Zahl der offenen Stellen deutlich zurückgegangen – In den sozialen Berufen zeichnet sich dagegen zukünftiger Fachkräftemangel ab

Dr. Markus Heckmann, IAB
Dr. Markus Heckmann, IAB

Im ersten Quartal 2009 gab es 870.000 offene Stellen, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Das sind 221.000 weniger als im Vorquartal IV/2008 und 273.000 weniger als im Vorjahresquartal I/2008. Nach dem noch moderaten Rückgang der Stellenangebote im vierten Quartal 2008 habe die Wirtschaftskrise mit der üblichen Verzögerung von einigen Monaten inzwischen deutliche Spuren auf dem Stellenmarkt hinterlassen, so die Nürnberger Arbeitsmarktforscher. Der Rückgang im ersten Quartal 2009 betraf nahezu ausschließlich Westdeutschland. Die ostdeutsche Wirtschaft ist weniger exportabhängig und daher von der Wirtschaftskrise bislang auch weniger hart betroffen.

Arbeitsmarkt Gesundheitswesen: Deutsche Kliniken erhöhen Ausgaben für Kundenbindung

70 Prozent der Kliniken in Deutschland investieren in den kommenden drei Jahren in die Kundenbindung. Dabei wollen sich vor allem kleinere und mittlere Betreiber künftig stärker finanziell engagieren. Während 83 Prozent der Kliniken mit bis zu 1.000 Mitarbeitern zusätzliche Gelder für Kundenbindungsmaßnahmen freistellen werden, räumen nur 44 Prozent der Großkliniken entsprechende Investitionsbudgets ein. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Krankenhaus Trend 2009″ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit kma online.

Karrierevorteil Fernstudium: Selbstständig erworbenes Wissen spielt wichtige Rolle bei Personalentscheidungen in deutschen Unternehmen

Brigitta Vochazer
Brigitta Vochazer

Pfungstadt bei Darmstadt. Weiterbildung in Eigeninitiative kann bei Bewerbungsgesprächen Türen öffnen und im Beruf zu besseren Karrierechancen verhelfen. Dies belegt die aktuelle TNS Infratest-Studie „Bedeutung der individuellen Weiterbildung in Zeiten der Finanzkrise“. So achten die im Auftrag der Studiengemeinschaft Darmstadt befragten Personalmanager bei Personalentscheidungen verstärkt darauf, ob und wie sich Mitarbeiter für die eigene Fortbildung engagieren. Ein erfolgreich absolviertes Fernstudium kommt dabei besonders positiv an.

Internationaler Karrierestart in die Finanzwelt – Recruiting Event „Jobstart Finanzwelt“ der Zurich Gruppe Deutschland

Frankfurt am Main, 12. Mai 2009
Die Zurich Gruppe Deutschland lädt Absolventen zu einem Auswahl-Event am 14. Juli 2009 nach Bonn ein. Das international tätige Versicherungsunternehmen bietet ambitionierten Akademikern Plätze im Global Associate Programm (GAP), dem Startprogramm mit garantierten Auslandsaufenthalten. Die Bewerbung für das Event ist ab sofort beim Recruiting-Dienstleister Staufenbiel unter www.zurich.staufenbiel.de möglich.

FTD-Gründer des Monats: Jobmensa

Jobmensa
Jobmensa

Nach starkem Monat April adelt auch die Financial Times Deutschland die Studentenjobvermittlung

Köln, 7.5.2009 – Die internen Prognosen für das erste Quartal des Jahres 2009 waren herausfordernd, wurden von den tatsächlichen Zahlen im April aber noch übertroffen: Weit über 400 neue Stellenanzeigen erschienen auf dem jungen Studentenjobportal Jobmensa.de. Bereits 32.000 Studenten und ca. 1.200 Unternehmen aus acht deutschen Universitätsstädten suchen und finden einander auf www.Jobmensa.de. Die Financial Times Deutschland honorierte das nun mit dem Titel „Gründer des Monats April“.

„Registrierungen, Jobschaltungen und Besucherzahlen sind im April signifikant gestiegen. Man kann mittlerweile mit Sicherheit sagen, dass wir im Markt angekommen und vor allem angenommen sind“, so Jobmensa-Gründer Andreas Wels. „Wir haben deutlich gezeigt, dass wir mehr als ein Portal für Stellenanzeigen sind, sondern eine fast automatische Jobvermittlung mit Fullserviceangebot für Unternehmen. Effizienz und Kostengunst kommt mit diesem Konzept auch in Krisenzeiten an“, so Wels, der Ende 2008 mit dem Portal online ging und mittlerweile sämtliche wirtschaftlichen Ballungszentren in Deutschland abdeckt.

