Haushalt der BA: Nur noch leichter Überschuss im Jahr 2019

Die Ausgaben der BA für Arbeitslosengeld sind im letzten Jahr konjunkturbedingt gestiegen. Im Vergleich zu den Vorjahren ist der Überschuss von 2,1 Milliarden Euro deutlich geringer ausgefallen. Für dieses Jahr wird ein Minus von 1,3 Milliarden Euro erwartet.

Leichter Überschuss dank guter Beschäftigungslage

Das Haushaltsjahr 2019 wurde mit einem Plus in Höhe von 2,1 Milliarden Euro abgeschlossen. Das Ergebnis ist um rund 1,6 Milliarden Euro besser als ursprünglich erwartet, liegt aber deutlich unter den Überschüssen der Vorjahre. Im Jahr 2018 lag das Plus noch bei 6,2 Milliarden Euro. Die Konjunkturrücklage der BA lag Ende des Jahres bei 25,8 Milliarden Euro.

Christiane Schönefeld

Jeder Zweite liest Online-Bewertungen vor dem Kauf

  • 56 Prozent der Online-Shopper nutzen Kundenbewertungen als Entscheidungshilfe
  • Vor allem Jüngere schauen, welche Erfahrungen andere Käufer gemacht haben
  • Preisvergleichsseiten sowie Tipps von Freunden und Familie werden ebenfalls oft herangezogen

Ob neue Sportschuhe, ein Wellness-Termin oder Veranstaltungstickets: Viele Deutsche schauen beim Online-Shopping erst auf die Bewertungen anderer Kunden, bevor sie sich schließlich entscheiden: Mehr als jeder zweite Online-Shopper (56 Prozent) gibt an, dass Kundenbewertungen in den Shops eine wichtige Entscheidungshilfe beim Kauf darstellen. Bei den Frauen ist dieses Verhalten dabei etwas ausgeprägter als bei den Männern: 62 Prozent der Online-Shopperinnen setzen auf Bewertungen, bei den männlichen Online-Shoppern sind es 50 Prozent.

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HAYS HR-Report: Unternehmen bei lebenslangem Lernen noch nicht auf der Höhe der Zeit

Die immer kürzer werdenden Halbwertszeiten von Wissen zeigen Wirkung: Lebenslanges Lernen hat in Unternehmen einen sehr hohen Stellenwert, wie der neue HR-Report 2020 darlegt. Der Median für dieses Thema liegt bei 77 Punkten (Skala von 1 bis 100). Die Bereitschaft der Mitarbeiter, lebenslang zu lernen, fällt jedoch ungleich geringer aus. Hier liegt der Median nur bei 59 Punkten.

Jutta Rump

Erstmals 1,2 Millionen Jobs in der Bitkom-Branche

 

  • Prognose: ITK-Umsätze steigen 2020 um 1,5 Prozent auf 172,2 Milliarden Euro
  • Optimismus: Geschäftsklima klettert auf höchsten Stand seit Mai 2019
  • Programm: Bitkom stellt „Digitalstrategie 2025“ vor

Die Digitalbranche ist weiter im Aufschwung und wird auch 2020 ihre Umsätze steigern. Der deutsche Markt für IT, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik soll in diesem Jahr um 1,5 Prozent auf 172,2 Milliarden Euro wachsen. Bis zum Jahresende werden die Unternehmen in Deutschland voraussichtlich 39.000 zusätzliche Jobs schaffen. Damit wären erstmals mehr als 1,2 Millionen Menschen in der Branche beschäftigt. Nach den gedämpften Erwartungen in der zweiten Jahreshälfte 2019 hat sich das Geschäftsklima zuletzt wieder aufgehellt. Mit 26,9 Punkten kletterte der Bitkom-ifo-Digitalindex im Dezember auf den höchsten Stand seit Mai 2019. Das gab der Digitalverband Bitkom zum Jahresauftakt in Berlin bekannt.

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Working Abroad: The Most Attractive Countries For The World’s Workers

Niall McCarthy
Niall McCarthy Data Journalist niall.mccarthy@statista.com+49 (40) 284 841 562

Around the world, the desire to move between countries for work reasons is becoming less desirable. The Boston Consulting Group conducted a major survey of 366,000 people across 197 countries about labor trends and work preferences. 57 percent of those polled said they would move abroad for work, a decline on 2014’s 64 percent when the question was last asked. The developing world had the highest desire for a relocation abroad with 90 percent of India’s repondents and 70 percent of people in Brazil saying they would be willing to move to another country for the right job.

