Online-Interview und Videobewerbung helfen in der Corona-Krise

Lösungen von karriere.at und eRecruiter für schnellere Prozesse

Effizientes Recruiting trotz Corona-Krise: Online-Interviews und Videobewerbungen sorgen in der Ausnahmesituation dafür, dass Stellenbesetzungen ungehindert weiterlaufen. sofort.jobs.at, erst in der Vorwoche gestartet, wurde nun zu einem One-Stop-Shop mit allen erforderlichen Lösungen ausgebaut.

Deutschland im Homeoffice: Acht Herausforderungen digitaler Zusammenarbeit

Im Zuge der Corona-Krise lassen zahlreiche Unternehmen ihre Mitarbeiter von zu Hause arbeiten. Das stellt die meisten Führungskräfte vor große Herausforderungen. Sie erfahren gerade in einem nie dagewesenen Ausmaß, was es heißt, virtuelle Teams zu managen. Konkret machen viele Entscheidungsträger erstmalig die Erfahrung, dass digitale Zusammenarbeit nicht nur Möglichkeiten bietet, sondern das Verhalten und die Kommunikation herausfordert.

 

„Die aktuelle Situation ist zunächst für alle ungewohnt, sowohl für die Mitarbeiter als auch die Führungskräfte. Eine gewisse Sorge, ob und wie das virtuelle Arbeiten gelingen kann, herrscht vermutlich überall. Deshalb ist es umso wichtiger, gemeinsam klare Leitlinien festzulegen und eine neue Kultur der Zusammenarbeit zu etablieren. Dieser Transformationsprozess erfordert von allen Beteiligten ein hohes Maß an Vertrauen und Integrität“, sagt Dr. Katja Nagel, Gründerin und Inhaberin der Unternehmensberatung cetacea.

ONLINE HR HACKATHON: Interview mit Eva Zils

Die internationale Verbreitung des Coronavirus hatte den HR Hackathon in Berlin unmöglich gemacht. Doch nun veranstaltet Organisatorin Eva Zils das internationale Event online. Vom 17.-19. April werden beim ONLINE HR HACKATHON nationale und internationale Arbeitgeber, Softwareentwickler, HR Tech Unternehmen und Experten gemeinsam an Lösungen arbeiten, die HR während und nach der Corona-Krise unterstützen. Die Organisatorin bittet um Unterstützung, um das Event online durchführen zu können.

Eva Zils

SAATKORN: Eva, bitte stelle Dich den SAATKORN Leser*innen doch kurz vor.
Hallo, ich bin Eva Zils, HR Bloggerin „der ersten Stunde“ seit 2007, lebe seit mehr als 17 Jahren in Frankreich und bin seit 2004 in der Online Recruiting Branche beratend und bloggend unterwegs. 2015 habe ich den weltweit ersten HR Hackathon kreiert, organisiert und durchgeführt und bin immer wieder mal als Speaker unterwegs. Seit letztem Sommer mache ich Videos zu den Themen und Unternehmen, über die ich blogge und verbreite alle meine Inhalte in meinen sozialen Netzwerken.

SAATKORN: Wie wir alle, wirst auch Du mit Deinen Vorhaben durch Corona gebeutelt: es geht um den HR Hackathon, der eigentlich in Berlin stattfinden sollte…
Ja, bis Corona kam, sah und siegte…. zumindest vorübergehend 😉
Ich habe mir, als sich das Virus stark ausbreitete, frühzeitig Gedanken dazu gemacht, ob ich das Event absage. Mir war schnell klar, dass ich den HR Hackathon in der geplanten Form absagen muss.
Dennoch beschäftigte ich mich schon bald damit, wie ich das Event online bekommen kann. Ich habe dazu einen allgemeinen Post veröffentlicht, um andere an meinen Überlegungen teilhaben zu lassen. Dann kam der online Hackathon der Bundesregierung Deutschland vergangenes Wochenende, und ich dachte mir, dass der HR Hackathon online genau in die aktuelle Zeit und in den online-Rahmen passt! Arbeitgeber und HR Vertreter aber auch Arbeitnehmer, Freelancer und Jobsuchende stehen vor immensen Herausforderungen aufgrund der Corona-Krise: plötzlich Home Office, Ausgangssperren, sehr große Einschränkungen im öffentlichen Leben, neue Gesetze für Kurzarbeit, Ausrichtung aller Prozesse auf digital,… Der digitale Wandel musste binnen weniger Tage vollzogen werden.

