BVTB will entlassene Beschäftigte nicht in Strukturtransfergesellschaften „parken“

Michael Wacker: Erfolgreicher Beschäftigtentransfer braucht arbeitsmarktnahe Qualifizierung, schließt Rückkehrmöglichkeit aus und funktioniert in 12 Monaten

Hürth, 25. Juni 2009 – Der Bundesverband der Träger im Beschäftigtentransfer (BVTB) spricht sich gegen Strukturtransfergesellschaften aus, in denen Beschäftigte während der Wirtschaftskrise „geparkt“ werden sollen. Nach den Vorschlägen der Tarifparteien der Metall- und Elektroindustrie in Nordrhein-Westfalen sollen gekündigte Beschäftigte in externe Transfereinrichtungen abgegeben werden können, in denen sie schwerpunktmäßig qualifiziert werden und aus denen sie nach bis zu 24 Monaten in ihr altes Unternehmen zurückkehren können.

PwC und Google beliebteste Arbeitgeber in Europa

Manja Ledderhos
Manja Ledderhos

Europas Studierende extrem mobil -PwC und Google beliebteste Arbeitgeber -Sicherheit wird wichtiger Faktor bei der Arbeitgeberwahl

Zum achten Mal in Folge hat das Berliner trendence Institut examensnahe Studierende in 22 europäischen Ländern zu ihren beruflichen Plänen befragt. Die Ergebnisse des Graduate Barometers 2009 mit über 196.000Teilnehmern liegen nun vor.

Europäische Studierende sehr mobil

Das European Student Barometer zeigt, dass die Studierenden in allen 20 teilnehmenden Ländern extrem mobil sind, wenn es um ihre Karriere geht: 47,6 % (Business Edition) und 47,4 % (Engineering Edition) der Befragten gaben an, dass sie weltweit eine Arbeitsstelle annehmen würden, wenn dies ihrer Karriere zuträglich wäre. So nähern sich angehende Ingenieure an ihre Wirtschaftskommilitonen an.

SAP-Projekte intern zu besetzen ist keine gute Lösung – IT-Markt schiebt Riesenberg von Projekten vor sich her

Hamburg, 6. Mai 2009. Der heute zum 13. Mal veröffentlichte Marktmonitor der Hamburger Projektbörse projektwerk.de zeigt, dass die krisenbedingte Investitionszurückhaltung das IT-Projektgeschäft weiter dämpft. Gegenüber dem Vormonat ist der Bedarf an IT-Experten in allen Bereichen weiter gesunken. Im April betrifft dies auch die Nachfrage nach SAP-Spezialisten. Nach einem guten Jahresauftakt für SAP-Projekte, der sich mit saisonal bedingtem Bedarf erklären lässt, fielen die bei projektwerk ausgeschriebenen Projekte für SAP-Experten von März auf April um ca. 30 Prozent. Dazu SAP-Berater Michael Blankertz aus Raubling, der seit über 15 Jahren vorwiegend mittelständische Unternehmen berät: „Die Unternehmen denken zu kurzfristig. Viele Projekte, die Entwicklungsaufwand mit sich bringen, werden im Moment gestoppt. Dass diese aber mittel- und langfristig die Wettbewerbsfähigkeit und Effizienz eines Unternehmens erhöhen, wird dabei häufig völlig außer Acht gelassen. Auch werden vielfach Aufgaben an interne Kräfte übertragen, die diese dann irgendwie, aber sicher nicht wie ein versierter SAP-Mann lösen. Nice to Have-Projekte werden ganz gestrichen.“

Hewitt-Report: „2009 – Eurotop 100 Director’s Remuneration“: Top-Manager müssen sich künftig stärker an ihrer Leistung messen lassen

Wiesbaden – Top-Manager werden europaweit zunehmend und in hohem Maße leistungsorientiert bezahlt: der variable Vergütungsteil bedeutet im Schnitt mehr als 50 Prozent des Jahresgesamtgehalts. Dies sind Ergebnisse der Studie „2009 – Eurotop 100 Directors‘ Remuneration“, durchgeführt von der Personalmanagement-Beratung Hewitt Associates. Deutsche Führungskräfte stehen noch mehr im Leistungs-Fokus. Hierzulande macht der variable Vergütungsbestandteil 76 Prozent der Jahresgesamtbezüge aus. Lediglich England hat mit 77 Prozent ein noch höheres variables Gehalt. „Gerade in Krisenzeiten ist eine leistungsbezogene Vergütung ein wichtiger Stellhebel, um Anreizwirkung zu entfalten und auf die Marktanforderungen zu reagieren. Da viele Unternehmen in diesem Jahr im Hinblick auf die Gehaltssteigerungen eine Nullrunde einlegen, wird der leistungsbezogenen Zusatzvergütung eine noch bedeutendere Rolle zukommen“, prognostiziert Thomas Aleweld.

