Work-Life-Balance

Die 20 Unternehmen mit der besten Work-Life-Balance in Deutschland

● Beste Work-Life-Balance gibt’s im All: Das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum auf Platz 1
● Autoindustrie und Software-Unternehmen bieten die beste Vereinbarkeit
● Work-Life-Balance alleine reicht nicht für Arbeitszufriedenheit

Immer mehr Berufstätige legen Wert auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Arbeit und Privatleben. Work-Life-Balance kann daher ausschlaggebend bei der Jobsuche und für die Auswahl des Arbeitgebers sein. Glassdoor, eine der weltweit führenden Job- und Recruitingplattformen, hat das zum Anlass genommen, die Mitarbeiterbewertungen aus Deutschland der letzten zwölf Monate zu analysieren. Dabei ist eine Rangliste von 20 Unternehmen entstanden, die in Sachen Work-Life-Balance am stärksten bei ihren Mitarbeitern punkten konnten.

Ist Feiertag ein freier Tag? Für jeden Dritten im Notfall nicht

13 Prozent der Arbeitnehmer müssen sogar immer erreichbar sein

 

Fast jeder dritte österreichische Arbeitnehmer muss auch an Feiertagen beruflich erreichbar sein, zumindest im äußersten Notfall. Das hat eine aktuelle Online-Umfrage von karriere.at mit 660 Beteiligten ergeben.

„Bist du an Feiertagen beruflich erreichbar?“, wollte das Karriereportal rechtzeitig vor Pfingsten von seinen Usern wissen. 53 Prozent erklärten: „Nein. Feiertag heißt freier Tag.“ „Ja, aber nur im äußersten Notfall“, antworteten 30 Prozent. Immerhin 13 Prozent müssen nach eigenem Bekunden ständig erreichbar sein. Vier Prozent schränkten ein: „Nur per Mail oder Messenger, nicht am Telefon.“

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Thomas Olbrich

Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Richtlinie ohne Wirkung

Dr. Oliver Stettes, Leiter des Kompetenzfelds Arbeitsmarkt und Arbeitswelt, IW Köln

Eine neue EU-Richtlinie soll die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern. Allerdings löst sie nicht das Hauptproblem, das viele Familien hierzulande haben: Es fehlen Betreuungsmöglichkeiten für Kinder und pflegebedürftige Angehörige.

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Foto: iStock

OECD-Studie: Alle Menschen sollten vom digitalen Wandel profitieren

Digitale Technologien können unser Leben verbessern, sie können aber auch soziale Ungleichheit verstärken und Chancen für Menschen verbauen, die nicht sicher in der Online-Welt navigieren. Zu diesem Schluss kommt eine neue OECD-Studie, die heute veröffentlicht wurde. Eine Mischung aus technischen, emotionalen und sozialen Fähigkeiten sind Voraussetzung dafür, dass die Menschen ihr digitales und reales Leben ausgewogen miteinander verbinden.

Angel Gurria, Secretary-General, Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD)

Umfrageergebnisse „Wie gestresst sind deutsche Ingenieure?“

Projekterfolg vs. Gesundheit – Folgen von übermäßigem Druck für Viele spürbar

Permanenten Leistungs- und Termindruck beklagen viele Ingenieure und fühlen sich gestresst. GULP hat hinterfragt, was genau dahintersteckt. Als Hauptgründe für eine belastende Arbeitssituation werden mit jeweils 45 Prozent Führungsebene und die Rahmenbedingungen genannt (Mehrfachnennungen waren möglich). Viele Überstunden, die sich gesundheitlich und sozial bemerkbar machen führen wohl auch dazu, dass mehr als zwei Drittel der 225 Befragten der Abschied vom aktuellen Arbeitgeber nicht allzu schwerfallen würde – zumindest sehen sie sich regelmäßig auf Jobportalen um.

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Fachkräftemangel hausgemacht?

„Future Talents Report“ in Berlin vorgestellt – Ergebnis: Arbeitgeber verlieren junge Nachwuchskräfte, die bereits im Unternehmen arbeiteten, weil sie den Kontakt verspielen

Deutsche Arbeitgeber beklagen zwar den Fachkräftemangel, vernachlässigen allerdings die Kontaktpflege zu jungen Talenten, die bereits im Unternehmen ein Praktikum geleistet haben. Das ist ein Ergebnis des aktuellen „Future Talents Report“, den die Unternehmensberatung CLEVIS Consult heute im Rahmen des „Future Talents Forum 2019“ in Berlin vorstellte. Für ihre Studie, in den letzten acht Jahren als CLEVIS Praktikantenspiegel veröffentlicht, wurden 7.664 Talente befragt. Demnach sind 90% der Berufsstarter nach dem ersten Kennenlernen eines Arbeitgebers im Rahmen eines Praktikums an einer Stelle interessiert. Diese Rekrutierungschance verpassen allerdings 49% der Unternehmen, indem sie keinen Kontakt zu ihren ehemaligen Praktikanten halten. In kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) liegt der Anteil gar bei alarmierenden 61%.

