Villeroy & Boch

Personalfluktuation und Vertragsverlängerungen auf Vorstandsebene

Autor: Bernd Gey, PERSONALintern 

Dr. Christian Hartel

Wacker Chemie: Dr. Christian Hartel
Dr. Christian Hartel
(46), bleibt für weitere fünf Jahre Vorstandsmitglied der Wacker Chemie AG (München). Der Aufsichtsrat hat seinen gegenwärtig zum 31.10.2018 endenden Vertrag bis 2023 verlängert. Hartel ist seit November 2015 Vorstandsmitglied bei dem global operierender Chemiekonzern mit ca. 13.450 Mitarbeitenden und trägt die Ressortverantwortung für WACKER POLYMERS, Personal und Soziales (Arbeitsdirektor), Zentrale Ingenieurtechnik und die Regionen Indien, Asien/Pazifik. Er begann seine Berufslaufbahn im Jahr 2000 bei der Managementberatung Bain & Company und wechselte 2003 in die Konzernentwicklung von WACKER. Nach verschiedenen Managementaufgaben in den Geschäftsbereichen WACKER BIOSOLUTIONS und WACKER SILICONES übernahm er im Jahr 2010 die Führung der Zentralabteilung Rohstoffeinkauf. 2012 wurde ihm die Leitung des Geschäftsbereichs WACKER SILICONES übertragen.

 

PERSONALintern-Wechsel: Garnadt ist Überflieger, Biro wird Dirt Devil

Stühle rücken bei Lufthansa

Karl Ulrich Garnadt
Karl Ulrich Garnadt (Foto: Jürgen Mai)

Karl Ulrich Garnadt (57) wurde in der Sitzung vom 12.3.2014 in den Vorstand der Deutschen Lufthansa AG (Frankfurt/M.) berufen. Er tritt sein Amt zum 1. Mai 2014 an und wird das Ressort „Lufthansa Passage“ übernehmen. Er folgt damit auf Carsten Spohr (47), der zum 1. Mai den Vorstandsvorsitz des Konzerns übernimmt. Garnadt ist seit 1979 im Lufthansa-Konzern tätig, darunter viele Jahre in verschiedenen leitenden Management-Funktionen bei der Lufthansa Passage und bei der Lufthansa Cargo. Seit Januar 2011 ist er Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Cargo AG.

Hasta la vista, Boss

Arbeitsdirektor von HOCHTIEF legt Mandat nieder

Dr. Burkhard Lohr

Burkhard Lohr, Finanzchef und Arbeitsdirektor der Hochtief AG, hat sein Vorstandsmandat mit Wirkung zum 18. Oktober niedergelegt.

Der Abgang von Lohr steht in direktem Zusammenhang mit der Machtübernahme bei HOCHTIEF durch den spanischen Mitwettbewerber ACS. Vorausgegangen war ein monatelanger Übernahmekampf – dem sich HOCHTIEF am Ende erfolglos widersetzte. Und am Ende gibt es den „goldenen Handschlag“ für Lohr:  er macht von seinem Sonderkündigungsrecht im Zusammenhang mit dem Überschreiten der 30-Prozent-Anteilsschwelle von ACS an Hochtief Gebrauch.  Der scheidende Finanzchef kann mit einer hohen Abfindung rechnen.