Gehälter im IT-Bereich: Die Top 8

IT-Fachkräfte sind aktuell so gefragt wie nie zuvor. Megatrends wie die Digitalisierung und die Automatisierung lassen die Nachfrage weiter steigen. Im ersten Halbjahr 2019 wurden insgesamt 41 Prozent mehr offene Stellen im IT-Bereich ausgeschrieben, als es noch vor fünf Jahren der Fall war. Welche Gehälter in den acht häufigsten IT-Berufen gezahlt werden, lesen Sie in diesem Beitrag.

salesjob-Index: Bedarf an Vertriebspersonal im Grundstücks- & Wohnungswesen steigt am meisten

Eine Analyse des aktuellen Vertriebsstellenmarkts zeigt: Die Nachfrage nach Vertrieblern steigt im Vergleich zum Vorjahr um 12 %. Die Zahl der deutschlandweit ausgeschriebenen Positionen liegt im zweiten Quartal 2019 bei 102.468 – 3 % mehr als im ersten Quartal 2019.

Bedarf an Führungskräften geht zurück, Fachkräfte werden gesucht

Im zweiten Quartal 2019 suchen Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr etwas weniger Führungskräfte (-1,2 %). Der Bedarf an Young Professionals bleibt etwa gleich (+1,3 %) während für Fachkräfte 11.345 mehr Positionen ausgeschrieben sind (+14,4 %). Personal mit langjähriger Erfahrung im Vertrieb ist bei den Unternehmen besonders begehrt, während der Fokus auf akademische Bildung in den Hintergrund rückt.

grafik_salesjob-indexII-2019

Stress durch Mehrarbeit

Aktueller Blue-Collar-Kompass: Drei Viertel aller Nichtakademiker leisten regelmäßig Überstunden – 65% davon halten das für einen Stressfaktor

Überstunden gehören in gewerblichen Jobs zum Arbeitsalltag. Das ergab der aktuelle Blue-Collar-Kompass 02/2019, für den der Recruiting-Spezialist mobileJob 1.000 Arbeitnehmer mit nichtakademischem Hintergrund befragte. Demnach arbeiten 74 % aller Nichtakademiker regelmäßig mehr als eigentlich in ihren Arbeitsverträgen vereinbart. 23% sammeln zwischen zwei und vier Überstunden pro Woche, 13% zwischen vier und sechs und immerhin noch 15% mehr als sechs Stunden im Verlauf einer Fünftagewoche. Diese Zahlen sind vor allem deshalb so alarmierend, weil fast zwei Drittel der Befragten (65%) überdurchschnittliches Arbeitsaufkommen und Überstunden als Stressauslöser im Job ausmachen.

mobilejob, Crosswater Job Guide
Steffen Manes

Professorin der ESMT Berlin erhält 1,5 Millionen Euro Förderung für Forschung zu digitalen Märkten

Özlem Bedre-Defolie, Associate Professor of Economics an der ESMT Berlin, wurde mit dem renommierten Starting Grant des European Research Council (ERC) ausgezeichnet. Bedre-Defolies Projekt „Digital Platforms: Pricing, Variety, and Quality Provision“ (DIPVAR) wird zwischen 2020 und 2024 mit insgesamt rund 1,49 Millionen Euro gefördert. Dazu gehört die Schaffung mehrerer neuer Stellen für Postdoktorandinnen und PhD-Kandidaten.