Kienbaum-Studie „Mid- und Long-Term Incentive Pläne 2008/2009″: Klassische Aktienoptionspläne verlieren in der Wirtschaftskrise an Bedeutung

Karl-Friedrich Raible, Kienbaum
Karl-Friedrich Raible, Kienbaum

Frankfurt, 28. April 2009 Die Wirtschaftskrise fördert den Trend zu einer stärker am langfristigen unternehmerischen Denken ausgerichteten Vergütungspolitik deutscher Aktiengesellschaften. Wie eine aktuelle Studie der Managementberatung Kienbaum zeigt, werden bei langfristig wirksamen Leistungsanreizen zunehmend wert- beziehungsweise performanceorientierte Programme eingesetzt, die die tatsächliche Leistung der Führungskräfte widerspiegeln. Performancebasierte Pläne sind in den betrachteten Unternehmen mit einem Anteil von 42 Prozent mittlerweile am weitesten verbreitet, aber auch Kurswert basierte Pläne wie Restricted Shares, Stock Units und Phantom Shares haben deutlich an Popularität gewonnen: Ihr Anteil ist im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozentpunkte auf nun knapp ein Viertel gestiegen. Dagegen kommen die klassischen Aktienoptionspläne nur mehr auf einen Anteil von 35 Prozent. Ihr Anteil ist im Vergleich zum Vorjahr um sieben Prozentpunkte gesunken.

Finanztipps für die Weiterbildung: SGD-Finanzierungsservice: Aktuelle Tipps zur Finanzierung eines Fernstudiums ab sofort kostenlos erhältlich

Pfungstadt bei Darmstadt, 27. April 2009 – Eigeninitiative bei der Aus- und Weiterbildung wird nicht nur von Personalchefs gern gesehen, sondern auch vom Staat mit zahlreichen Angeboten finanziell unterstützt. Die wichtigsten aktuellen Finanzierungstipps für ein Fernstudium hat jetzt die Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD) in ihrer Broschüre „SGD-Finanzierungsservice“ veröffentlicht.

Studie: Trotz wirtschaftlicher Krise fehlen Fachkräfte – Experten nach wie vor Mangelware

Sven Hennige, Robert Half
Sven Hennige, Robert Half

München, 28. April 2009. Von Entspannung auf dem Fachkräftemarkt keine Spur: Trotz der ökonomischen Flaute haben Unternehmen nach wie vor Schwierigkeiten, qualifizierte Bewerber für offene Stellen zu finden. Dies ist ein Ergebnis der neuen Studie Workplace Survey 2009, für die der spezialisierte Personaldienstleister Robert Half über 6.000 Personal- und Finanzmanager in 20 Ländern befragt hat. Die Workplace Survey wird jährlich durchgeführt und informiert über Trends auf dem Arbeitsmarkt für das Finanz- und Rechnungswesen.

Zwar macht sich die wirtschaftliche Situation auf dem Arbeitsmarkt im Finanz- und Rechnungswesen bemerkbar, doch ist für bestimmte Qualifikationen die Nachfrage nach wie vor höher als das Angebot. So beklagen 75 Prozent der an der Workplace Survey 2009 teilnehmenden deutschen Finanz- und Personalmanager einen anhaltenden Mangel an qualifiziertem Personal.

Direkt(er) zu den Jobs der beliebtesten Arbeitgeber: JobStairs bietet neue Funktionen in frischem Gewand

Carsten Franke, milch & zucker
Carsten Franke, milch & zucker

Neues Design und erweiterte Funktionen – der neu gestaltete Web-Auftritt der Stellenbörse JobStairs bietet Bewerbern jetzt noch mehr Komfort und Service. Im Fokus der Neuerungen stehen Elemente wie die „Geo-Jobsuche“ und eine Import-Funktion für die Daten von Lebensläufen, der „CV-Parser“. Beide Funktionen tragen zu einer wesentlichen Verbesserung der Such- und Bewerbungsmöglichkeiten auf jobstairs.de bei. Die „Geo-Jobsuche“ startet am aktuellen Standort des Bewerbers. Das System erkennt diesen automatisch und zeigt alle Stellenangebote im Umkreis von 50 Kilometern an. Alternativ dazu kann der User per Mausklick einen Ort auf der interaktiven Karte auswählen und einen beliebigen Umkreis definieren. Die dazu passenden Jobofferten werden umgehend in der Suchergebnisliste angezeigt.

Industrialisierung beschert Firmen neue Kunden

Fehlende Standardisierung und Automatisierung im Vertrieb blockiert die Wachstumsziele vieler Unternehmen. Jeder dritte Betrieb in Deutschland investiert deshalb verstärkt in die Reorganisation bestehender Prozesse und verspricht sich so positive Effekte auf das Neukundengeschäft. Weniger manuelle Datenanalysen sollen dem Vertrieb beispielsweise mehr Zeit für die Beratung verschaffen und bessere Kundeninformationen liefern. Daneben erwartet jeder zweite Entscheider, dass sich die Servicequalität des eigenen Unternehmens durch einheitliche Prozesse verbessert – vor allem durch weniger Fehler oder schnellere Antworten auf Kundenanfragen. Das ergibt die Studie „Potenzialanalyse Industrialisierungsmanagement“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung.