Corinna Lütsch: Coaching kann den Methodenkoffer einer Führungskraft bereichern

von Helge Weinberg

Coaching der Mitarbeiter durch den Vorgesetzten? Geht das – und wenn ja, wie? Gibt es hier nicht einen Rollenkonflikt? Das Thema ist ein Dauerbrenner in der Personalerwelt. Helge Weinberg vom Crosswater Job Guide hat dazu zwei Executive Coaches befragt: Gudrun Happich vom Galileo Institut für Human Excellence und Corinna Lütsch von mentalenz. Ihre Antworten veröffentlichen wir in zwei Beiträgen. Heute kommt Corinna Lütsch zu Wort. Ihre Meinung: Das geht, wenn eine Führungskraft in der Lage ist, einen Mitarbeiter in einem Prozess unbefangen und erwartungsfrei zu begleiten. Dies allerdings ist meist nicht der Fall.

Corinna Lütsch

Relaunch myAbility.jobs: Jobplattform für Menschen mit Behinderung wird noch schlagkräftiger

Die Jobplattform myAbility.jobs, vormals Career Moves, schlägt Alarm: Nach wie vor liegt die Erwerbsquote von Menschen mit Behinderung im deutschen Sprachraum bei deutlich unter 40 Prozent. Nach einem Relaunch will myAbility.jobs dagegen noch erfolgreicher antreten. Gemeinsam mit dem führenden Jobbörsen- und HR-Tech-Hersteller jobiqo wurden erstmals innovative, barrierefreie Tools umgesetzt und dabei die Marke Career Moves durch myAbility.jobs ersetzt. Unternehmen und Jobsuchende mit Behinderung werden einander noch besser finden.

Jobiqo, myAbility, Crosswater Job Guide
Relaunch von myAbility.jobs dank erfolgreicher Zusammenarbeit (v.li.): jobiqo-Geschäftsführer Martin Lenz, jobiqo-Projektleiterin Antonia Hinterleitner, myAbility-Marketing & Accessible Web Consultant Rhea Göschl und myAbility-Co-Founder und Managing Partner Wolfgang Kowatsch. © myAbility/jobiqo

Mehr passende Mitarbeiter erreichen: softgarden Empfehlungsmanager erweitert Recruiting-Rundumlösung

Mathias Heese

softgarden hat einen Empfehlungsmanager in die eigene Recruiting-Rundumlösung integriert. Unternehmen, die softgarden nutzen, können damit ab sofort das Prinzip „Mitarbeiter werben Mitarbeiter“ strukturiert nutzen. So lassen sich etwa Stellen in Online-Netzwerken systematisch teilen und die Empfehler bei erfolgter Einstellung aus ihrem Netzwerk informieren. softgarden zählt damit zu den wenigen Anbietern von Bewerbermanagementlösungen, die ein integriertes
Mitarbeiterempfehlungsprogramm anbieten.

Ein Cockpit für KPIs: Mit „Recruiter Insights“ launcht XING ein strategisches Steuerungsinstrument für Personalgewinnung

•    Mit datengestütztem Recruiting der Konkurrenz einen Schritt voraus
•    Umfassende Performance-Analyse stärkt das HR-Reporting
•    Ab sofort für alle XING E-Recruiting 360˚ Kunden www.xing.com/recruiter-insights verfügbar

Personaler sind momentan wahrlich nicht zu beneiden und werden von zwei Seiten in die Mangel genommen. Sie müssen unter schwierigen Arbeitsmarktbedingungen ihre Stellen besetzen und darüber hinaus bei ausbleibendem Recruiting-Erfolg kontinuierlich ihre Leistungen gegenüber internen Stakeholdern belegen. Immer mehr Unternehmen versuchen daher ihr Recruiting durch datengestützte Ansätze zu stärken und besser zu steuern. XING E-Recruiting greift Personalern hier noch stärker unter die Arme: Mit den „Recruiter Insights“ präsentiert das Unternehmen auf der Zukunft Personal Europe (11.-13. September) in Köln ein zentrales und smartes Cockpit, das alle relevanten Recruiting-Kennzahlen auf einen Blick zusammenfasst. Personaler werden damit in die Lage versetzt, übersichtlich und auf Knopfdruck zu reporten, ihren Recruiting-Mix noch effektiver auszugestalten und damit schneller ihre Kandidaten zu finden.

How To Beat The Bots And Get Your Résumé Seen By Humans

13 Ways To Beat The Evil Robots At Their Own Game And Get Your Résumé Seen By Humans

Jack Kelly

By Jack Kelly, FORBES Contributor

Back in the day, human resources was humane. It’s hard to believe that there used to be real-life, actual people who read résumés, responded to the submissions and spoke with job seekers. Yes, I know this sounds crazy, but it’s true. I’ll blow your mind some more; hiring managers and in-house corporate recruiters would prepare candidates before an interview, provide feedback and offer constructive criticism to help the job seekers perform better in subsequent interviews. They would manage the applicants’ expectations on how long the process would take, how many people they’ll meet with and the best way to present themselves. There was no such thing as “ghosting” in those days. If a person was not offered the job, someone at the company would offer feedback as to why.

