Vergütungsstudie

Kienbaum-Studie zur Vergütung von Führungs- und Fachkräften in Krankenhäusern: Gehälter in Krankenhäusern stagnieren

Christian Näser, Kienbaum
Christian Näser, Kienbaum

Gummersbach.  Die Gehälter in deutschen Krankenhäusern stagnieren: Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Saläre sowohl der nichtärztlichen Führungskräfte als auch der Ärzte kaum verändert. Oberärzte und Fachärzte erhalten genau wie im Vorjahr Jahresgesamtbezüge in Höhe von 113.000 Euro beziehungsweise 82.000 Euro. Dies sind Ergebnisse der Vergütungsstudie „Führungs- und Fachkräfte in Krankenhäusern“ der Managementberatung Kienbaum, an der 221 Krankenhäuser mit Positionsdaten zu 2.234 Mitarbeitern teilgenommen haben.

Kienbaum-Vergütungsstudie „Leitende Angestellte 2009“ : Nullrunde für leitende Angestellte erwartet

Christian Näser, Kienbaum
Christian Näser, Kienbaum

Gummersbach.  Während die Grundgehälter von Führungskräften von 2008 auf 2009 noch um 3,2 Prozent gestiegen sind, wird für das laufende Jahr eine Nullrunde prognostiziert. Im Durchschnitt erhalten Führungskräfte der ersten Ebene unterhalb der Geschäftsführung 132.000 Euro und Führungskräfte der zweiten Ebene 99.000 Euro. Während die Grundgehälter nur leicht steigen oder sogar fallen, nehmen die variablen Vergütungsanteile eine immer wichtigere Position in der Gesamtvergütung ein. „Die Zusatzvergütung von der Leistung abhängig zu machen, bietet Vorteile für beide Seiten: Einerseits ist es dem Unternehmen möglich, nach Ertragslage und individuellem Einsatz zu vergüten, andererseits können Führungskräfte durch außerordentliches Engagement ihr Gehalt deutlich erhöhen“, sagt Kienbaum-Vergütungsexperte Christian Näser. Zu diesem Ergebnis kommt die Vergütungsstudie „Leitende Angestellte 2009“ der Managementberatung Kienbaum. Dazu wurden 540 Unternehmen befragt und die Vergütungsdaten von 5.422 Führungskräften der ersten und zweiten Ebene erfasst.

Kienbaum-Studie „Vergütung von Führungskräften in Westeuropa“: Deutsche Manager weiterhin im oberen Feld des Gehaltsrankings

Dr. Alexander von Preen, Kienbaum
Dr. Alexander von Preen, Kienbaum

Gummersbach,  März 2009. Als Reaktion auf die globale Finanzkrise fielen die Gehaltserhöhungen von 2008 auf 2009 in vielen Ländern geringer aus als in den Vorjahren. So verzeichneten Geschäftsführer in Großbritannien Gehaltszuwächse von 2,9 Prozent (Vorjahr: 5,1 Prozent), in der Schweiz erhöhten sich die Grundgehälter im Top-Management um 4,3 Prozent und in Deutschland um vier Prozent (Vorjahreswerte: 4,5 Prozent beziehungsweise 4,9 Prozent). Es ist jedoch nicht in allen Ländern und Branchen mit einer Reduzierung der Gehaltsbudgets zu rechnen. „Die getrübte Konjunkturentwicklung, insbesondere hervorgerufen durch die Finanzmarktkrise, führt nicht zwingend zu einer Stagnation der Gehaltsentwicklung. Ein Trend zur grundsätzlich restriktiven Verteilung der Budgets kann jedoch festgestellt werden“, sagt Alexander v. Preen, Geschäftsführer der Kienbaum Management Consultants.

Aufsichtsräte: Mehr Verantwortung, zu wenig Gehalt

Dr. Alexander von Preen, Kienbaum
Dr. Alexander von Preen, Kienbaum

Gummersbach, 4. März 2009 Die Bezüge der Aufsichtsräte in Deutschland stagnieren, während sie in den Vorjahren noch moderat gewachsen sind. Im Durchschnitt erhielt ein Aufsichtsratsmitglied im Geschäftsjahr 2007 19.100 Euro. Allerdings wird die Arbeit von gut einem Viertel der Kontrolleure mit weniger als 5.000 Euro brutto vergütet, rund die Hälfte erhält nicht mehr als 10.000 Euro jährlich. Mehr als 40.000 Euro zahlen hingegen nur elf Prozent der Unternehmen ihren Aufsichtsratsmitgliedern. Das ergab die soeben veröffentlichte Aufsichtsratsstudie 2007/2008 der Managementberatung Kienbaum auf Basis von knapp 1.700 Unternehmen.