Acht von zehn beziehen Hartz IV bereits länger als ein Jahr

Dr. Tobias Graf, IAB
Dr. Tobias Graf, IAB

Bei der Einführung von Hartz IV im Januar 2005 waren gut 6 Millionen Personen auf die neue staatliche Hilfe angewiesen. Mehr als 3 Millionen von ihnen bekamen die Unterstützung durchgehend bis Dezember 2007. Lange Bezugsdauern und wiederholte Bedürftigkeit prägen Hartz IV, zeigt eine am Montag veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). 78 Prozent der Hartz-IV-Empfänger im Dezember 2007 bezogen die staatliche Unterstützung bereits mindestens 12 Monate am Stück.

Insgesamt nahmen von 2005 bis 2007 fast 12 Millionen Personen mindestens einen Monat Hartz-IV-Leistungen in Anspruch. Das entspricht 18 Prozent der Bevölkerung bis 65 Jahre. Über 65-Jährige haben definitionsgemäß keinen Anspruch auf Hartz IV.

EVALUBA.com stellt neues Produktportfolio vor

Björn Schwenzer, EVALUBA
Björn Schwenzer, EVALUBA

Arbeitgeberbewertungsportal führt innovative Produkte für Unternehmen ein

Vereinfachter Bewertungsprozess für Arbeitnehmer

Herrenberg, März 2009 – EVALUBA.com läutet die nächste Runde im Bereich der innovativen Arbeitgeberbewertungen ein: Ab sofort profitieren auch Unternehmen aktiv von den Angeboten des Portals. Dafür hat EVALUBA eine Reihe von effektiven Produkten entwickelt, mit deren Hilfe Firmen ihr Employer Branding optimieren können.

Spirofrog.de und expertia.de – „Überwinden der digitalen Kluft“ – Mentoring und intergenerativer Austausch

Thomas Schulze, Spirofrog
Thomas Schulze, Spirofrog

München, Hamburg. Der Medienwandel in Deutschland beschleunigt sich, und nicht  erst nach der Übernahme von Platinnetz durch die Stuttgarter Holtzbrinck Gruppe sieht man, dass Print und Onlinegeschäft immer mehr zusammenwächst.

Das Münchener Job-Portal für die junge Karriere, www.Spirofrog.de, ist eine umfassende Kooperation mit dem Hamburger Spezialisten www.expertia.de, dem Pionier auf dem Markt der Best Ager (der Generation 45plus) eingegangen im Bereich Mentoring und Nachfolgeregelung.

Projektbilanzen 2008: IT-Abteilungen steigern Effizienz

Die IT-Abteilungen deutscher Unternehmen haben im Jahr 2008 deutlich effizienter gearbeitet als im Vorjahr. Nur jedes vierte Unternehmen brach IT-Projekte wegen Umsetzungsmängeln oder Planabweichungen ab. 2007 räumte noch jeder dritte IT-Entscheider Probleme in diesem Bereich ein. Während die Leistungsfähigkeit der IT-Abteilungen steigt, erschweren jedoch konjunkturelle Umstände ihre Arbeit: Die Zahl der Unternehmen, bei denen IT-Projekte wegen der schlechten Wirtschaftslage abgebrochen wurden, hat sich verdoppelt. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „IT-Budget 2009″ der Fachzeitschrift InformationWeek. Die IT-Entscheider-Befragung wurde von Oktober bis Dezember 2008 durchgeführt und zusammen mit Steria Mummert Consulting ausgewertet.

Die Entwicklung des Arbeits- und Ausbildungsstellenmarktes im März 2009

Frank-J. Weise, Bundesgentur für Arbeit
Frank-J. Weise, Bundesgentur für Arbeit

„Der konjunkturelle Abschwung wirkt sich zunehmend auf den Arbeitsmarkt aus. Die drei wichtigsten Indikatoren des Arbeitsmarktes entwickelten sich negativ: Die Arbeitslosigkeit stieg, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nahm ab und die Arbeitskräftenachfrage ging weiter zurück. Allerdings hat Kurzarbeit dem stabilisierend entgegengewirkt“, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise.

Arbeitslosenzahl im März: +34.000 auf 3.586.000

Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: +78.000

Arbeitslosenquote im März: +0,1 Prozentpunkte auf 8,6 Prozent

Die Arbeitslosigkeit hat von Februar auf März um 34.000 auf 3.586.000 zugenommen (West: +31.000 auf 2.379.000; Ost: +3.000 auf 1.207.000). In den letzten beiden Jahren war die Arbeitslosigkeit im März jeweils zurückgegangen. Das Saisonbereinigungsverfahren errechnet für den März einen Anstieg um 69.000. Dieser entfiel überwiegend auf den Rechtskreis des SGB III. Ausschlaggebend waren erheblich mehr Zugänge in Arbeitslosigkeit. Der saisonbereinigte Anstieg wurde durch Kurzarbeit in Grenzen gehalten. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist ein Zuwachs der Zahl der Arbeitslosen um 78.000 zu verzeichnen.

