Off-Balance, Off-Shore, Off-Limits: Karrierechancen für Banken-IT-Experten im Angesicht der Finanzkrise

[Crosswater Systems] 13.10.2008 / ghk. Eigentlich sollte die derzeitig weltweit grassierende Finanzkrise keine Überraschung sein: Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte schon mehrfach vor Jahresfrist auf die schlummernden Risiken hingewiesen, Hypothekenbanken wurden notleitend und stürzten fast im Zeitlupentempo ab – viele sahen es kommen, wenige taten konkret etwas dagegen. Im Gegensatz zur Finanzmarkt- und Anleger-Schutz-Lobby zeigten sich die Anti-Raucher-Lobbyisten als effizienter, sie erreichten – zumindest vorläufig – ein Rauchverbot in Einraum-Kneipen, die Darreichung von zubereiteten Speisen wurde in spitzfindigen Definitionen von  Essiggurke, Stulle und Bulette minuziös geregelt. …

Stellenanzeigen … aber bitte mit Sahne!

Im Zick-Zack-Kurs nach oben – Warten auf den RedBull-Effekt?

[Crosswater Systems] 18.4.2008/ghk

Wenn Recruiter in diesen Tagen die US-Nachrichtenseite CNN.com mit der Berichterstattung über den tiefen Fall des US-Governor aus New York, Eliot Spitzer verfolgen würden, kämen sie  vermutlich aus dem Staunen nicht heraus.
Grund ist nicht die Story über den Aufstieg und Fall des gnadenlosen Wallstreet-Staatsanwalts und jetzigen New York Governor Eliot Spitzer, sondern die Art und Weise, wie in den USA redaktionelle Berichterstattung mit Schleichwerbung, pardon, kreativem Product Placement, kombiniert werden.

Australischer Arbeitsvermittler expandiert: Ingeus wagt neue Wege und hilft Langzeitarbeitslosen in München

München, den 5. März 2008 Ingeus startet zusammen mit der ARGE München ein weiteres Projekt in Deutschland: Der private Arbeitsvermittler aus Australien wird über einen Zeitraum von zwei Jahren insgesamt 4.000 Münchener Langzeitarbeitslose dabei unterstützen, eine angemessene und dauerhafte Beschäftigung zu finden. Der Kooperationspartner der ARGE betreut die Arbeitsuchenden bis zu zehn Monate lang und ist auch nach erfolgreicher Vermittlung in Arbeit ein halbes Jahr für seine Kunden da. Seit Oktober vergangenen Jahres ist Ingeus in der bayerischen Landeshauptstadt tätig. „Wir wollen mit unserer internationalen Erfahrung und unserem ganzheitlichen und nachhaltigen Beratungsansatz auch in München zeigen, dass individuelle, intensive und kontinuierliche Betreuung von Menschen, die seit langem vom Arbeitsprozess ausgeschlossen sind, eine sinnvolle Ergänzung der Vermittlungsarbeit der ARGE ist“, sagt Wolfgang Teichmann, Geschäftsführer von Ingeus Deutschland.

StepStpone feiert Richtfest: Neuer Channel für Führungskräfte

[Crosswater Systems] 9.2.2008

StepStone feiert Richtfest. Mit dem neuen Channel für Führungskräfte hat StepStone sein Channel-Marketing-Konzept abgeschlossen. „Das StepStone-Haus ist nun komplett. Der neu geschaffene Führungskräfte Channel ist das Dach unserer Positionierung als Stellenportal für Fach- und Führungskräfte und spiegelt unsere Strategie ideal wieder“, kommentiert StepStone-Vorstand Frank Hensgens diesen wichtigen Schritt.

Russen-Püppchen auf den Spitzenplätzen – Die Jobbörsen-Rangliste 2008 birgt einige Überraschungen

[Crosswater Systems] 6.2.2008/ghk

Kinder und naive Gemüter pflegen sich an den Russen-Püppchen zu erfreuen. Die russischen Matrjoschka-Schachtelpüppchen, geschnitzt aus Lindenholz und bunt bemalt, offenbaren immer weitere gleichförmige Inhalte. Wenn eine Puppenfigur aufgeschraubt wird, erscheint eine kleinere bunte Puppe – bis zu über einem Dutzend Russenpüppchen sind so miteinander verschachtelt.

Werden Matrjoschka-Puppen zum Talisman der Stellensuchenden?

Wer sich in der unübersichtlichen Welt des e-Recruiting die neueste Rangliste der Jobbörsen nach Anzahl Stellenanzeigen genauer anschaut, könnte ein Déjà-Vu-Erlebnis, eine Erinnerungstäuschung haben: Auf den vorderen Plätzen der aktuellen Jobbörsen-Rangliste tauchen allesamt Jobbörsen auf, die auf der Basis eines Kooperationsvertrags mit der Bundesagentur für Arbeit deren Stellenanzeigen nach dem Matrjoschka-Prinzip präsentieren: Gleiche wiederkehrende Inhalte und unterschiedlich bunte Erscheinungsbilder werden dem Stellensuchenden präsentiert.

Jobbörse Arbeitsagentur: Alles in Butter – Aber die Hausaufgaben sind noch nicht gemacht

[Crosswater Systems] 18.10.2007/ghk. Die Nürnberger Arbeitsmarktbürokraten haben sich bei der Jobbörse ihrer Arbeitsagentur gegen das Geldausgeben nicht lange gewehrt. Schliesslich schmückt man sich mit dem Orden der sinkenden Arbeitslosenzahlen und sitzt wie weiland Krösus Dagobert Duck auf einem Milliardenberg von Beitragsüberschüssen, daß die sonst so seriöse Frankfurter Allgemeine Zeitung schon hämisch von der „BA-Sparkasse“ spricht.

Das AGG in der Praxis – Erste Erfahrungen

Dr. Susanne Stollhoff

Autor: Dr. Susanne Stollhoff, Group Legal Director, StepStone

Mitte August 2006 trat das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz („AGG“) nach vielen Schwierigkeiten tatsächlich in Kraft. Schon in der Rot-Grünen-Regierungsperiode unter dem Begriff „Antidiskriminierungsgesetz“ heftig diskutiert, ist die nun gültige Fassung weiterhin ungeliebt.

Bei StepStone werden auch noch mehrere Monate nach dem Inkrafttreten des AGG große Unsicherheiten in der Praxis beobachtet. Insbesondere bei der Gestaltung der Stellenanzeige gibt es zum AGG viele Fragen, aber wenige zufrieden stellende Antworten.

Das Gesetz ist neu und enthält viele auslegungsbedürftige Begriffe, gleichzeitig gibt es aber erst relativ wenig vergleichbare Fälle aus der Rechtsprechung, die bei der Interpretation herangezogen werden könnten.Zwar ist die geschlechtsneutrale Ausschreibung schon seit längerem im Gesetz verankert, und auch die Regelungen zu Behinderung und Schwerbehinderung (§§2, 81 SGB IX) und ihre Auswirkungen auf die Personalsuche sind bekannt. Besonders viel gestritten wurde um diese Fallgruppen in der Vergangenheit jedoch nicht.

Jobware zurück in Mutter Google’s Schoß

Dr. Randolph Vollmer

28.2.2006 [ghk]. Entspannung in Paderborn: Dr. Randolph Vollmer, Geschäftsführer des  ostwestfälische Online-Stellenmarkt Jobware konnte am vergangenen Wochenende erleichtert aufatmen, als er auf seinem Handy eine SMS-Nachricht empfing.

Die knappe Meldung signalisierte, daß Jobware nach mehreren Wochen Abstinenz wieder in die Google-Suchmaschine aufgenommen worden ist. Von dort wurde Jobware, zusammen mit einigen namhaften Konzernen wie BMW oder dem japanischen Druckerhersteller Ricoh verbannt, weil diese Firmen mittels Suchmaschinen-Spamming versucht hatten, die Rangfolge bei den Trefferlisten des Suchmaschinen-Monopolisten zu beeinflussen. Das entsprach nicht dem Motto des Google-Konzerns („Tu nichts Böses“) und war eigentlich verboten – aber erst der publizitätsträchtige Rauswurf aus dem Goggle-Index sorgte für Aufsehen in der Cyberwelt. (Siehe auch den  Crosswater-Bericht „Elchtest: Google kippt Autobauer, Druckerfabrikant und Karriereportal“). Während die großen Konzerne BMW und Ricoh es schnell innerhalb von zwei Tagen schafften, mittels eines „Re-Inclusion-Requests“ wieder in den Google-Index aufgenommen zu werden – vermutlich mit tatkräftiger Hilfe von Googles Anti-Spam-Team um Matt Cutts – dauerte es für die Jobware-Betreiber etwas länger. Andere Webportale, wie z.B. automobile.de, mussten sogar über 6 lange Wochen warten, bis sie wieder durch den Suchmaschinen-Giganten aus Kalifornien gefunden werden konnten.

Elchtest: Google kippt Autobauer, Druckerfabrikant und Karriereportal

Marcus Tandler

10. Februar 2006 [ghk]. Der amerikanische Suchmaschinen-Gigant Google wurde nach langer Zeit der Toleranz richtig pingelig und setzte die publizierten Webmaster-Richtlinien nicht nur für private Webseiten von kleinen Unternehmen durch, sondern auch für Webportale einiger international bekannten Firmen. Opfer dieser stringenten Maßnahme wurde der bayerische Automobilbauer BMW, der internationale Kamera- und Druckerhersteller Ricoh und – mit etwas Verwunderung – ein Online-Stellenmarkt in Paderborn, Jobware.

Nachts, wenn alle Personalchefs schlafen…schlägt die Stunde der Jobsuchmaschinen

Fledermaus (Quelle: Wikipedia)
Fledermaus (Quelle: Wikipedia)

7.5.2004 [ghk] Nachts, wenn alle Personalchefs schlafen, entwickeln sich im Internet-basierten e-Recruiting unsichtbare und selten wahrgenommene Aktivitäten, die fast an die nachtaktive Fauna und Flora erinnern, die die Evolution im Laufe der Jahrmillionen hervorgebracht hat. Dann ist die Stunde der Jobsuchmaschinen gekommen.

Ähnlich wie die Fledermaus-Vorbilder in der Natur durchforsten zahlreiche Suchmaschinen nachts Karriere-Webseiten in Deutschland auf der Suche nach neuen aktuellen Stellenanzeigen. Diese werden dann Stellensuchenden passend aufbereitet auf Abruf präsentiert. Doch für das Glück der Stellensuchenden haben die Entwickler dieser Suchmaschinen, auch Robot oder Spider genannt, selbst einige schlaflose Nächte investiert – denn die Suchmaschinenprogramme müssen wie die Ultraschall-Orientierung der Feldermäuse in einem komplexen Verfahren entwickelt und permanent verfeinert werden.