
Ursula von der Leyen

Bundesregierung und Bundestag haben gestern wichtige Weichen für eine erfolgreiche Arbeitsmarktpolitik im Jahr 2010 und darüber hinaus gestellt. Sowohl die Freigabe von gesperrten Haushaltsmitteln in Höhe von 900 Millionen Euro durch den Haushaltsausschuss des Bundestages, als auch mehrere Kabinettsbeschlüsse  – unter anderem zur Zukunft der Jobcenter –  machen jetzt eine solide Planung möglich.

„Ich bin erleichtert, dass die Betreuung der Menschen in der Grundsicherung durch die Änderung des Grundgesetzes geklärt ist. Das sorgt für Sicherheit bei den Betroffenen und bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“, sagte BA-Vorstandsmitglied Heinrich Alt. Beinahe ebenso wichtig sei die Entsperrung von 900 Millionen Euro in der Grundsiche-rung gewesen: „Damit können wir die Hilfe in dem Umfang anbieten, wie wir es für dieses Jahr geplant haben. Wir sehen darin einen Vertrauensbeweis der Politik in unsere Arbeit und in die Grundsicherungsstellen. Wir werden dieses Geld sinnvoll und wirksam einsetzen.“