EQUAL4EUROPE-Start: ESMT Berlin bei Projektauftakt für mehr Geschlechtergerechtigkeit in der Forschung

Expertinnen und Experten für Geschlechtergleichstellung verschiedener internationaler Universitäten und Business Schools haben sich in Barcelona zum Start von EQUAL4EUROPE getroffen. Das von der Europäischen Kommission finanzierte Forschungsprojekt hat sich zum Ziel gesetzt, Gleichstellungspläne auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse zu entwickeln, die anschließend in den beteiligten Organisationen umgesetzt werden sollen. Die Erkenntnisse sollen darüber hinaus anderen europäischen Bildungs- und Forschungseinrichtungen zur Verfügung gestellt werden.

Die Top 5 der attraktivsten Arbeitgeber

Von Carolyn Engels

Welchen Unternehmen gelingt es aktuell am besten, Young Professionals für sich zu begeistern? Welche Arbeitgeber gehören zu den Top 5 und sichern sich damit einen entscheidenden Vorsprung im Wettbewerb um die besten Talente? Antworten hat der jährlich von Universum durchgeführte “Young Professional Survey”.

2019 befragte die Employer-Branding-Beratung Universum, die Teil von StepStone ist, insgesamt 12.083 junge Berufstätige aus Deutschland.
„Die Ergebnisse zeigen, dass sich junge Berufstätige beispielsweise je nach Fachbereich darin unterscheiden, was sie an Unternehmen besonders schätzen. Dementsprechend sind Arbeitgeber gefordert, die gesuchten Fachkräfte sehr spezifisch anzusprechen“, so Tina Smetana, Country Manager Germany bei Universum.

Weiterbildung: Deutschland hinkt hinterher

Deutsche Arbeitnehmer sind im globalen Vergleich zögerlicher bei Umschulungen. Das zeigt die Internationale Arbeitsmarktstudie von StepStone, der Boston Consulting Group und The Network. Welche Job-Veränderungen stehen an? Welche Fähigkeiten werden künftig gefragt sein? Mehr dazu lesen Sie in diesem Beitrag.

Es wird wenig Zeit in Weiterbildungen investiert

Globalisierung, Digitalisierung oder Künstliche Intelligenz: Auch wenn die langfristigen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt nicht vollends absehbar sind, werden in den kommenden Jahren neue Jobs mit neuen Anforderungen entstehen. Deutsche Arbeitnehmer sind im globalen Vergleich jedoch zögerlicher bei Umschulungen, auch Reskilling genannt.

“Ein Teil der Arbeitnehmer in Deutschland ist offen dafür, sich beruflich komplett neu zu orientieren – das ist ein gutes Zeichen“, sagt Rainer Strack, Senior Partner bei BCG. „Dass es aber nur 53 Prozent sind, ist alarmierend. Weltweit sind im Schnitt zwei Drittel bereit, neue Fähigkeiten für einen komplett anderen Job zu erlernen. Damit liegt Deutschland unter den letzten zehn Prozent der Länder.“

Brexit: Deutsche suchen seltener Jobs in Großbritannien

  • In Deutschland sind die Suchen nach Jobs in London um 7 % zurückgegangen
  • Im Ausland sinkt das Interesse an Jobs in der Metropolregion London
  • Suchanfragen aus Kroatien steigen drastisch

Der Brexit ist nun offiziell vollzogen, die Verhandlungen über mögliche Freihandelsabkommen sind in vollem Gange und die Folgen des EU-Austritts sind noch nicht absehbar. Eines aber zeigen die Daten der Jobseite Indeed eindeutig: Die Verschiebung im europäischen Jobmarkt wird deutlich sichtbar werden.

Annina Hering, Economist bei Indeed

Seit der Brexit-Ankündigung 2016 sinkt im Ausland das Interesse an Jobs in der Metropolregion London: Der Anteil der Klicks auf Londoner Jobs am Gesamtvolumen der Klicks aus dem europäischen Ausland ist zwischen 2016 und 2019 um 13 % zurückgegangen. Das scheint insbesondere auf die durch zunehmende Unsicherheit abnehmende Attraktivität des Finanzplatzes London zurückzuführen zu sein.

Die Arbeitgebermarke bei maximaler Zielgenauigkeit stärken – der neue Employer Branding Boost von jobvector

Mit dem eigenen Unternehmen gezielt bei der gesuchten Zielgruppe auffallen – das ermöglicht der Employer Branding Boost der Spezialjobbörse jobvector. Das neue Produkt bietet Arbeitgebern die Möglichkeit, ihr Unternehmen in den Suchergebnislisten des Online-Stellenportals zielgruppenspezifisch hervorzuheben. Die KI-gesteuerte Targeting-Technologie garantiert dabei eine treffsichere Ausspielung der Anzeige anhand der fachlichen Qualifikation des jeweiligen Nutzers.