Kienbaum-Studie „Wertschöpfende Personalarbeit in Krankenhäusern“ 2009: Wettbewerb um gutes Personal wird härter

Petra Schubert, Kienbaum
Petra Schubert, Kienbaum

Gummersbach, 24. Juni 2009 Die Rekrutierung und Bindung von qualifiziertem Personal und die Steigerung von Effizienz sind für jedes fünfte Unternehmen in der Gesundheitsbranche die zentralen Herausforderungen. Für die Personalverantwortlichen in Krankenhäusern stehen daher die Rekrutierung und Bindung von Fach- und Führungskräften sowie die Weiterqualifizierung der Mitarbeiter ganz oben auf der Agenda. Das ergab die Studie „Wertschöpfende Personalarbeit in Krankenhäusern“ 2009 der Managementberatung Kienbaum, an der sich 66 Krankenhäuser beteiligt haben. „Der Mangel an Fach- und Führungskräften in der Gesundheitsbranche ist gravierend. Hier die richtigen Lösungswege zu beschreiten ist ein zentraler Erfolgsfaktor für die künftige Entwicklung der Krankenhäuser“, sagt Petra Schubert, Partnerin und Health Care-Expertin der Managementberatung Kienbaum.

Fünf Jahre EU-Osterweiterung: Deutschland profitiert langfristig von der Arbeitsmigration

Timo Baas, IAB
Timo Baas, IAB

Die Zuwanderung aus den acht osteuropäischen Beitrittsländern erhöhte das Bruttoinlandsprodukt in der erweiterten EU seit 2004 um 0,2 Prozent oder 24 Milliarden Euro, zeigt eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Deutschland hatte aufgrund seiner Zuwanderungsbeschränkungen in den ersten fünf Jahren seit der EU-Osterweiterung nur einen geringen Anteil an der Migration. Eine Öffnung der deutschen Arbeitsmärkte für eine Zuwanderung aus den Beitrittsländern würde langfristig positive Effekte haben, schreiben die Autoren der Studie Timo Baas, Herbert Brücker und Andreas Hauptmann.

BAI – Berufsstart-Absolventen-Index – I 2009:Abschwung erfasst Akademikerstellenmarkt

Tiefpunkt bereits erreicht?

Nachdem sich die Finanzkrise zu einer ausgewachsenen Wirtschaftskrise entwickelt hat und eine schlechte Konjukturprognose die andere übertrifft, hat auch der Berufsstart-Absolventen-Index I 2009 einen deutlichen Abwärtstrend eingeschlagen. Er verschlechtert sich von 260 auf 241 Punkte und verliert das zweite Quartal in Folge.

Bundesagentur für Arbeit: Ab Juli 2009 Erhöhung der Regelsätze in der Grundsicherung

Ab Juli 2009 Erhöhung der Regelsätze in der Grundsicherung – Automatische Umstellung der laufenden Leistungen

Zum ersten Juli 2009 erhöht sich pauschalierte Regelleistung bei Arbeitslosengeld II.
Damit betragen die neuen Regelsätze:
– 359 Euro für Alleinstehende und Alleinerziehende
– 323 Euro für volljährige Partner
– 287 Euro für Kinder ab Beginn des 15. bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres
– 251 Euro für Kinder ab Beginn des 7. bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres
– 215 Euro für Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres

Einstieg erhält Comenius-EduMedia-Siegel: Einstieg.com und Einstieg Abi Magazin besonders wertvoll

Köln, 24. Juni 2009 – Erstmals wurde das Einstieg Abi Magazin und das Bildungsportal www.einstieg.com zur diesjährigen Comenius-EduMedia-Verleihung in Berlin eingeladen. Mit dem Comenius-EduMedia-Siegel honorierte die international besetzte Fachjury aus zehn Ländern das Online- und Print-Angebot der Kölner Einstieg GmbH rund um Berufsorientierung und Studienwahl. Laut der Gesellschaft für Pädagogik und Information e.V. (GPI) zeichnen sich die Produkte durch ihre inhaltlich, pädagogisch und gestalterisch besonders wertvolle didaktische Qualität aus.

Kienbaum Communications Awards 2009 sind vergeben: Continental ist in Bewerberkommunikation spitze

Thomas Kleb, Kienbaum Communications
Thomas Kleb, Kienbaum Communications

Gummersbach, 22. Juni 2009 Den Kienbaum Communications-Award 2009 für das beste Absageschreiben hat die Continental AG gewonnen. Auf den Plätzen zwei und drei landeten die TNT Express Deutschland GmbH und die Hermes Logistik Gruppe. Thomas Kleb, Geschäftsführer von Kienbaum Communications (http://kienbaum-communications.de/personalmarketing), hat die Sieger des Awards auf dem DGFP-Kongress, der Fachmesse für Personal + Weiterbildung in Wiesbaden gekürt. Continental überzeugte die Jury mit Mut zur Offenheit in Zeiten des wirtschaftlichen Abschwungs und der aktuellen Turbulenzen rund um das eigene Unternehmen. Im Inhalt sehr authentisch, in der Sprache klar und untheatralisch geht Continental auf die Situation des eigenen Unternehmens und die spezifische Bewerbersituation ein. TNT Express sicherte sich Platz zwei mit einer individuellen Ansprache, die die Balance zwischen Emotion und Information hält. Der Drittplatzierte Hermes lenkt den Blick des Bewerbers in die Zukunft: „Das muss jedoch nicht das letzte Wort sein“, heißt es im Absageschreiben von Hermes.