Özlem Bedre-Defolie

Aktuelle viasto Studie: Kein Problem mit der Komfortzone

Die Offenheit gegenüber dem beruflichen Quereinstieg ist und bleibt eine mehrheitliche Stärke der Arbeitnehmer in Deutschland

Deutsche Arbeitnehmer haben keine Angst davor, die eigene berufliche Komfortzone zu verlassen. Der Quereinstieg in ausbildungsferne Berufe gehört vielmehr auch für Akademiker zur Karriereplanung dazu. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie für die Europas führender Video-Recruiting Anbieter viasto mehr als 1.000 Menschen befragte. Demnach können sich insgesamt drei Viertel aller Kandidaten vorstellen in einem Berufsfeld tätig zu werden, das nicht zu ihrer Ausbildung passt. Diese Offenheit ist übrigens ein dauerhafter Karrierebegleiter. Denn auch Kandidaten, die bereits mindestens einmal einen Quereinstieg bewältigten, können sich durchaus einen weiteren vorstellen. Das jedenfalls antworten 76% der Quereinsteiger. Dass der berufliche Wechsel längst im Arbeitsleben angekommen ist, zeigt indes diese Zahl: Immerhin 38% aller Arbeitnehmer geben an, bereits heute in einem Berufsfeld zu arbeiten das nicht ihrer Ausbildung entspricht.

Heike Radtke

24. Karrieretag Familienunternehmen – Jetzt bewerben!

Treffen Sie die Inhaber und Top-Entscheider Deutschlands führender Familienunternehmen am 29. November 2019 bei der Gira Giersiepen GmbH & Co. KG in Radevormwald. Sprechen Sie über konkrete Stellenangebote, internationale Einsatzmöglichkeiten und individuelle Karriereperspektiven.

Unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie treffen vorausgewählte Fach- und Führungskräfte auf die Inhaber und Top-Entscheider von führenden Familienunternehmen aus ganz Deutschland. Bekannte Familienunternehmen wie Hilti, Jägermeister oder Schüco gehen hier ebenso auf die Suche nach Führungsnachwuchs wie „Hidden Champions“ und Weltmarktführer wie ACO, Vaillant oder Wanzl.

LinkedIn: Zukunft Personal Trends

„Leading in permanent beta“ lautet das Motto der diesjährigen Zukunft Personal. Damit wird Bezug genommen auf den anhaltenden Wandel, der unsere Arbeitswelt prägt. In den Augen von Barbara Wittmann, Head of Talent Solutions und Mitglied der Geschäftsleitung bei LinkedIn DACH, sind im Kontext dieser dynamischen Entwicklung besonders die folgenden Trends von Bedeutung:

Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten bleibt der Fachkräftemangel eine Herausforderung

Selbst in Zeiten, in denen die deutsche Wirtschaft kaum noch wächst, ist der Arbeitsmarkt in den meisten Branchen und Regionen noch relativ stabil. Der demografische Wandel, die Digitalisierung und die immer kürzer werdende Halbwertszeit unserer Fähigkeiten führen dazu, dass die Verfügbarkeit von qualifizierten Arbeitskräften auch in Zukunft einen sehr wichtigen Parameter für den Erfolg deutscher Unternehmen darstellt. Unternehmen tun deshalb gut daran, weiterhin ganzheitlich und langfristig zu denken. Dazu gehört es, eine attraktive Arbeitgebermarke aufzubauen und Mitarbeiter, denen Qualifikationen fehlen, durch entsprechende Weiterbildungsmaßnahmen gerade jetzt zu fördern.

Barbara Wittmann

Pünktlich, zuverlässig, organisiert: In der digitalen Arbeitswelt zählen auch „klassische Tugenden“ 

Vermeintlich ‚angestaubte‘ Werte wie Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Organisation sind in Zeiten von flexiblem und ortsunabhängigem Arbeiten aktueller denn je. So sehen es Fach- und Führungskräfte in Deutschland, zeigt eine Untersuchung der Online-Jobplattform StepStone zum Thema Kooperation und Kollaboration am Arbeitsplatz. 82 Prozent der rund 14.000 Befragten halten Organisationsfähigkeit und 72 Prozent Zeitmanagement für besonders wichtig, um im Team erfolgreich zu sein. Das sind mit Abstand die höchsten Zustimmungswerte unter den Beschäftigten, deutlich vor Fähigkeiten etwa im Projektmanagement oder konzeptionellen Denken, die viel eher mit modernem Arbeiten und digitaler Arbeitswelt verbunden werden. Das ist konsequent, denn erst wenn die Grundlagen stimmen, können Teams dynamisch und innovativ, kurz: erfolgreich sein.