Mitarbeiterempfehlungen: Qualitätssiegel oder Vitamin B?

softgarden-Umfrage zeigt große Akzeptanz der Bewerber und fehlende Systematik in den Unternehmen

 

Mathias Heese

Die Praxis der Mitarbeiterempfehlung ist deutlich weiter verbreitet als der systematische Einsatz entsprechender Programme. 53,1% der Bewerber haben schon einmal ein Familienmitglied oder einen Freund bei ihrem Arbeitgeber empfohlen, ohne dass es dort ein Mitarbeiterempfehlungsprogramm gab. Nur 9,0% haben das im Rahmen eines solchen Programms getan. Empfehlungen stoßen dabei auf eine große Akzeptanz, auch wenn eine Minderheit auf mögliche Risiken hinweist. Das zeigt eine aktuelle softgarden-Umfrage unter 2.436 Bewerbern.

Die Ausbildungskrise: Unzählige Azubistellen sind unbesetzt

In diesen Tagen machen viele junge Menschen ihre ersten Schritte in die Berufswelt. Sie starten eine Ausbildung. Dass es auch in diesem Jahr wieder einige unbesetzte Ausbildungsstellen geben wird, ist auch heuer keine Überraschung mehr. Mit Blick auf die letzten Jahre zeigte sich die Tendenz, dass zunehmend mehr Azubistellen nicht besetzt werden konnten. Über mögliche Gründe soll dieser Beitrag Aufschluss geben.

Digitale Personalabteilungen bestehen im Fachkräftemangel

  • personio.de, Crosswater Job Guide
    Hanno Renner

    Personio präsentiert Studie zum Thema “Woran scheitern Einstellungen?“

  • Arbeitgeber, die auf digitale Prozesse setzen, stellen fast dreimal mehr Mitarbeiter ein
  • Nahezu die Hälfte der Arbeitgeber erhielten bereits Absagen nach Vertragsunterzeichnung

Knapp zwei Drittel aller Unternehmen in Deutschland haben Probleme, neue Mitarbeiter zu finden, so das Ergebnis einer repräsentativen Studie, für die Bitkom Research im Auftrag von Personio deutschlandweit mehr als 300 Unternehmen befragt hat.

Die besten Jobbörsen für IT und Ingenieure 2018

Ingenieure und Informatiker: Das sind Bewerbers Lieblinge

Ingenieure und IT-Experten sind unter den meistgesuchten Bewerbern – der Fachkräftemangel zeigt in diesen Berufsfeldern sein hässliches Gesicht. Recruiter haben die schwierige Aufgaben, ihre Stellenanzeigen dort zu schalten, wo diese Experten pro-aktiv auf Jobsuche gehen, wenn sie nicht gar passiv abwarten wollen, bis sie von einem Headhunter oder Active Sourcer angesprochen werden. Eine Analyse der Umfrageergebnisse von Jobbörsen-Kompass zeigt auf, welche Jobbörsen für das Berufsfeld Ingenieure und Informatiker bei Bewerbern besonders beliebt sind. Und um es vorweg zu nehmen, es sind nicht immer die üblichen Verdächtigen.

Telekom-Arbeitsplatz 4G-Techniker
Telekom-Arbeitsplatz 4G-Techniker

Für Bewerber ist es nicht entscheidend, wo sie ein vielversprechendes Stelleninserat gefunden haben, sondern dass Anforderungen und Angebot des Arbeitnehmers ihren individuellen Vorstellungen entsprechen und sie sich daraufhin bewerben. Ob ein passendes Stellenagebot in einer Jobsuchmaschine, einer Generalisten-Jobbörse oder einer Spezial-Jobbörse für Ingenieure oder Informatiker erschienen ist – das alles spielt eine nebensächliche Rolle. Deshalb wird bei der nachstehenden Analyse der besten Jobbörsen für IT und Ingenieure auf die Abgrenzung nach Jobportal-Kategorien verzichtet, es kommt also einzig und allein darauf an, wie zufrieden Bewerber mit einer Jobbörse sind und ob sie diese Jobbörse auch weiterempfehlen würden.

Eine Analyse der Jobbörsen-Kompass Umfrageergebnisse zeigte unter diesen Prämissen auf, welche Jobbörsen in der Gunst der Bewerber in den Berufsfeldern Ingenieure und Informatiker am höchsten stehen. Hier sind die bestplatzierten beliebtesten Jobbörsen.

Junge Ingenieure mögen es urban

Aktuelle Arbeitsmarktumfrage: Angehende Ingenieure erwarten im ersten Job einen Arbeitgeber, der im städtischen Umfeld angesiedelt ist.