Aufsichtsräte: Mehr Verantwortung, zu wenig Gehalt

Dr. Alexander von Preen, Kienbaum
Dr. Alexander von Preen, Kienbaum

Gummersbach, 4. März 2009 Die Bezüge der Aufsichtsräte in Deutschland stagnieren, während sie in den Vorjahren noch moderat gewachsen sind. Im Durchschnitt erhielt ein Aufsichtsratsmitglied im Geschäftsjahr 2007 19.100 Euro. Allerdings wird die Arbeit von gut einem Viertel der Kontrolleure mit weniger als 5.000 Euro brutto vergütet, rund die Hälfte erhält nicht mehr als 10.000 Euro jährlich. Mehr als 40.000 Euro zahlen hingegen nur elf Prozent der Unternehmen ihren Aufsichtsratsmitgliedern. Das ergab die soeben veröffentlichte Aufsichtsratsstudie 2007/2008 der Managementberatung Kienbaum auf Basis von knapp 1.700 Unternehmen.

E-Learning setzt sich durch

Umfrage: Große Firmen setzen auf computergestütztes Lernen
Web 2.0-Tools bringen dem Markt einen neuen Schub
E-Learning führt zu Einsparungen

Hannover, März 2009
Die Mehrzahl der Großunternehmen setzt E-Learning zur Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter ein. Das ergab eine aktuelle Umfrage unter Personalverantwortlichen in den Top-500 Unternehmen im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. Danach nutzen 55 Prozent der Unternehmen mit mehr 1.000 Beschäftigten das elektronische Lernen mit Computer und Internet. Mittelständische Firmen haben dagegen noch Nachholbedarf. Im Durchschnitt setzt bislang jeder vierte Mittelständler E-Learning ein. „E-Learning hat sich als fester Bestandteil der Aus- und Weiterbildung etabliert“, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer bei der Vorstellung der Untersuchung auf der CeBIT in Hannover. „In der Wirtschaftskrise kann E-Learning die Personalbudgets ohne Qualitätsverlust bei der Fortbildung spürbar entlasten.“ So nennen zwei Drittel der befragten Unternehmen Kosten- und Zeitersparnis als ein Hauptmotiv für die Nutzung von E-Learning. Wichtigster Grund für die Einführung ist die stärkere räumliche und zeitliche Flexibilität beim Lernen. 86 Prozent der befragten Firmen nennen dieses Motiv. Scheer: „Mit E-Learning übernehmen die Mitarbeiter eine größere Eigenverantwortung für ihren Lernerfolg. Sie können frei entscheiden, wann und in welchem Tempo sie lernen.“

Career Center auf der SMT/HYBRID PACKAGING 2009: Personalprofis coachen Ingenieure / Jobboard für Personalanzeigen

Für die SMT/HYBRID PACKAGING 2009, Fachmesse für Systemintegration in der Mikroelektronik vom 5. bis 7. Mai in Nürnberg, wird erstmalig ein Career Center eingerichtet. Als offizieller Karrierepartner der Mesago Messe Frankfurt betreut die beratungsgruppe wirth + partner aus München diesen neuen Recruiting- und Karriere-Treffpunkt für Aussteller und Bewerber in Halle 9, Stand 9-630.

Unternehmen zwischen Personalabbau und Fachkräftemangel: Internationale Studie „Talent Report 2009″ von StepStone und der Economist Intelligence Unit beleuchtet den globalen Fachkräftemangel vor dem Hintergrund der Krise

Düsseldorf, März 2009. Die Weltwirtschaftskrise bringt Personalentwickler in eine schwierige Lage: Einerseits sollen sie Stellen abbauen und Kosten senken. Andererseits trifft der Mangel an hoch qualifizierten Fachkräften die Unternehmen doppelt hart, weil die besten Mitarbeiter zunehmend wechselbereit sind. Folge: Die Unternehmen verändern ihre Strategie im „War for Talents“ und agieren antizyklisch. So wollen 42 Prozent Fachkräfte einstellen, die anderenorts frei gestellt wurden. Das ist das Ergebnis einer Studie der Talent Management-Experten von StepStone und der Economist Intelligence Unit, bei der rund 500 Führungskräfte in Unternehmen (48 Prozent der befragten Unternehmen mit mehr als einer Milliarde US Dollar Umsatz) weltweit befragt wurden.

Verband der Internet-Übersetzer gegründet

Hamburg, 4. März 2009 – Unter dem Namen „Global Internet Translators Association“ (GITA) hat sich der Weltverband freier Übersetzer, die mit ihren Kunden über das Internet in Verbindung stehen, gegründet. Die GITA versteht sich als Interessensvertretung derjenigen Übersetzer, die ihre Dienste frei auf dem Markt anbieten statt ihre Aufträge ausschließlich von klassischen Übersetzungsbüros zu beziehen.

Einen Schwerpunkt will der Verband daher auf die Unterstützung dieser Gruppe bei der Vermarktung ihrer Dienste über das World Wide Web legen. Hierzu wurde für den deutschsprachigen Raum die Übersetzerwebseite www.tolingo.de beauftragt, die Services der in der GITA zusammengeschlossenen freien Übersetzer zu vermarkten. Kunden können über das Portal Angebote einholen, Aufträge vergeben und Ergebnisse beziehen. Schon zur Gründung sind mehr als 1000 freie Übersetzer in der GITA organisiert.