Generation Z: Mehr Stickers, please!

Studentische Mieten steigen stark – doch Studierende müssen weniger Stunden für ihre Miete arbeiten 

 

  • Steigende Mieten: Obwohl im Zeitraum von 2014 bis 2019 bundesweit eine leichte Verkleinerung der von Studierenden bewohnten Wohnfläche festzustellen ist (von durchschnittlich 29,3 auf 28,9 Quadratmeter), zahlen Studierende mehr für ihre Wohnung. 2014 332,43 €, 2019 386,18 € – eine Steigerung der Warmmiete von gut 16%. 
  • Regional starke Differenz: Das größte Gefälle sehen wir zwischen Konstanz (20,12€ / qm) und dem insgesamt geringsten Preisniveau in Halle/Saale (11,26€ / qm) – eine Differenz von etwa 80%. 
  • Studierende arbeiten weniger für Miete: Der durchschnittliche Stundenlohn Studierender ist um rund 22% gestiegen: von 9,23€ auf 11,29€. (Bei Studitemps verdienen Studierende durchschnittlich sogar 11,40 € / h). 2014 mussten noch etwa 36 Arbeitsstunden darauf verwendet werden, den exakten Gegenwert der Miete zu erarbeiten. Dagegen sind 2019 dafür nur noch 34,2 Stunden nötig.
  • Westen teurer als Osten: Abgesehen von Berlin befinden sich in den 34 teuersten Hochschulstädte ausnahmslos Vertreter aus den alten Bundesländern. Bei den drei insgesamt günstigsten Hochschulstädte, die bundesweit gemessen worden sind, handelt es sich allesamt um Städte aus den neuen Bundesländern.
  • Wohnformen: Bundesweit wohnen 24,5 % der Studierenden bei den Eltern, 26,4 %  haben eine eigene Wohnung, 15,5 % sind in Wohnheimen untergebracht, 29,7 % leben in Wohngemeinschaften, 3,9 % zur Untermiete. In den Metropolen dagegen wohnen Studierende am häufigsten bei den Eltern.

Im Oktober startet an den Universitäten und Hochschulen das neue Semester – Wintersemester 2019 / 2020. Das ist die Zeit, in der ein Großteil der frischgebackenen Abiturienten ihr Studium beginnt – meistens in einer ihnen fremden Stadt. Entsprechend lang sind die Wartelisten für die begehrten und meist sehr preiswerten Wohnheimplätze. 

Eckhard Köhn

Arbeitgeber: Die meisten DAX-30 können Kritik

Moritz Kothe

Aktuelle kununu Analyse zeigt: Die DAX-30 gehen deutlich aktiver mit Arbeitgeberbewertungen um als das Gros der deutschen Unternehmen

Die DAX-30 werden ihrer Vorbildfunktion als Arbeitgeber in weiten Teilen gerecht: Die Unternehmen des wichtigsten deutschen Börsenindex erhalten von ihren Mitarbeitern und Bewerbern deutlich bessere Bewertungen als andere Unternehmen ihrer jeweiligen Branche. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Analyse, für die Europas führende Arbeitgeber-Bewertungsplattform kununu insgesamt 33.724 Arbeitgeberbewertungen von DAX-30-Mitarbeitern und Bewerbern ausgewertet hat. Spitzenreiter im DAX-internen Arbeitgeberranking sind Daimler (kununu Score 4,36 von 5 möglichen Punkten) und SAP (4,24), die beide als einzige Unternehmen auf einen durchschnittlichen Score von über 4 Punkten kommen. Auf den weiteren Plätzen folgen BMW (3,92) auf dem dritten Platz sowie Covestro und Bayer (jeweils 3,91).