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Nach dem Jobwechsel ist vor dem Jobwechsel

Aktueller Blue-Collar-Kompass: Nichtakademiker bleiben auch nach dem ersten Tag bei einem neuen Arbeitgeber offen für Jobangebote


Fast zwei Drittel (63%) der nichtakademischen Arbeitnehmer in Deutschland sind auch dann für einen anderen Job offen, wenn sie gerade einen neuen begonnen haben. Das ist ein Ergebnis des aktuellen „Blue-Collar-Kompass“, für den mobileJob.com quartalsweise mehr als 1.000 Bewerber ohne akademische Ausbildung zu ihrem Arbeitsleben befragt. Demnach sagen 56% der Befragten, dass sie auch nach dem ersten Tag bei einem neuen Arbeitgeber die Augen und Ohren für einen neuen Job offenhalten und gesprächsbereit sind, wenn sie von Unternehmen angesprochen werden. Weitere 7% bleiben sogar aktiv auf Jobsuche und selektieren selbständig den Jobmarkt. Nur 37% beenden ihre Jobsuche, wenn sie bei einem neuen Unternehmen starten.

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Umfrage unter jungen Fach- und Führungskräften: Mehr Frauen als Männer streben ins mittlere und Top-Management

Hochqualifizierte Frauen und Männer gleichen sich in ihren Karrierezielen trotz noch bestehender Unterschiede immer mehr an. Das ist ein Ergebnis der jüngsten Aktualisierung der Studienreihe „Familienunternehmen als Arbeitgeber“, die im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen von der TU München erstellt wurde.

Stefan Heidbreder

Mittlerweile setzen sich mehr Frauen (49 Prozent) eine Position als Führungskraft im mittleren und Top-Management eines Unternehmens zum Ziel als Männer (42 Prozent). Während die Anzahl der Frauen abnimmt, die eine Position als Projektleiterin oder Abteilungsleiterin anstreben (18 Prozent), ist der entsprechende Anteil der Männer in den vergangenen Jahren von acht auf 14 Prozent angestiegen. Weiterhin setzen sich aber deutlich mehr Männer einen Vorstandsposten als Karriereziel als Frauen (sieben bzw. zwei Prozent).

Generation Z als Herausforderung für Arbeitgeber

Die Generation Z will kein Homeoffice. Worauf die Fachkräfte von morgen tatsächlich Wert legen. Ratschläge für Arbeitgeber und Personalchefs.

 

Die Bezeichnung „Generation Z“ steht für die jungen Menschen, die aktuell von der Schulbank zum Arbeitsplatz wechseln. Für die Unternehmen ist diese Generation sehr wichtig. Entsprechend werden die Schulabgänger und Studenten fleißig umworben. Wie sich zeigt, prallen dabei zwei Welten aufeinander. Die Experten von morgen bringen nämlich ganz eigene Vorstellungen und Wünsche mit. Dabei steht die Welt der Arbeitgeber vor mehreren Herausforderungen, wenn sie die Generation Z für sich gewinnen möchte.

 

Zuhause arbeiten, nein danke! Die Generation Z hat andere Wünsche. Foto: Unsplash [CC0], via Wikimedia Commons

Im Interview: Dr. Steffi Burkhart, Vertreterin und Expertin für die Generation Y: „Wir leben keine klassische Drei-Phasen-Biografie sondern Multigrafien“

Wer sich mit dem Thema „Lernen und Arbeiten in der Zukunft“ beschäftigt, der kommt auch nicht um die Auswirkungen des Generationenwandels herum. Sobald die Babyboomer-Generation in den kommenden Jahren nach und nach in den Ruhestand gehen wird, sind die Millennials am Zug. Die jungen Arbeitskräfte prägen als Generation Y (*1980-1995), und Generation Z (*1995-2010) ein neues Verständnis von Arbeit und Leben, Unternehmen müssen sich darauf einstellen. Der Fachkräftemangel fördert den „War of Talent“, weshalb es für Betrieb wichtig ist, zu verstehen, was die nachwachsende Generation an zukünftigen Fach- und Führungskräften sich wünscht. Was zeichnet diese Generation aus? Was erwartet sie vom Arbeitsleben? Und wie kann man sie erreichen? Darüber sprachen wir mit Dr. Steffi Burkhart, Vertreterin und Expertin für die Generation Y. Am 8. November wird sie auf der Konferenz TALENT THINKING in Mainz neue Impulse setzen.

Dr. Steffi Burkhart