Verstärkung durch ausgewiesenen Branchen-Experten – Patric Cloos neuer Director Strategy Talent Attraction bei der Raven51 AG

Erfreuliche Nachrichten zum Jahresbeginn: Patric Cloos unterstützt ab sofort die Raven51 AG mit seinem Know-how.

Patric Cloos

Consulting für maßgeschneidertes HR Marketing

Der 54-jährige Mainzer agiert in seiner neuen Rolle seit dem 1. Januar 2020 von Frankfurt-Rödelheim aus deutschlandweit für die Raven51 AG. Mit seiner Expertise wird Patric Cloos zukünftig Raven-Kunden bei der Findung passgenauer Lösungen in den Bereichen Employer Branding, Employer Marketing und Recruiting beraten. Dabei greift er auf seine jahrzehntelange Branchenerfahrung u.a. bei TMP Worldwide, Personalwerk und milch & zucker zurück.

Mindestlohn ließ Beschäftigte in produktivere Betriebe wechseln

Bei der Einführung des Mindestlohns im Jahr 2015 wechselte ein Teil der vom Mindestlohn betroffenen Beschäftigten in produktivere Betriebe. Das geht aus einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und des University College London (UCL) hervor. Die Studie zeigt, welche Mechanismen dazu beitrugen, dass die Löhne der zum Mindestlohn Beschäftigten deutlich stiegen, ohne dass die Beschäftigung zurückging.

Christian Dustmann (UCL), Attila Lindner (UCL), Uta Schönberg (UCL), Matthias Umkehrer (IAB) und Philipp vom Berge (IAB) analysieren in der Studie erstmals die Auswirkungen der Einführung des Mindestlohns auf die Verteilung von Arbeitnehmern auf die Betriebe.

Hürden bei der Erstellung eines Arbeitszeugnisses

Neben dem Anschreiben und Qualifikationsnachweisen wie zum Beispiel dem Abschlusszeugnis sind auch Arbeitszeugnisse noch immer Herzstück vieler Bewerbungen. Doch die Erstellung und Bewertung eines Arbeitszeugnisses sind nicht immer einfach.

Die Bedeutung des Arbeitszeugnisses im modernen Bewerbungsprozess

Zunächst stellt sich die Frage, welche Bedeutung dem Arbeitszeugnis überhaupt noch zukommt. Zahlreiche Arbeitszeugnisse werden mittlerweile von dem Arbeitnehmer selbst verfasst und lediglich von dem Arbeitgeber unterschrieben. Dieser hat keinerlei Interesse, dem ausscheidenden Arbeitnehmer die weitere Zukunft zu blockieren und agiert selten kritisch. Diese Erkenntnis ist auch bei HR-Abteilungen angekommen.

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Aufbruch der Zivilgesellschaft – Das Schwerpunktthema der women&work am 9. Mai

  • Die Initiatoren geben Backstage einen Blick hinter die Kulissen
  • Bewerbung für Vier-Augen-Gespräche ist ab sofort möglich

„2040 – Aufbruch der Zivilgesellschaft“: So lautet das Schwerpunktthema der women&work 2020. Am 9. Mai findet Europas Leitmesse für Frauen zum 10. Mal in Frankfurt statt. Diesmal geht es im Kongressprogramm um die vielfältigen Herausforderungen der Zukunft: Wie gehen wir mit den Megatrends von Gegenwart und Zukunft um? Sind wir bereit, unser Bewusstsein zu verändern, um unsere Ressourcen und den Planeten zu schützen? Diese und viele weitere Fragen werden am 9. Mai in zahlreichen der über 70 Vorträgen und PechaKucha-Präsentationen aufgegriffen. Die Teilnahme am Messekongress ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Melanie Vogel

Competition, Digitalität, Kollaboration, Kreativ-Ökonomie, Social-Business, Work-Life-Happiness, Empathyconomics – das sind nur einige der Schlagwörter, die im Rahmen des Messekongresses am 9. Mai im FORUM der Messe Frankfurt aufgegriffen und unter dem Schwerpunktthema diskutiert werden.

Großes Potential der beruflichen Bildung für die Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen und Migranten

Schlussfolgerungen aus OECD-Studie

Das duale System der beruflichen Bildung in Deutschland leistet einen entscheidenden Beitrag zur Integration von Migrantinnen und Migranten in den Arbeitsmarkt und trägt dazu bei, den Fachkräftebedarf zu decken. Insbesondere im Handwerk sind die Potentiale groß. Deutschland hat zudem beeindruckendes geleistet, um Hindernisse für den Zugang von Migranten zur Berufsbildung und zum Arbeitsmarkt abzubauen, und dabei große Kreativität an den Tag gelegt.

Ludger Schuknecht