Bitkom: Deutschland muss vom Getriebenen zum digitalen Antreiber werden

Zur digitalen Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland erklärt Bitkom-Präsident Achim Berg:

„Deutschland ist die viertgrößte Volkswirtschaft, Exportweltmeister und industrieller Motor Europas. Diese Führungsrolle ist in einer künftig durchgängig digitalisierten Welt bedroht. In einer repräsentativen Bitkom-Umfrage gibt eine deutliche Mehrheit (58 Prozent) der Geschäftsführer und Vorstände quer durch alle Branchen an, dass ihr Unternehmen bei der Digitalisierung ein Nachzügler sei. 3 Prozent meinen sogar, den Anschluss verpasst zu haben. 37 Prozent kommen mit der Digitalisierung nach eigenen Angaben nicht zurecht, 12 Prozent fühlen sich durch die Digitalisierung sogar in ihrer Existenz bedroht. Ein digitaler Motor sind wir nicht, bei der Digitalisierung geben andere das Tempo vor. Länder wie Dänemark, Singapur, die USA oder China könnten unterschiedlicher kaum sein, aber sie haben uns eines voraus: Sie gehen die Digitalisierung entschieden, mit Begeisterung, Engagement und in Höchstgeschwindigkeit an. Daran dürfen wir uns ein Vorbild nehmen. In den USA etwa sind die IT-Investitionen pro Einwohner heute bereits doppelt so hoch wie in Deutschland, und sie wachsen auch noch doppelt so stark. Die Schere öffnet sich weiter und sie öffnet sich schnell.

Achim Berg

Agile Arbeitsformen auf dem Vormarsch

Viele Unternehmen stehen in der heutigen Zeit vor großen Herausforderungen. Schlagwörter wie Globalisierung, Digitalisierung und Fachkräftemangel gehören mittlerweile zum täglichen Gesprächsstoff. Auch das Thema New Work erhält zunehmende Aufmerksamkeit, da die damit verbundenen neuen Arbeitsformen eine mögliche Antwort auf die zu bewältigenden Hürden sind.

Doch was versteht man unter New Work überhaupt? Es ist das Versprechen von neuen Arbeitsformen, die nicht mehr zeit- und ortsgebunden wie der klassische „9-to-5-Job“ sind. Der Wunsch nach Flexibilität und einer besseren Work-Life-Balance sind der Grundstein für diese Veränderung. Das New Work Kompendium des Personaldienstleisters GULP, eine Umfrage bei der erstmals neben Freelancern auch Festangestellte befragt wurden, bestätigt diesen Trend. Einerseits steigen die Zahlen der Freelancer seit Jahren konsequent an, andererseits wünschen sich immer mehr Festangestellte, die Flexibilität eines Freiberuflers. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass 94,92 Prozent der befragten Freelancer aus Überzeugung selbstständig sind.

Die Berliner Plattform 4engineers.io geht im Recruiting neue Wege

Traumjobs für Ingenieure – ganz ohne Bewerbungsschreiben

Gefunden werden statt mühsam selbst zu suchen: Mit diesem wegweisenden Ansatz stellt jetzt 4engineers die Welt der Jobvermittlung für Ingenieurinnen und Ingenieure auf den Kopf – und diejenigen in den Mittelpunkt, auf die es wirklich ankommt: die Fachkräfte. „Unsere Recruiting-Plattform macht Schluss mit komplizierten, langwierigen und oft etwas altbackenen Bewerbungsprozessen“, so  Geschäftsführer Matthias Schleuthner. „Wir sorgen dafür, dass bestens qualifizierte Arbeitnehmer und attraktive Arbeitgeber schnell und einfach für den richtigen Job zusammenfinden. Gerade in Zeiten angespannter Arbeitsmärkte ist das von fundamentaler Bedeutung:
Aktuell sind in Deutschland rund 80.000 Ingenieursstellen offen. Branchen wie Automobil, Maschinenbau, das Bauwesen oder die Energie- und Gebäudetechnik haben einen enormen Bedarf an Spitzentalenten.“

Matthias Schleuthner

Werben um Fachkräfte: Deutsche Unternehmen haben Nachholbedarf

Dr. Anastasia Hermann

Was zeichnet unser Unternehmen als Arbeitgeber aus? Warum sollten die besten Spezialisten ausgerechnet bei uns arbeiten? Immer mehr Manager beschäftigen sich mit solchen Fragen. Denn in Zeiten von demografischem Wandel und Fachkräfteknappheit müssen Unternehmen nicht mehr nur für ihre Produkte werben, sondern auch für sich als Arbeitgeber. Eine internationale Umfrage zum Thema Arbeitgebermarkenbildung, auch Employer Branding genannt, zeigt jetzt: Deutsche Unternehmen hinken im weltweiten Vergleich hinterher, wenn es darum geht, sich als Arbeitgeber in Szene zu setzen.

Umfrage zur Mitarbeiterzufriedenheit: Ein Drittel der deutschen Unternehmen weiß nicht, was ihre Mitarbeiter denken

  • 81 % der Angestellten in Deutschland sind (sehr) glücklich, in den USA sind es jedoch ganze 93 %
  • Während 82 % der US-amerikanischen Arbeitgeber Mitarbeiterumfragen durchführen, trifft dies auf lediglich 70 % der deutschen Unternehmen zu
  • 34 % der Mitarbeiter sind unzufrieden mit ihrer Bezahlung, 35 % finden ihre Arbeitsumgebung uninspirierend