Angehende Ingenieure erwarten zum Start in den Job eine ihrem Marktwert angemessen gefüllteLohntüte und tun sich schwer mit Arbeitgebern im ländlichen Umfeld oder in einer Metropole. Das ist ein Ergebnis einer aktuellen Umfrage, für die das Marktforschungsunternehmen Respondi im Auftrag der Karriereplattform get in Engineering mehr als 400 Ingenieurstudenten befragte. Demnach möchten 79 Prozent der Master-Studenten im ersten Berufsjahr mehr als 40.000 Euro verdienen. Gut ein weiteres Drittel (31 Prozent) erwartet mehr als 50.000 Euro. Besonders anspruchsvoll sind die Männer, die im Schnitt rund 5.000 Euro mehr erwarten als ihre weiblichen Kolleginnen.

Rainer Weckbach

Studie zu Arbeitgeberbewertungsportalen: Wie groß ist der Einfluss auf die Personalgewinnung von Unternehmen?

index Research Expertenbefragung

Portale wie kununu oder Glassdoor, auf denen Arbeitgeber von ihren Mitarbeitern bewertet werden, sind in den letzten Jahren zu einem festen Bestandteil der Online-Welt geworden. Alleine auf kununu sind aktuell rund 2,7 Millionen Bewertungen zu mehr als 700.000 Unternehmen zu finden. Aber welchen Einfluss haben die Arbeitgeber-Bewertungsplattformen auf das Recruiting von Unternehmen? Diese Fragen haben sich die Berliner Experten für Personalmarktforschung von index Research zum Anlass für eine Umfrage unter rekrutierenden Unternehmen genommen. Der Studienreport ist kostenlos unter www.index-research.de/studie-arbeitgeberbewertung-und-recruiting erhältlich.

Einfluss von Arbeitgeber-Bewertungsportalen auf Bewerber

Gudrun Happich: Führungskräfte sollten Mentoren statt Coaches ihrer Mitarbeiter sein

von Helge Weinberg

Coaching der Mitarbeiter durch den Vorgesetzten? Geht das – und wenn ja, wie? Gibt es hier nicht einen Rollenkonflikt? Das Thema ist ein Dauerbrenner in der Personalerwelt. Helge Weinberg vom Crosswater Job Guide hat dazu zwei Executive Coaches befragt: Gudrun Happich vom Galileo Institut für Human Excellence und Corinna Lütsch von mentalenz. Ihre Antworten veröffentlichen wir in zwei Beiträgen. Hier kommt Gudrun Happich zu Wort. Ihre Meinung: Führungskräfte sollten Mentoren sein, als Coaches sind sie nicht geeignet.

Gudrun Happich

Das Messethema in Köln: die Blue Collar Area

Stammgäste der Zukunft Personal wissen: Die drei Messetage in Köln sind so etwas wie das alljährliche Klassentreffen der HR-Szene. Man kennt sich, man schätzt sich, man trifft sich. Das führt zweifellos zu einer sehr heimeligen Atmosphäre in den Messehallen im Kölner Stadtteil Deutz.

Auf der anderen Seite führt die Wohlfühl-Oase Zukunft Personal aber auch dazu, dass sich spätestens am letzten Messetag zwei alte HR-Hasen auf den Gängen treffen und die drei Tage mit der Bemerkung „Im Grunde war alles wie immer“ beschließen. Das ist Kompliment und Vorwurf zugleich. Denn es bedeutet letztlich auch, dass es im Vergleich zum Vorjahr wenige Innovationen und thematische Veränderungen gab – Dinge, die auf einer Messe, die eine ganze Branche repräsentiert, niemals fehlen sollten.

Blue Collar Area, Messe Zukunft Personal, Köln, Stand K.23 | Halle 3.1

relaxx von Raven51: Schnittstelle veröffentlicht Anzeigen bei StepStone ab sofort im Liquid Design

Ralf Kuncser
Ralf Kuncser

Die Job-Posting-Schnittstelle „relaxx“ der Raven51 AG erlaubt ab sofort die Veröffentlichung von Anzeigen im Liquid Design bei StepStone. Damit können Recruiter ihre Stellenangebote ohne zusätzlichen Mehraufwand im neuen Format der Jobbörse schalten.

Die Online-Schnittstelle relaxx von Raven51 erleichtert bereits seit einigen Monaten die Veröffentlichung von Stellenanzeigen im Netz. Ob auf Spezial-Plattformen, in Traffic-Netzwerken oder auf der eigenen Karriere-Website: Mit der Technologie von relaxx erscheinen Stellenanzeigen überall in höchster Qualität – bei minimalem Verwaltungsaufwand.

Erstmals seit langer Zeit Rückgang der Teilzeitquote

Enzo Weber, IAB, Crosswater Job Guide
Enzo Weber

„Teilzeitjobs nehmen noch immer deutlich zu, aber ihre Wachstumsrate wurde im zweiten Quartal 2018 von der Vollzeit überholt. Damit gibt es nach einem langen Aufwärtstrend wieder einen Rückgang der Teilzeitquote“, erklärte am Dienstag Enzo Weber, Leiter des Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“ des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Während die sozialversicherungspflichtige Teilzeit kräftig weiterwächst, sinkt die Zahl der sogenannten Minijobs.