Weiterlesen: https://www.saatkorn.com/online-hr-hackathon-interview-mit-eva-zils/

Deutsche Unternehmen geben sich eine Drei im Fach „Digitales“

  • Deutsche Wirtschaft sieht vor allem Chancen in der Digitalisierung
  • Aber: Nur jedes vierte Unternehmen investiert in digitale Geschäftsmodelle
  • Berg: „Coronakrise ist ein Weckruf, die Digitalisierung massiv voranzutreiben“

Die Unternehmen in Deutschland sind in den vergangenen zwölf Monaten bei der Digitalisierung zwar vorangekommen, bewerten den eigenen Fortschritt aber eher zurückhaltend. So vergeben Geschäftsführer und Vorstände, gefragt nach dem Stand der Digitalisierung des eigenen Unternehmens, im Durchschnitt nur die Schulnote „befriedigend“. Mittelständler mit 100 bis 499 Mitarbeitern geben sich sogar lediglich ein „ausreichend“. Zugleich sehen nur noch 22 Prozent die deutsche Wirtschaft im internationalen Vergleich bei der Digitalisierung in der Spitzengruppe, vor einem Jahr waren es noch 26 Prozent.

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Corona: Warum das Homeoffice kein Allheilmittel ist

Die Erwartungen an Homeoffice sind derzeit sehr groß. Dabei zeigen etliche Forschungsergebnisse, dass die Arbeit von zuhause aus nicht das Idealbild des Arbeitsmodells der Zukunft ist.

Die Corona-Pandemie verlangt Arbeitgebern und Arbeitnehmern gerade viel ab: Die einen müssen IT-Infrastruktur bereitstellen, Konferenzen, Meetings und Geschäftsreisen digital ersetzen und ihre Mitarbeit an das Unternehmen und alle Arbeitsprozesse in Rekordzeit andocken, unabhängig vom Arbeitsort. Die anderen müssen sich an die neue Arbeitswelt anpassen und ihr Privat- und Berufsleben miteinander in Einklang bringen. Die Erwartungen an das Homeoffice sind seit jeher groß: Es soll Familie und Beruf verbinden, motivieren und leistungsfähiger machen. Die aktuelle Situation zeigt, dass das Modell Homeoffice an seine Grenzen stößt – und eben nicht das Idealbild modernen Arbeitens ist, für das es viele halten. Die wichtigsten Gründe:

Hilfe für die Systemrelevanten: LinkedIn unterstützt kostenlos bei der Mitarbeitergewinnung

LinkedIn, das weltweit größte digitale Netzwerk für beruflichen Austausch, bietet ab sofort Unternehmen und Organisationen aus derzeit besonders relevanten Industrien (Krankenhaus & Gesundheitswesen, Medizintechnik, Supermärkte, spezielle Logistikdienstleistungen) kostenlose Unterstützung bei der Mitarbeitergewinnung an. Mit einem außerordentlichen Maßnahmenpaket möchte LinkedIn diesen Einrichtungen helfen, kurzfristig zusätzliche Mitarbeiter für kritische Bereiche zu finden.

Barbara Wittmann

Technologisch im Abseits

Homeoffice, Videotelefonie und Streaming: Während der Corona-Krise findet das Arbeiten zu einem großen Teil über das Internet statt. Für die IT-Infrastruktur ist das keine einfache Aufgabe. Ein Blick auf die leistungsstärksten Supercomputer der Welt zeigt: Deutschland hat den Anschluss längst verloren.Die Corona-Krise zwingt Deutschland und vielen anderen Ländern eine digitale Lebensweise auf. Wirtschaft und Gesellschaft sind abhängig vom Internet und dessen Infrastruktur – das zeigt die Pandemie sehr deutlich. Stabile Netze und leistungsfähige Cloud-Lösungen sind deshalb wichtiger denn je, sie sind wortwörtlich systemrelevant.

Branchenexperte Oliver Kömpf übernimmt Leitung der Orizon Gruppe

Oliver Kömpf ist seit dem 1. April 2020 neuer Chief Executive Officer (CEO) der Orizon Gruppe, eines der Top 10-Personaldienstleistungsunternehmen in Deutschland. Er tritt die Nachfolge von Dr. Dieter Traub an, der das Unternehmen aufgebaut und über 14 Jahre erfolgreich geführt hat. Oliver Kömpf bringt langjährige Erfahrungen als Geschäftsführer der Hays Talent Solutions GmbH mit.

Oliver Kömpf hat über 20 Jahre Managementerfahrung in der Personaldienstleistungsbranche im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung, mit der Vermittlung von hochqualifizierten Freelancern sowie Festangestellten und insbesondere im Outsourcing von Rekrutierungs- und Beschaffungsprozessen gesammelt. Als Managing Director hat er einen internationalen Outsourcing-Dienstleister, die Hays Talent Solutions, erfolgreich aufgebaut und zu einem der Marktführer im deutschsprachigen Raum weiterentwickelt.

IAB: Der Arbeitsmarkt gerät massiv unter Druck

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) erwartet im Jahr 2020 einen drastischen Rückgang des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von zwei Prozent. Vorübergehend schrumpft das BIP sogar um mehr als sechs Prozent. Das geht aus der Vorausschau für 2020 des IAB hervor. Diese erfolgt unter der Annahme, dass ein Teil der Wirtschaftstätigkeit für sechs Wochen ausfällt und dann über einen ebenso langen Zeitraum zur Normalität zurückkehrt. Unterstellt wird dabei eine weltweite Rezession, die nicht zu einer systemischen Krise anwächst.

Enzo Weber